Sabine0607
Hallo!! Ich habe eine 15 Monate alte Tochter und bin mit meinem 2. Kind schwanger (21. SSW). Seit ich schwanger bin, hat sich meine Milchmenge reduziert, das spüre ich am Volumen meiner Brust. Ob und wieviel noch fließt, weiß ich nicht. Seit ich schwanger bin, möchte meine Tochter nur noch an die Brust. Sie isst normale Familienmahlzeiten mit. Ich habe das Gefühl, sie möchte die Milchmenge steigern. Sobald sie in meiner Nähe ist, will sie an die Brust. Ich kann sie zwischendurch ablenken, aber das ist schwierig. Nur kuscheln geht nicht, weil sie dann einfach mein Tshirt runterzieht und sich versucht zu bedienen. Mittlerweile sagt sie auch "Brust". Ich habe sie immer zum einschlafen gestillt (tagsüber, abends und nachts). Nur kuscheln, Vorlesen und wach hinlegen klappt nur mit herzzerreißendem Geschrei. Teilweise bleibt sie den kompletten Mittagsschlaf ( bis 2 Stunden) "angedockt" und wird sofort wach, wenn ich sie abziehe. Auch die Methode aus "Jedes Kind kann schlafen lernen" haben wir versucht, aber ich bringe es nicht übers Herz, sie so weinen zu lassen. Die Methode ist mir einfach zu rabiat. Gutes Zureden habe ich auch versucht, aber es hilft leider nicht. Ich habe kein Problem damit, sie auch weiter zu stillen, wenn ich nicht so extrem empflindliche Brustwarzen hätte mit entsprechenden Schmerzen und es auch nicht in der Häufigkeit wäre.Es belastet unsere Stillbeziehung eher und stresst mich. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass sie die Leidtragende wegen der 2. Schwangerschaft ist und stille dann auch unter Schmerzen weiter. Können Sie mir einen Tipp geben, wie ich eine liebevolle Art finden kann, das Stillen zu reduzieren? Es funktioniert leider nicht, sie im Arm zu wiegen oder nur zu kuscheln. Sie dreht und windet sich ihren Weg zur Brust. Lieben Dank schonmal und liebe Grüße! Sabine
Liebe Sabine, dein Kind wird nicht gerne auf die Brust verzichten, aber es WIRD sich an die neue Situation gewöhnen, wenn DU liebe voll und klar bist. So lange DU nicht ABSOLUT sicher bist, dass Du weniger stillen möchtest, wird dein Kind das spüren. Ist die Mutter innerlich nicht davon überzeugt, dass sie ihr Kind ab- oder weniger stillen will, dann ist dieser Zweifel für das Kind sehr deutlich fühlbar und es reagiert in fast allen Fällen so, dass es eher noch häufiger gestillt werden mag. Zweifel und Unsicherheit sind für ein Kind unerträglich, Kinder brauchen Klarheit. Versuche, mit deinem Kind sehr viel zu kuscheln! Wichtig ist, dass deine Kleine spürt, dass Du ihr zwar die Brust entziehst, nicht aber deine Liebe. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Deshalb halte ich auch nicht viel von der Lösung, dass die Mutter einige Tage alleine verreist. Diese plötzliche Trennung kann das Kind in tiefe Trauer und Verzweiflung stürzen. Ich hoffe, die Antwort hilft dir ein wenig weiter. LLLiebe Grüße, Biggi
Sabine0607
Liebe Biggi! Danke für deine Antwort! Das Problem ist, ich kann nicht nur mit ihr kuscheln. Sie sucht sich mit aller Kraft den Weg zur Brust und weint wenn sie diese nicht bekommt. Wir haben es jetzt öfter so gemacht dass mein Mann sie ins Bett gebracht hat, damit ich mal Brustpause habe. Hältst du das für den falschen Weg? Vielen Dank nochmal! Sabine
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