Cahuita
Hallo Wir haben seit Beginn immer mal wieder mit Milchrückgang zu kämpfen und unser Sohn will sich dann kaum anstrengen an der Brust, wenns nicht gleich läuft. Hatten schon ganze Wochen, welche ganz schlimm waren, wir kriegten aber immer noch gerade knapp die kurve - auch wenn mit viel weinen. Nun bekommt er seit 2 monaten Beikost, was am Anfang nicht so klappte. nun nimmt er aber immer mehr und saugt dann beim stillen nur sehr kurz. Msit nicht lönger als 1-2 minuten. In der nacht wenns gut geht mal länger. Nun ist seit Tagen meine Milch wieder stark zurückgegangen, das regt ihn auf, er will noch weniger saugen und bestimmt nicht häufiger und länger was nötig wäre um die milch anzutreiben. Er istbald 9 monate alt. Ist dies der Anfang vom Ende? Ich hätte so gerne weitergestillt, aber wird die brust zu wenig stimuliert in nur 2 minuten? und ich kann ihn auch nicht zu länger oder häufiger zwingen, er schreit dann. wohl auch, weil ja nichts kommt. was mach ich bloss? vielen dank!
Liebe Cahuita, ein neun Monate altes Kind stillt sich normalerweise nicht selbst ab, es streikt eventuell an der Brust oder es ist saugverwirrt. Am besten wendest Du dich einmal für eine persönliche Beratung an eine Stillberaterin in deiner Nähe. Ich suche dir gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus, wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst. Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem tillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Cahuita
Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde mich an eine Stillberaterin wenden. Nur mein Problem ist, er trinkt absolut nichts wenn auch nur annähernd jemand in der Nähe ist und uns zuschaut. Das hatte er am Anfang nicht. Wie soll sie mir dann helfen? Er möchte nur im halbdunkel gestillt werden und trinkt nicht so lange am Stück. Er ist sehr hippelig und bewegt sich viel beim stillen, spielt mit der hand mit seinen Füssen, usw. er ist aber auch sonst ununterbrochen am umherschauen und alles in sich aufnehmen. :-) Wie könnte ich ihn wieder daran gewöhnen zu stillen, wenn ich mal auswärts bin? Er lässt sich dann ablenken und trinkt fast nichts. Reichen denn 2,3 minuten trinken für den erhalt der Milchmenge oder liegt es an dem, dass die Milch zurückgeht? Wie geht ein Saugtraining? Habe schon davon gehört... Liebe Grüsse
Liebe Cahuita, ein Saugtraining wird gemacht, wenn das Kind nicht richtig trinken kann, nicht, wenn es nicht mag ;-). Es kann auch gut sein, dass dein Kind ein kleiner Schnelltrinker ist und tatsächlich ausreichend Milch bekommt. Ob dein Kind gedeiht kannst Du bei einem vollgestillten Baby an den folgenden Anzeichen erkennen: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, kannst Du sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Solange diese Kriterien erfüllt sind, dürfte alles in Ordnung sein. Das Mantra aller Eltern „es ist nur eine Phase“ ist sicher hier auch anwendbar : ). Es kommt vor, dass Babys schlicht und ergreifend so aufgedreht sind, dass ihnen die nötige Ruhe fehlt, um gut an der Brust zu trinken. Sie wirken dann wie kleine Hektiker und ihr Verhalten führt gerne dazu, dass die Mütter hektisch werden. Deshalb ist hier das nächste Mantra der Eltern von großer Bedeutung „ich bleibe gaaaaaaanz ruhig“. Mit Ruhe und Gelassenheit – so frau und man es schaffen, ruhig und gelassen zu bleiben – lassen sich diese Situationen immer noch am besten überstehen. LLLiebe Grüße, Biggi
Cahuita
Die Phase dauert nun aber schon Monate:-). Lange war er nach dem trinken auch nicht glücklich, wie vorher der Fall - er wurde unruhig und schrie. Nach beruhigen, versuchte ich es immer wieder mit stillen - das zerrte echt an den nerven. Ich hatte auch wirklich zu wenig Milch, ich spürte dass er Minutenlang saugen musste, ohne dass etwas kam und plötzlich kam dann wieder ein Milcheinschuss, usw. Obwohl ich ihn ja so häufig angelegt habe... Jetzt ist eben gerade wieder so eine Phase wo er saugt und saugt und es kommt nur ganz kurz Milch und dann lange nichts mehr.. Im halbschlag hat er geduld und ich merke, dass erst nach ca. 5 minuten wieder ein neuer Milchspendereflex kommt. Wieso das? Was kann ich dagegen tun? In der nacht saugt er oft, am Tag bis anhin noch etwa 5 Mal. Mehr will er nicht angelegt werden. Das sollte doch zur Milchproduktion reichen? Vielleicht war es weil ich letzten Samstag Strähnchen im Haar färben liess und mich danach grün und blau ärgerte, weil ich gelesen habe, dass dies in die Muttermilch übergeht und man das in der Stillzeit nicht machen dürfe. So hatt eich grosse Sorgen und nicht gerade Freude beim stillen. Was kann ich tun, damit die Milch wiederkommt? Mittlerweile ist meine Brust auch sehr "geschrumpft" - kleiner als vor der Schwangerschaft :-(. Ist das normal? Auch wenn er grosse Abstände macht, sammelt sich da kaum was an...
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