Mitglied inaktiv
Hallo! Nachdem alles ganz gut lief, haben wir seit ein paar Tagen wieder Probleme. Jasmin ist jetzt fast 15 Wochen alt. Sie weint immer und nuckelt an ihren Händen. Wenn ich sie aber an die Brust lege, dann saugt sie nicht mal, sondern fängt an zu schreien. Manchmal saugt sie auch kurz an und wenn dann die Milch kommt, schreit sie und will nicht mehr an die Brust. Das ist aber nicht immer zur gleichen Uhrzeit, sondern unregelmäßig. (aber jeden Tag) Abends wird es immer schlimmer. Mag sie meine Brust oder Milch nicht mehr? Stillt sie sich so selber ab? Ich habe auch nichts an meinen Eßgewohnheiten, Körperpflege etc. geändert. Woran liegt es, dann sie meine Brust nicht mehr will. Vielen, vielen Dank für eure Hilfe. Liebe Grüße Andrea
Kristina Wrede
Liebe Andrea, in diesem Alter stillt sich ein Baby wirklich nicht von alleine ab, keine Bange. Die Frage ist: Trinkt sie überhaupt nicht mehr, auch nicht in der Nacht? Das wäre ein echtes Problem, denn ohne Milch geht es eben nicht. Wenn sie nur "immer wieder" dieses unruhige Verhalten zeigt kann es sein, dass ihr etwas weh tut oder stört, z.B. könnten das schon die Zähnchen sein, die sich in den kiefer einschieben. Auch wäre denkbar, dass sie wirklich gar nicht aus Hunger weint, und deshalb auch die Brust nicht haben möchte, sondern z.B. überreizt ist und einfach nicht allein zur Ruhe finden kann. In diesem Fall könnte es helfen, wenn du sie trägst und ihr beruhigende Laute ins Ohr raunst, und dabei selbst auch so ruhig wie möglich bleibst - das wirkt nämlich sehr ansteckend auf die Kleinen! Im Regelfall ist das ein Verhalten, das vielleicht 1 bis 2 Wochen lang auftritt und dann wieder verschwindet. Und solange sie nicht an Gewicht verliert, ist es auch nichts, was dir ECHTE Sorgen bereiten muss! Hier noch einige allgemeine Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
Hallo Andrea, bei meinem Sohn war das auch so. Die ersten 4 Lebenswochen hat ganz toll getrunken, und von einem Tag auf den nächsten ging das Geschrei los. Er hat auch willkürlich geschrieen, manchmal gar nicht. Aber letztendlich er hat immer getrunken, und sehr gut zugenommen. Manchmal hab ich ihn regelrecht gezwungen, ihm einfach die Brust in den Mund gedrückt (ich weiß, klingt sehr brutal, aber ich war natürlich vorsichtig), und irgendwann hat er dann genuckelt. Mit ungefähr 4 Monaten hat sich das dann gelegt. Heute ist er 6 Monate alt, Trinkt rechts in einer anderen Stellung als links, und wir fangen auch immer mit der linken Seite an. Aber er liebt es! Ich hab eher Probleme ihn jetzt für die Beikost zu begeistern. Was ich sagen will ist, das du selbst heraus finden musst wie es für euch am Besten geht. Das Problem "schreiendes Kind an der Brust" gibt es wohl nicht so häufig. Alle Tipps die ich bekommen habe, haben mich nicht weiter gebracht, mich eher noch mehr frustriert. Das sich deine Tochter in dem Alter schon abstillen will, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Mitglied inaktiv
leo macht das auch...aber nur dann wenn er eben nicht hungrig ist, aber saugen möchte *ggg* habe das ganz schnell rasugefunden...er ist nun 12 wochen alt und machte das so ab der 4ten lebenswoche! er hat einen schnulli oder er nuckelt dann eben wie wahnsinnig an seiner faust...ab und zu lege ich ihn auch an, wenn ich unsicher bin, aber er brüllt wie am spieß, wenn er nicht hungrig ist und mittlerweile drückt er sich dann auch weg...ein hungersingal das sicher ist bei ihm: künstliches husten, zunge lecken und den kopf zur seite drehn und mich schelmis anblicken und wenn ich dann ausbacke grinster er oder hsustet noch stärker! einfach genial...also schau genau, was dein baby möchte...nonverbale kommunikation *ggg* glg meli
Mitglied inaktiv
Liebe Kristina, Danke für deine Antwort. Nachts funktioniert das Stillen problemlos, sie hat also nur "immer wieder" tagsüber dieses Verhalten. Vielleicht interpretiere ich ihr Weinen falsch und sie hat wirklich keinen Hunger und ist überreizt und kommt deswegen nicht zur Ruhe. Sie nuckelt eben an ihren Händen, einem Tuch oder suckelt mit der Zunge, sodass ich eben denke das sie Hunger hat. Lege ich sie dann an, wird sie regelrecht wütend. Es ist auch sehr schwer sie dann zu beruhigen, da sie keinen Nuckel etc. nimmt. Ich werde versuchen, ob ich sie mit Tragen zur Ruhe bekomme. Es ist natürlich sehr schwer ruhig zu bleiben, wenn sie so schrecklich weint. Vielen, vielen Dank für die Tipps. Ich hoffe das es damit bald besser wird. Liebe Grüße Andrea
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