ManuS
Hallo, ich wollte mich nochmal bei Ihnen für die Hilfe bedanken und berichten wie es mit meiner fast 2-jährigen Tochter und der Geburt der zweiten Tochter gelaufen ist. Da die Große (2J.) ja noch sehr an meiner Brust hing und auch immer zum einschlafen dran war, machte ich mir damals viele Sorgen, ob sie gut ohne mich klarkommt während ich unter der Geburt bin. Während der Schwangerschaft wollte ich eigentlich abstillen, es hat aber nicht funktioniert und ich wollte keine radikale Methode anwenden und sie weinen lassen. So wollte ich auf jeden Fall ein Familienzimmer in der Klinik haben, sodass ich zumindest die Option hatte, beide Kinder und meinen Mann bei mir zu haben. Am 8.2. musste morgens eingeleitet werden, wir bezogen unser Familienzimmer und verbrachten den Tag zusammen in der Klinik. Der Tag war entspannt und meine Wehen gingen erst spät abends richtig los. Mein Mann blieb mit der großen im Zimmer, schaute ein wenig Fernseh mit ihr und ich bin mit meiner Schwester in den Kreißsaal gegangen wo wir dann ie ganze Nacht verbracht haben. Wie mein Mann mir erzählte, war meine Tochter doch entspannt und fragte ab und zu nach mir. Er erklärte ihr, dass das Baby jetzt aus meinem Bauch kommt und dass es ein wenig dauert. Sie schlief mit ihm ein und wachte nur ab und zu kurz auf. Morgens kam meine Mutter noch in das Zimmer und sie kümmerten sich beide ganz lieb um unsere Große. Als ich dann gegen 9 Uhr morgens in unser Zimmer geschoben wurde, mit dem Baby auf dem Arm und sämtliche Schläuche an mir dran (Tropf, Katheter....Es wurde letztendlich eine Sectio) sah mich unsere Tochter mit riesengroßen Augen an und wirkte sehr verunsichert. Sie wollte auch nicht zu mir kommen und hat für eine ganze Weile Abstand gehalten. Sie sah sich das Baby an und streichelte es auch. Nach einigen Stunden kam sie dann mal zu mir und suchte auch die Brust, sie bekam sie auch von mir. Als sie wieder auf die Schläuche sah, wollte sie wieder weg von mir und zu ihrem Vater. Einerseits war ich traurig, dass sie so verwirrt war und von mir weg wollte, aber ich fand es andererseits schön, dass sie jetzt auch mal die Nähe zu ihrem Vater gesucht hat und auch Trost bei ihm finden konnte. Abends wollte sie unbedingt nach hause, auch als wir ihr sagten, dass ich aber nicht mitkommen kann. Ich ließ sie natürlich gehen und vereinbarte mit meinem Mann, dass sie ja jederzeit wiederkommen können, falls etwas ist. Aber die beiden kamen zuhause prima klar. Sie fragte wieder ab und zu nach mir, hat aber nicht geweint. Mittags kamen sie zu mir in die Klinik, wir malten und spielten ein wenig zusammen wobei sie immernoch Abstand zu mir gehalten hat. Als ich dann wieder zuhause war kamen wir uns langsam wieder näher. Sie trank sogar zweimal mit der Kleinen an meiner Brust, wollte dann aber selbst nicht mehr. Bis heute. Sie möchte nur manchmal abends dass ich ihre Teeflasche festhalte wenn sie trinkt. Zum einschlafen streichle ich ihren Rücken oder den Nacken. Ich gehe davon aus dass sie sich jetzt wirklich selbst abgestillt hat. Vielen Dank nochmal und liebe Grüße ManuS
Liebe ManuS, ich danke dir ganz herzlich für deinen Bericht und ich freue mich, dass dein Kind anscheinend doch gut mit der Situation umgehen konnte :-). Klar machen die Schläuche Angst, aber dein Kind konnte sich vom Papa trösten lassen und hat sich dann doch ganz friedlich selbst abgestillt. Es berührt mich immer wieder zutiefst, wie toll unsere Kinder reagieren und wie flexibel und stark sie doch sind! Alles alles Gute für Eure Familie, danke, dass Du mich teilhaben lässt. Biggi
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