Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Milch lässt der Milcheinschluss nach

Frage: Milch lässt der Milcheinschluss nach

Kleinermensch

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Hallo. Ich habe primär abgestillt eigentlich. Dies hat etwa 5 Tage geklappt. Seitdem schmerzen meine Brüste ständig. Die spannen und laufen auch immer mal wieder tagsüber oder auch nachts aus. Ich trinke jetzt seit 2 Wochen sehr wenig und nur Salbei und Pfefferminztee auf den Rat meiner Hebamme hin. Zudem habe ich schon 2 verschiedene Globulis von meiner Hebamme zum Einnehmen erhalten, die ebenfalls es nicht gestoppt haben. Langsam nervt es mich nur noch unendlich. Ständig sehr enge Sportbhs zu tragen und immer wieder mich umziehen zu müssen. Von Hebamme und Kreißsaal wurde ich immer wieder vertröstet mit das geht schon in paar Wochen weg. In 10 Tagen arbeite ich wieder Vollzeit als Berater mit Kunden. Ehrlich gesagt, wäre es mir unendlich peinlich dort dann auszulaufen.. Zumal ich ja nie gestillt habe.. Haben sie Tipps für mich endlich aus diesen Kreislauf rauszukommen? Vielen Dank


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Kleinermensch, sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch solltest Du keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) hast, besteht kein Handlungsbedarf mehr. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). LLLiebe Grüße Biggi


Kleinermensch

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Es dauert nun aber schon 7 Wochen. Ausstreichen tu ich nicht. Wegen einer Nierenerkrankung kann ich sowieso nicht salzreich Essen. Leider sind sie immer noch sehr gefüllt.. Gut bisher habe ich enge BH getragen und wenig getrunken, aber ansonsten nichts anders gemacht zu ihren Tipps und bisher wird es nicht wirklich besser. Es läuft halt von selbst immer mal aus. An meiner Brust war unser Sohn noch nie.. Füttern tut nun auch seit 3 Wochen komplett nur noch mein Mann und ich verlasse immer den Raum, wenn es um die Nahrung für den Zwerg geht, da unsere Hebamme das geraten hat. Solangsam ist es nur noch nervig..


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