Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

meine Frage v. 23.01.12 (37.SSW u Tochter 23 M will noch an die Brust)

Frage: meine Frage v. 23.01.12 (37.SSW u Tochter 23 M will noch an die Brust)

ManuS

Beitrag melden

Hallo, ich wollte mich nochmal bei Ihnen für die Hilfe bedanken und berichten wie es mit meiner fast 2-jährigen Tochter und der Geburt der zweiten Tochter gelaufen ist. Da die Große (2J.) ja noch sehr an meiner Brust hing und auch immer zum einschlafen dran war, machte ich mir damals viele Sorgen, ob sie gut ohne mich klarkommt während ich unter der Geburt bin. Während der Schwangerschaft wollte ich eigentlich abstillen, es hat aber nicht funktioniert und ich wollte keine radikale Methode anwenden und sie weinen lassen. So wollte ich auf jeden Fall ein Familienzimmer in der Klinik haben, sodass ich zumindest die Option hatte, beide Kinder und meinen Mann bei mir zu haben. Am 8.2. musste morgens eingeleitet werden, wir bezogen unser Familienzimmer und verbrachten den Tag zusammen in der Klinik. Der Tag war entspannt und meine Wehen gingen erst spät abends richtig los. Mein Mann blieb mit der großen im Zimmer, schaute ein wenig Fernseh mit ihr und ich bin mit meiner Schwester in den Kreißsaal gegangen wo wir dann ie ganze Nacht verbracht haben. Wie mein Mann mir erzählte, war meine Tochter doch entspannt und fragte ab und zu nach mir. Er erklärte ihr, dass das Baby jetzt aus meinem Bauch kommt und dass es ein wenig dauert. Sie schlief mit ihm ein und wachte nur ab und zu kurz auf. Morgens kam meine Mutter noch in das Zimmer und sie kümmerten sich beide ganz lieb um unsere Große. Als ich dann gegen 9 Uhr morgens in unser Zimmer geschoben wurde, mit dem Baby auf dem Arm und sämtliche Schläuche an mir dran (Tropf, Katheter....Es wurde letztendlich eine Sectio) sah mich unsere Tochter mit riesengroßen Augen an und wirkte sehr verunsichert. Sie wollte auch nicht zu mir kommen und hat für eine ganze Weile Abstand gehalten. Sie sah sich das Baby an und streichelte es auch. Nach einigen Stunden kam sie dann mal zu mir und suchte auch die Brust, sie bekam sie auch von mir. Als sie wieder auf die Schläuche sah, wollte sie wieder weg von mir und zu ihrem Vater. Einerseits war ich traurig, dass sie so verwirrt war und von mir weg wollte, aber ich fand es andererseits schön, dass sie jetzt auch mal die Nähe zu ihrem Vater gesucht hat und auch Trost bei ihm finden konnte. Abends wollte sie unbedingt nach hause, auch als wir ihr sagten, dass ich aber nicht mitkommen kann. Ich ließ sie natürlich gehen und vereinbarte mit meinem Mann, dass sie ja jederzeit wiederkommen können, falls etwas ist. Aber die beiden kamen zuhause prima klar. Sie fragte wieder ab und zu nach mir, hat aber nicht geweint. Mittags kamen sie zu mir in die Klinik, wir malten und spielten ein wenig zusammen wobei sie immernoch Abstand zu mir gehalten hat. Als ich dann wieder zuhause war kamen wir uns langsam wieder näher. Sie trank sogar zweimal mit der Kleinen an meiner Brust, wollte dann aber selbst nicht mehr. Bis heute. Sie möchte nur manchmal abends dass ich ihre Teeflasche festhalte wenn sie trinkt. Zum einschlafen streichle ich ihren Rücken oder den Nacken. Ich gehe davon aus dass sie sich jetzt wirklich selbst abgestillt hat. Vielen Dank nochmal und liebe Grüße ManuS


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

Liebe ManuS, ich danke dir ganz herzlich für deinen Bericht und ich freue mich, dass dein Kind anscheinend doch gut mit der Situation umgehen konnte :-). Klar machen die Schläuche Angst, aber dein Kind konnte sich vom Papa trösten lassen und hat sich dann doch ganz friedlich selbst abgestillt. Es berührt mich immer wieder zutiefst, wie toll unsere Kinder reagieren und wie flexibel und stark sie doch sind! Alles alles Gute für Eure Familie, danke, dass Du mich teilhaben lässt. Biggi


