simoness
Guten Morgen, Seit wenigen Tagen bin ich richtig am Verzweifeln und bräuchte einmal Rat: Meine Tochter,16Wochen, wird nach Bedarf gestillt. In den letzten Tagen hat sie mehrfach die Brust verweigert: Generell stille ich sie zu Hause im Liegen. Sie dreht ihren Kopf zur Brust, kurz vorm Ansetzen dreht sie ihren Kopf wieder weg und schreit und schreit und schreit. Hat sie keinen Hunger oder ist sie gestresst (unser ältere Sohn ist zwei Jahre und spielt währenddessen natürlich nicht immer leise um uns herum)? Wenn ich sie irgendwann zum Anlegen bekomme, trinkt sie paar Schlücke, dreht ihren Kopf zur Seite, wartet und geht wieder an die Brust und das die ganze Zeit. Dadurch schluckt sie viel Luft und quält sich mit Blähungen. Wie verhalte ich mich richtig? Liebe Grüße Simone
Kristina Wrede
Liebe Simone, im Prinzip ist es ein häufiges Phänomen, und du solltest nicht deinen "Großen" dafür verantwortlich machen, das bringt nur unnötigen Stress in die Familie. Solange deine Kleine trotzdem gut gedeiht (sich also abends, nachts, frühmorgens die Milch holt, die sie dafür braucht), solltest du dir keine allzu großen Sorgen machen. Es kann helfen, wenn du die Stillposition jetzt wechselst, und sie z.B. auf deinem Schoß sitzend stillst. Vielleicht sogar, während du auf einem Pezziball sitzt, so dass du euch beide beim Stillen leicht wippen kannst. Die Blähungen kommen vermutlich durch das viele An- und Abdocken. Auch hier könnte eine aufrechtere Stillposition helfen. Oder du packst sie in aufrechter Position ins Tragetuch, sie kann dabei auch stillen (mit ein bisschen Übung und je nach Brustgröße geht das recht gut) und schlafen - falls sie z.B. überreizt ist und deshalb so unruhig trinkt. Lieben Gruß, Kristina
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