PMader
Hallo, ich habe einige Fragen betreffend Abstillen meiner Tochter mit 16 Monaten. Obwohl die Kleine bereits essen und trinken kann, stillt sie morgens, vormittags, mittags, nachmittags, abends und nachts ca. 3x, wird ihr das Stillen verwehrt, reagiert sie mit überstrecken, tlw. Luft anhalten bis sie blau wird. Ich habe bisher gerne gestillt, mag nun aber nicht mehr und weiß nicht genau, wie ich es angehen soll. Ist ein komplettes aus von einem Tag auf den anderen sinnvoll? Soll ich sie zuerst nachts abstillen? Soll ich ihr stattdessen eine Flasche mit Pre-Milch anbieten? Wobei ich gerne ohne Flasche auskäme, habe eine innere Abneigung dagegen. Wie schaffe ich es durchzuhalten? Ist es sinnvoll Pfefferminz - oder Salbeitee zu Trinken? Liebe Grüße, Petra
Kristina Wrede
Liebe Petra, du sagst es: Abstillen von jetzt auf sofort wäre nicht der richtige Weg. Nicht für dein Kind, nicht für dich. In jedem Fall ist allmähliches Abstillen die bessere Wahl. Die Frage ist, warum es dir jetzt gerade nicht mehr gefällt. Stillt sie zu häufig, zu auffällig, fühlst du dich von deiner Umgebung unter Druck gesetzt oder kennst du niemanden, der in diesem Alter noch stillt? Oft sind es tatsächlich Faktorem im Außen, die uns die Freude am Stillen nehmen. Wärst du allein auf einer einsamen Insel mit ihr, wie sähe es dann aus? Wenn du das Stillen reduzieren möchtest ist eine Stillpause bzw. stillfreie Zeit in der Nacht ein guter erster Schritt. Unter diesen Stichworten haben wir schon viele Beschreibungen des Vorgehens hier gepostet, magst du mal schauen? Auf jeden Fall ist Pre die beste Alternative zur Muttermilch. Und es kann tatsächlich sein, dass deine Kleine auch Nachts Hunger bekommt - übrigens egal, was sie am Abend isst. Milch wirkt auch auf emotionaler Ebene... Ob es ohne Flasche geht musst du ausprobieren. Das ist von Baby zu Baby unterschiedlich. Wichtig ist, dass DU genau weißt, was du tust und warum du es tust. Bist du überzeugt, überzeugst du auch dein Baby. Klar wird es mal toben und weinen - was soll es denn sonst auch tun? Wenn es nach ihr ginge, gäbe es keinen Grund abzustillen oder weniger zu stillen - warum auch, es liegt in ihrer Natur, es ist nichts "falsch" daran. Darum hilfst du ihr am meisten, wenn du zuversichtlich und gelassen bleibst, und ihr liebevoll zur Seite stehst, auch wenn sie zürnt. Lieben Gruß, Kristina
PMader
Herzlichen Dank für die prompte Antwort. Den Umgebungsdruck kann ich großteils ganz gut ausblenden, mir geht es eher darum das wir uns noch ein zweites Kind wünschen und es anscheinend nicht klappt. Mein Frauenarzt meinte dazu, das es am Stillen und der damit verbundenen Prolaktinausschüttung liegen kann. Deshalb denke ich das längere Stillabstände meinen Hormonhaushalt vermutlich ins Gleichgewicht bringen. Ich werde nun versuchen zuerst das nächtliche Stillen langsam zu reduzieren und dann zu beenden. Bezüglich des Vorgehens habe ich auf dieser Seite schon wertvolle Tipps gefunden. Liebe Grüße, Petra
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