Mitglied inaktiv
Hallo, habe mal wieder einen dicken Milchstau gehabt und bin soeben an einer Brustentzündung vorbeigehuscht. Am Donnerstag Abend fing alles an. Der Kleine (5 1\2 Monate) wollte an der linken Brust nicht mehr trinken, obwohl genug drin war. Danach verährtete sie sich noch mehr an der linken Außenseite. Habe dann von Freitag bis heute (Montag) mit Milchpumpe, Phytolcca D12, Wärme (Waschlappen und Rotlicht), Kühlen (Quark und auch mal Kühlakku), Heparin, Retterspitz und unter großen Schmerzen weiter versucht zu stillen und auszustreichen bzw. auszumassieren bzw. elektr. abzupumpen (es kamen max. 10-20ml heraus, AUTSCH!). Der Kleine hat nur unter protest kurz an der Seite genukketl. Selbst der Besuch im Krankenhaus und die Ultraschallaufnahmen haben kein Ergebnis und keine Besserung gebracht. Das Personal (Hebammen, Krankenschwestern und Arzt) im KH war ebenso ratlos!?! Heute morgen kam mal wieder so ein weißer Stippen auf die Brustwarze (kein Milchbläschen). Nachdem ich diesen aufgestochen hatte und längere Zeit mit der Milchpumpe and der Brust rumgetutscht hatte, hat sich dieser "Stippen " gelöst. Schlagartig waren die Schmerzen weg und ich konnte nun in einem Rutsch 60 ml abpumpen. Ahhhh, wie erleichternd!! In einem früheren Bericht wurde erwähnt, dass die Milchgänge schon mal zusitzen können und Abhilfe mit Lecithin und Vitamin C hergestellt werden kann. Habe eine zeitlang auch Soja-Lecithin (ist das OK, auch für hoch allergiegefärdete Kinder)als Granulat und Vitamin-C-Brausetabletten eingenommen. Da ich selber eine Obst-Allgerie habe, kann ich insoweit leider kein Vitamin C aufnehmen. Was kann ich sonst noch als Prophylakte tun?? Habe bald die Nase voll vom Stillen. Immer diese Schmerzen!!! Vielen Dank im voraus Liebe Grüße Cher
? Liebe Cher, ich kann Ihnen nachfühlen, dass Sie keine Freude am Stillen haben, wenn Sie immer wieder Schmerzen haben. Für die „Verstopfung" an ihrer einen Brust kann es zwei Gründe geben: Entweder es bildet sich ein Propf in der Öffnung eines Milchgangs. Wenn der Pfropf aus der Brustwarze herauskommt, sieht er wie Kristall oder ein Sandkorn aus, manchmal auch wie ein dünnes Spaghetti. Abhilfe im akuten Fall schaffen sanfte Massage und die Anwendung von feuchter Wärme und anschließende Entleerung der Brust durch das Baby oder eventuell Abpumpen oder Handausstreichen. Es kann helfen, diese immer wiederkehrenden „Verstopfungen" zu vermeiden, wenn alle Fette, die die stillende Frau zu sich nimmt durch hochungesättigte Fette ersetzt werden und zusätzlich pro Tag ein Esslöffel Lecithin eingenommen wird. Auch die Einnahme von Vitamin C kann sich positiv auswirken. Außerdem sollten Sie auf eine absolut korrekte Anlegetechnik achten und direkt bei den allerersten Anzeichen für einen Milchstau mit der Behandlung (feuchte Wärme vor dem Stillen, unterstützende Massage, RUHE usw.) beginnen. Die andere Möglichkeit ist ein sogenanntes „weißes Häutchen" oder „weißes Bläschen". Ein weißes oder klares Bläschen auf der Brustwarze kann durch einen verstopften Milchgang oder durch Haut, die einen Milchgang verschließt, verursacht werden. Weiße oder klare Bläschen auf der Brustwarze (auch Milchbläschen genannt), können durch einen Pfropfen entstehen, wenn zum Beispiel ein Körnchen oder eingedickte Milch den Milchfluss in der Nähe der Brustwarzenöffnung blockiert oder eine dünne