Mitglied inaktiv
Hallo Frau Welter! Seit 2 Wochen kämpft meine 7 Wochen alte Tochter um jeden Tropfen Milch. Ich merke selbst, dass meine Brust meistens recht "leer" ist. Komischerweise hatte ich letzten Samstag sehr viel Milch, so dass Hannah nach jeder Mahlzeit sofort beruhigt einschlief - aber diese Milchmenge war leider sonntags schon wieder versiegt. Was mache ich falsch? Ich lege immer sofort an, wenn Hannah Hunger hat (teilweise stündlich) und lasse sie auch trinken, bis die Brust leer ist und Hannah entrüstet zu strampeln anfängt. Danke im voraus, Bibi
? Liebe Bibi, warum glauben Sie, dass Ihr Kind um jeden Tropfen Milch kämpfen muss? Eine weiche Brust zum Beispiel bedeutet nicht, dass die Milchmenge nicht ausreicht und nicht jede Unruhe beim Kind ist ein Hinweis, dass das Kind nicht satt wird. Auch nicht, wenn das Kind an der Brust unruhig ist. Ein Baby muss auch nicht immer nach oder während dem Stillen einschlafen. Erfüllt Ihr Baby die folgenden Punkte? • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Sind diese Punkte alle erfüllt? Dann gedeiht Ihr Baby gut und bekommt auch die Milch, die es braucht und die Unruhe muss eine andere Ursache haben. Sollten diese Kriterien nicht erfüllt sein, dann besteht Handlungsbedarf. Ich kann Ihnen in jedem Fall nur wärmstens ans Herz legen, sich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe zu wenden, die sich anschauen kann, wie sich Ihr Kind an der Brust verhält und Ihnen dann gezielte Tipps geben kann, was Sie tun können, damit Ihr Kind und Sie zufrieden sein können. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo Bibi, kennst du die homöopathischen Milchbildungstropfen von Similasan? Die nehme ich in solchen Fällen immer und sie helfen mir. Lg, Mona
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