samimama
Mein sohn kam mit 2940g zur welt und hat dann recht schnell abgenommen. Mit abpumpen und danach im flaeschchen geben hat es dann ganz gut geklappt und er hat nach 1 monat 1kg zugenommen. Seit dem stille ich ganz normal, was eigentlich gut klappt.er ist allerdings immernoch sehr zierlich. Er waechst in die laenge und auch der kopfumfang nimmt zu und er macht auch sonst einen recht zufriedenen eindruck auf mich. Jetzt ist er 2 monate und ich stille ih etwa alle 2-3 stunden. Ich mache mir generell sorgen, weil er gar nicht dicker wird. Ich selber bin auch sehr schlank und habe in der schwangerschaft nur 12 kg zugenommen. Meine brueste sind sehr klein und auch in der schwangerschaft nicht bedeutend groesser geworden. Manchmal habe ich sorge, dass nicht genug milch gespeichert werden kann. An manchen tagen trinkt der kleine schlecht, aber da sprudelt die mil h auch nicht so wie sonst und ich hab das gefuehl ich bin so richtig leergezuzelt. Auch wenn er laenger nicht getrunken hat. Er saugt eigentlich sehr fest, aber ich hab den eindruck es kommt nicht wirklich viel milch, weil er auch nicht so ruhig und gleichmaessig trinkt wie sonst.aus der anderen brust laeuft dann auch keine milch. Ich lege ihn dann moeglichst jede std an. Nach ein paar tagen wird es dann wieder besser. Ich wuerde so gern weiter voll stillen, aber ich hab sorge, dass er nicht genug bekommt. Man sagt ja auch die ersten paar zuege ist die milch eher waessrig und er trinkt meist auch nur sehr kurz. Dann macht er immer laengere pausen. Meine hebamme hat mir eine brustmassage gezeigt, die den fettgehalt erhoeht. Soll ich die vor jedem stillen machen??
Liebe samimama, für den Stillerfolg einer Frau ist es absolut unerheblich, wie ihre Brust aussieht, ob sie groß oder klein ist, apfel oder birnenförmig und was sonst noch so alles erzählt wird. Der Anteil an Drüsengewebe in der Brust ist bei allen Frauen weitgehend gleich. Größenunterschiede ergeben sich durch unterschiedliche Mengen an Fettgewebe. Doch dieses Fettgewebe hat keinen Einfluss auf die Milchbildung oder die Stillfähigkeit. Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stillmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Sie machen es also absolut richtig, wenn Sie Ihr Kind oft anlegen! Ob Ihr Kind gedeiht können Sie bei einem vollgestillten Baby an den folgenden Anzeichen erkennen: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine Gewichtszunahme entsprechende den Angaben der WHO Child Growth Standards WHO Multicentre Growth Referencs Study Group, 2006, d.h. im Durchschnitt: • 1. bis 3. Monat: 200 400 g/Woche, mind. 150 g/Woche • 4. Monat: 110 160 g/Woche • 5. Monat. 400 500 g/Monat • 6. Monat: 350 500 g/Monat • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Solange diese Kriterien erfüllt sind, dürfte alles in Ordnung sein. Ich kann Ihnen gerne empfehlen, einmal ein Stillgruppentreffen zu besuchen oder zumindest einmal mit einer Stillberaterin in ihrer Nähe ein direktes Gespräch (auch am Telefon) zu führen. Viele Unsicherheiten lassen sich im direkten Gespräch sehr viel besser ausräumen und der Austausch mit anderen stillenden Müttern kann sehr ermutigend sein und vor allem werden Sie sehen und erleben, dass sich andere Babys genau so verhalten wie Ihr kleines Menschlein. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße Biggi Welter
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