Hautschicht die Öffnung eines Milchgangs von außen versperrt. Ob das weiße oder klare Bläschen durch einen Pfropfen im Milchgang oder durch ein die Öffnung blockierendes Häutchen verursacht wird, die Behandlung ist die gleiche. Sie sollten warme Kompressen auflegen, um das Bläschen zu erweichen und dann sofort das Baby an die Brust anlegen. Dabei muß sorgfältig auf eine gute Stillhaltung und korrektes Ansaugen geachtet werden. Die Hitze führt dazu, dass sich der Milchgang leicht ausdehnt, so dass er für den Pfropfen durchgängig werden kann. Liegt die Ursache des Problems in einem Häutchen über dem Milchgang, wird dieses sich durch die Hitze ausdehnen und dünner werden. Sobald Wärme angewendet wurde, wird der Milchspendereflex zusammen mit der Saugtätigkeit des Babys in den meisten Fällen ausreichen, um das Bläschen zu öffnen. Danach können die für wunde Brustwarzen empfohlenen Maßnahmen dabei helfen, die Heilung zu beschleunigen. Wenn die oben beschriebene Behandlung keine schnelle Erleichterung bringt, reicht meist eine einmalige Öffnung des Bläschens mit einer Kanüle (bitte mit dem Arzt besprechen). Wichtig ist, dass beim Auftreten dieses Problems möglichst bald reagiert wird, um einen Milchstau und ev. daraus resultierende Probleme zu vermeiden. Zusätzlich sollte auf eine möglichst korrekte Stillhaltung und richtiges Anlegen geachtet werden. Damit einmal die Anlegetechnik überprüft werden kann und Sie auch weitere gezielte Tipps erhalten können, kann ich Ihnen wirklich nur wärmstens den direkten Kontakt mit einer Stillberaterin vor Ort ans Herz legen. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo Cher, also, erstmal Glückwunsch fürs Vorbeirutschen!!! Ich hatte einen Abzeß in der rechten Brust, weil meine Maus nach nem Wachstumsschub nicht mehr ordentlich getrunken hatte... Habe lange selber rumgedoktort, bin schließlich eine Woche im Krankenhaus gelandet mit Antibiotikum übern Tropf und Baby und Mann ;-)) Dort wurde der Abzeß dreimal punktiert und Eiter abgesaugt. Ich hatte das alles gar nicht so realisiert, meine Hebamme war auch ratlos und kannte das in 30 Jahren Praxis nicht. Mir haben auch die warmen Umschläge nicht geholfen, weil die Wärme die Bakterien fördert. Ich habe von Oxytocin-Nasenspray gehört, das beschleunigt den Milchflussreflex. Vielleicht kann Dir das helfen. Ansonsten kann ich nur raten, dass man das Kind erst anlegt, wenn es wirklich Hunger hat. Anfangs weiß man das ja nicht so. Unsere Kinderärztin hatte uns den Tip gegeben, die Stillmahlzeitenpausen auf 3 Stunden auszudehnen. Das haben wir mit Tragetuch auch geschafft, darin pennt sie stundenlang. Mittlerweile schafft sie 3 bis 4 Stunden und hat dann ordentlich Hunger und saugt mir die Brust ganz leer. Das hilft mir. Andere Mütter finden es besser, wenn das Kind bei jeder Mahlzeit beide Brüste leertrinkt bzw. antrinkt, aber bei mir kommt dann nur noch mehr Milch. Weiterhin habe ich das Pumpen sein gelassen, sorgt ja nur für mehr Produktion. Ich streiche jetzt aus, die Milch kann man genausogut auffangen, klappt bei mir auch besser als pumpen und fördert die Milchmenge bei mir nicht-ich drücke nur soviel aus einer prallen Brust, dass sie etwas weicher wird. So, hoffe ich konnte Dir helfen! Halt durch, ich finde stillen lohnt sich, auch mit Schwierigkeiten!!! LG Sanni und Maya
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