Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich muss mir mal mein Herz ausschütten und ich denke, dass du sicher einen guten Rat hast für mich. Meine Kleine wird am Samstag 14 Wochen alt. Am Anfang hatten wir das Problem, dass sie schlecht zu nahm, erste Woche nur 70 gr, aber dank Hebamme und super Kinderarzt haben wir es ohne zufüttern geschafft mit viel Ausdauer und Geduld und meinem festen Willen dieses Kind voll zu stillen! Ab der 4. Lebenswoche nahm sie immer schöne 200 gr in etwa zu. Am Anfang war sie auch noch recht schläfrig. Aber danach, alles Bestens. Jetzt hatten wir sie Montag vor 2 Wochen gewogen, da wog sie 5390 gr, niedrigstes Geburtsgewicht war 3060 gr. Heute war meine Hebamme zu Besuch, die auch eine Freundin von mir ist und brachte auf mein Bitten die Waage mit. Heute wog sie dann 5640 gr. Also "nur" 250 gr in 2,5 Wochen. Hab im Moment auch das Gefühl, dass sie nicht so gut trinkt. Aber ich hab ja keine Skala an meiner Brust. Was meinst du ist das noch tolerabel? Mach mir halt ein bißchen Sorgen, an sich wirkt sie sehr zufrieden und entwickelt sich gut, lacht, fängt schon an zu greifen. Sie bekommt keinen Schnuller, hat auch noch nie eine Flasche bekommen! Also daran kann es nicht liegen, sie trinkt im Moment oft nur eine Seite und bei der anderen streikt sie und wendet sich ab. Hat am Tag in etwa 8 Stillmahlzeiten! Sorry, wenn das jetzt alles etwas durcheinander ist, aber ich bin selbst ganz durcheinander, weil ich dachte, dass alles im Lot sei! LG Nicole!!
Liebe Nicole, Babys nehmen in den seltensten Fällen immer gleichmäßig zu, sondern in Schüben und sogar gelegentliche Gewichtsstillstände können vorkommen, ohne dass gleich ein Anlass zur Sorge gegeben sein muss. Vor allem Babys, die zunächst überdurchschnittlich zugenommen haben, können einen „Zunehmknick" in der Kurve haben. Außerdem haben die Waagen enorme Unterschiede und ein Baby sollte immer auf der gleichen Waage gewogen werden. Lass doch die Maus einmal beim Arzt wiegen und lass sie anschauen, ich bin sicher, dass er dich beruhigen wird und alles in Ordnung ist. Sollte sie wirklich nicht ausreichend zugenommen haben, besteht Handlungsbedarf. Oberste Regel: Häufiges Anlegen und ein gut saugendes Kind stimulieren die Brust zu mehr Milchbildung. Deshalb solltest Du dein Baby in den nächsten Tagen oft anlegen. Um das Interesse des Babys an der Brust wach zu halten, kannst Du es mit Wechselstillen versuchen. Dabei legst Du Dein Baby an und stillst es, solange es wirkungsvoll saugt, d.h. es schluckt nach jeder oder jeder zweiten Saugbewegung. Sobald es seltener schluckt, nimmst Du es sanft von der Brust (vergiss nicht den Saugschluss zu lösen) und lässt es aufstoßen, streichelst seine Fußsohlen oder massierst es sanft entlang der Wirbelsäule, um seine Aufmerksamkeit zu wecken. Dann wird es an der anderen Brust angelegt und wieder gestillt, so lange es wirkungsvoll saugt. Schluckt es wieder seltener, wird es zurück an die erste Brust gelegt, nachdem Du es wieder etwas ermuntert hast. Dieses „Wecken und Wechseln" wird zwanzig bis dreißig Minuten lang ausgeführt, tagsüber alle zwei Stunden und nachts mindestens alle vier Stunden. Richte dich mit deiner Flüssigkeitszufuhr nach deinem Durstgefühl. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (ADH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung („schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (davon höchstens zwei bis Tassen Milchbildungstee) sind im Allgemeinen ausreichend. Wenn der Urin dunkelgelb wird und die Menge gering ist, trinkst Du zu wenig Schwarzer Tee, Matetee und Kaffee sollten nur mäßig genossen werden. Auf Limonaden oder Colagetränke sowie künstlich gesüßte Getränke sollte möglichst verzichtet werden. Auf die (angebliche) milchflussfördernde Wirkung von Bier oder Sekt sollte verzichtet werden. Alkohol geht bereits in kleinen Mengen in die Milch über und belastet den Stoffwechsel des Babys. Achte darauf, dass DU ausreichend und möglichst ausgewogen isst. Kohlenhydratreiche Nahrung hat einen positiven Einfluss auf die Milchbildung. Ruhe dich oft aus und entspanne dich. Arbeite für eine Weile so wenig wie möglich. Die Hausarbeit läuft dir nicht davon! Stress wirkt sich ungünstig auf den Milchspendereflex und auf die Milchbildung aus. Vielleicht kannst Du ja ein paar „Stilltage" einlegen, das heißt Du legst dich mit deinem Baby ins Bett und kümmerst dich ausschließlich um dein Baby und das Stillen. Nach ein paar Tagen müssten auf diese Weise sowohl deine Milchmenge als auch dein Baby zunehmen. Wenn nicht, melde dich nochmals. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, auf dieser Waage wurde meine Tochter immer gewogen, also die 5390 gr und jetzt nach 2,5 Wochen die 5640 gr. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Milchmenge das Problem ist, die Maus trinkt einfach seltener, sonst kam sie immer alle 2 Stunden und mittlerweile trinkt sie auch oft mal nur alle 3 Stunden! Meine Hebamme meinte halt, sie sieht gut aus und ich solle mich mit dem Gewicht nicht so stressen! Aber was meinst du?? Stilltage kann ich mir leider nicht leisten, da ich noch eine 3- jährige Tochter habe , deshalb kann ich mich nicht einfach ins Bett legen! Hast du vielleicht noch eine Idee? Oder Kannst du mir eine Stillberaterin in unserer Nähe sagen oder findest du es nicht so schlimm, wenn sie in den 2,5 Wochen mal nur 250 gr zugenommen hat!? LG Nicole
Kristina Wrede
Liebe Nicole, auch ich denke, dass das Gewicht gar nicht so kritisch ausschaut. Du weißt ja eh: Babys nehmen in Schüben zu und nicht linear, darum kann es gut sein, dass sie eine Woche lang etwas weniger zunehmen, dafür an 2 Tagen so viel wie sonst in einer ganzen Woche. Wirklich, solange sie munter und fidel ist in ihren Wachphasen, und weiter wächst und zunimmt, genug nasse Windeln pro Tag und regelmäßig Stuhlgang hat, brauchst du dich nicht zu sorgen! Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl stillen.de (Still und Laktationsberaterinnen IBCLC). Lieben Gruß, Kristina
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