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, Mein Sohn ist nun 5 Wochen alt und ich stille fast durchgehend mit Stillhütchen. Ich hab immer wieder versucht, diese wegzulassen, allerdings sind die Schmerzen beim stillen einfach zu groß. Meine Hebamme meinte, ich lege ohne Stillhütchen korrekt an, sie weiß nicht, weshalb die Schmerzen nicht besser werden. (Nehme auch Magnesium und ...

Liebe Biggi,  ich stille meine Tochter (fast 6 Monaten) an beiden Brüsten – ich habe eine geringe Milchproduktion. Aber kürzlich habe ich bemerkt, dass eine meiner Brüste ausläuft, wenn ich zur anderen wechsle. Es ist die Brust mit mehr Milch. Meine Tochter trinkt mit großen Schlucken aus der rechten Brust, wird dann langsamer, drückt sich von de ...

Liebe Biggi, Ich hatte vor einigen Tagen einen Miclhstau in der rechten Brust. Mit Wärme/Kälte und viel stillen bekam ich ihm jedoch in den Griff.  Jetzt tut mir seid gestern diese Brust extrem weh. Wie Stiche. Sowohl beim Stillen als auch dazwischen, die Brust ist auch druckempfindlich. Ich sehe auch wieder eine gestaute Stelle, bekomme sie a ...

Liebe Frau Welter, mein kleiner Julius ist jetzt knapp 5 Monate alt. Wir hatten eine etwas schwere Anfangsphase mit viel weinen und quengeln, die sich aktuell zu bessern scheint.  Ich konnte Julius von Anfang an tagsüber schlecht ablegen, er wollte immer lieber auf meinem Arm sein. Das Stillen hat von Anfang an super geklappt. Julius schl ...

Liebe Biggi, ich hätte gerne Deine Einschätzung zu einer Still- und Pumpfrage nach einer Brust-Stanzbiopsie. Ich habe Zwillinge (21 Monate) und stille im Alltag einen Zwilling an der Brust, während ich für den anderen Zwilling abpumpe. Von der abgepumpten Milch habe ich noch mehrere Liter eingefroren, sodass ich im Moment etwas flexibel bin. ...

Guten Morgen  Mein Sohn ist 8 Wochen alt und benimmt sich zur Zeit sehr unruhig an der Brust. Lässt sie ist aus dem Mund, wird nervös, greift wieder danach, streckt sich durch usw. Und so die ganze Zeit. Was könnte das sein? Danke

Hallo liebe Biggi,  vorab danke für deine Antwort. Meine Tochter ist genau 3 Monate und ich habe zurzeit etwas Probleme mit ihr beim Stillen. Vorab paar Infos : Das stillen hat am Anfang super geklappt, sie kriegt seit der Geburt einen Schnuller (den sie wirklich gut nutzen kann und auch gerne nimmt) , sie hat leider sehr stark mit Koliken zu kä ...

Hallo; Mein Baby ist 2 Monate alt und ich habe seit ca 1 Woche einseitige Schmerzen beim stillen (links). Woran kann das liegen dass ich nur einseitige Schmerzen habe? danke

Liebe Biggi,   Mein 13 Monate alter Sohn wurde (und wird) bislang nach Bedarf gestillt. „Normalerweise“ stillt er jetzt noch nach dem Aufwachen am Morgen, einmal vormittags, dann nach dem Mittagessen/l bzw. zum Einschlafen beim Mittagsschlaf, 1-2 mal zwischendurch am Nachmittag, dann nochmal abends zwischen dem Abendessen und dem Schlafengeh ...

Hallo Frau Welter, Ich weiß aktuell nicht weiter. Meine Tochter ist nun 4 Monate und seit einer Weile ist sie in einer schwierigen Phase.  Früher hat sie wirklich überall geschlafen. Stundenlang im Kinderwagen, in der Trage, im Stubenwagen etc... Seit einiger Zeit hat sich dies auf Trage und Brust beschränkt. Was ok für mich war. Daheim h ...