Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Extremer Milchspendereflex

Frage: Extremer Milchspendereflex

Zwergpudel

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Guten Tag, ich habe am 6.1. meine Zwillinge entbunden und stille voll. Beide nehmen zwischen 300 und 500g pro Woche zu, da also keinerlei Probleme. Tagsüber stille ich meist im Tandem, nachts oft einzeln. Aber : mein übermäßiger Milchspendereflex macht mir das Leben schwer. Wenn ich tagsüber nicht aufpasse und die Stilleinlagen rechtzeitig wechsle, ist mein Oberteil nass. Nicht fleckig, sondern so dass ich es auswringen kann. Nachts nehme ich für jede Seite statt Stilleinlagen eine zusammengeklappte Flockenwindel (fasst lt. Hersteller 440ml) - beide sind nach 9std so durchweicht, dass das Bett nass wird. Ich brauche also de facto vier pro Nacht. Zusätzlich liegt immer ein Handtuch unter mir. 1. Schränkt mich die Situation extrem ein, ich kann nicht ruhig in die Stadt gehen... Und 2. habe ich langsam Angst, dass meinem Körper diese krasse Laktation schaden könnte. Ich esse momentan extrem viel (gesund, aber auch sehr energiereich), trotzdem habe ich letzte Woche 1,2kg verloren. Trinken ca 3 Liter, eher etwas mehr. Außerdem nehme ich Femibion 2. Was können Sie mir raten? Aus meinen Brüsten läuft immer ein Rinnsal, immer ist alles nass, es ist einfach nicht mehr lustig! (und sie sind so riesig geworden (85H), dass ich mich für halbwegs gute BHs dumm und dämlich bezahle. Ich habe jetzt vier Stück und komme damit nicht hin, weil sie immer klatschnass sind.....) Ich liebe stillen, aber langsam wird die Situation für mich zum echten Problem. So läuft das jetzt schon seit dem Milcheinschuss! Vielen Dank für Ihre Zeit! Herzliche Grüße, Zwergpudel.


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Liebe Zwergpudel, die Sorge, dass dein Körper leiden wird, kann ich dir hoffentlich nehmen. Aber natürlich verstehe ich, dass es alles andere als schön ist, wenn man so extrem viel Milch produziert. Kennt sich deine Hebamme mit Globuli aus, dann kann sie dir vielleicht welche geben, die die Milchbildung etwas drosseln. Wenn nicht, wäre eine erfahrene Heilpraktikerin vielleicht hilfreich. Du kannst auch mal probieren, ob 1-2 Tassen Pfefferminz- oder Salbeitee pro Tag etwas ändern. Lieben Gruß, Kristina


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