Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Erster Tag ohne Mama und Stillen

Frage: Erster Tag ohne Mama und Stillen

Große

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Liebe Biggi, meine Tochter ist inzwischen fast 17 Monate, aber genießt das Stillen wie am ersten Tag. Inzwischen hat es sich so eingependelt, dass ich sie vor und nach dem Mittagsschlaf stille und dann wieder zum Einschlafen nachts bzw. in der Nacht (reichlich:0). Ich arbeite vormittags und hole sie vor dem Mittagsschlaf bei der Tagesmutter ab. Nun muss ich zwei Tage auf Dienstreise und mein Mann und ich haben es so gelöst, dass er am Nachmittag des ersten Tages mit ihr ebenfalls an den Dienstreiseort kommt, damit die Nacht "stilltechnisch" gesichert ist. Tagsüber (also zum Mittagsschlaf) wird meine Tochter jedoch auf das Stillen verzichten müssen. Da hoffe ich darauf, dass sie beim Spazierengehen mit meinem Mann einschläft (vor ein paar Monaten klappte das noch, jetzt haben wir das ewig nicht mehr probiert, weil es ja keine riesen Freude ist, jeden Mittag 2 Stunden Spazieren zu gehen). Vielmehr mache ich mir aber Sorgen, dass ihr das "emotionale Auftanken" fehlt, wenn sie aufwacht, dann noch die Zugreise hat und ich erst wirklich am Abend ins Hotel kann. Am zweiten Tag kann ich sie wahrscheinlich in der Mittagspause stillen, weil mein Mann und sie ja dann am Dienstreiseort sind. Meine Fragen ist: Hast Du einen Tipp, wie ich/mein Mann diesen für sie "mama- und stilllosen" Tag möglichst streßfrei gestalten können? Vorher werden wir nicht viel ändern können, da mein Mann für diese Tage extra Urlaub nehmen muss. Zudem möchte ich meiner Tochter das Auftanken nach der Tagesmutter zum Mittagsschlaf eigentlich auch nicht nehmen. Vielen Dank für Deine Antwort!


Biggi Welter

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Liebe Große, ich glaube, Du machst dir viel zu große Sorgen! Ich kann deine Sorge wirklich gut nachvollziehen, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir auch sagen, dass unsere kleinen "Großen" sehr gut unterscheiden können zwischen "NichtdaseinKÖNNEN" und wollen. Deine Tochter ist in einem Alter, in dem sie verstehen kann, dass Du nicht bei ihr sein kannst und die beiden werden einen Weg finden, die paar Stunden gut zu überstehen. Die Zugfahrt wird aufregend sein und wenn deine Kleine hört, dass sie jetzt zur Mama fahren, wird sie sich freuen! Vertraue deinem Mann, er wird Euer Baby beruhigen und wird eine Lösung finden! Ich bin sicher, dass Ihr die Tage gut überstehen werdet, alles Gute für dich! LLLiebe Grüße, Biggi


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