Kiwi0107
Hallo liebe Experten, mein Sohn ist 8,5 Monate alt. Ich bin mir unsicher, wie ich mit dem Stillen bzw der Beikost vorgehen soll. Erstmal zur Situation: da ich laut meiner Hebamme wenig Milch produziert habe, musste ich meinen Sohn Cluster füttern also die ersten Monate habe ich fast den ganzen Tag nur mit Stillen verbracht. Dadurch hat sich bei ihm das Stillen als ultimative Einschlafhilfe eingestellt. Er nimmt weder Schnuller noch Flasche oder anderes. Beim Versuch mit dem Schnuller wird er immer wach und guckt mich entsetzt an, was ich da mache. Das einzige, was ihn auch ohne Stillen schlafen lässt, ist Autofahren und manchmal Kinderwagen (nicht immer, nur wenn sehr müde). Seitdem er 4,5 Monate alt ist, habe ich mit der Beikost angefangen, weil er am Essen viel Interesse zeigte. Inzwischen bekommt er zum Mittag Gemüse mit Fleisch und Kartoffeln als Fingerfood (hatte Brei verweigert) und abends Milch-Getreidebrei. Den Nachmittagsbrei bekomme ich jedoch nicht eingeführt. Genau da liegt mein Problem bzw meine Unsicherheit. Tagesablauf: Morgens Stillen Vormittags Stillen zum Einschlafen Mittags Gemüse-Fleisch-Mahlzeit Nachmittags Stillen zum Einschlafen Abends Milch-Getreide-Brei Ca Stunde später Stillen zum Einschlafen Ab dann immer wieder Stillen, wenn er wach wird Wenn ich ihm den Nachmittagsbrei gebe, isst er abends den Brei nicht. Oder er isst den Nachmittagsbrei kaum, weil er vom Stillen noch satt genug ist. Das Einschlafstillen stört mich ansich nicht, da ich es durchaus genieße. Mein Kleiner ist leider gar kein Kuschler. Es wäre nur manchmal angenehmer, wenn er ohne einschlafen könnte. Meinen Mann kann ich nicht um Hilfe bitten. Er ist von etwa 13-23 Uhr wegen Arbeit unterwegs. Soll ich den Nachmittagsbrei vorerst weglassen? Oder das Einschlafstillen abstellen? Wenn ja, habe ich keine Ahnung wie. Nach mehreren Versuchen habe ich entweder nachgegeben oder er ist vor Erschöpfung eingeschlafen. Vielen Dank im Voraus für die Hilfe
Kristina Wrede
LIebe Kiwi0107, es gibt überhaupt kein "MUSS" für die Beikost. Es passiert nichts, wenn du die ein oder andere Mahlzeit NICHT gibst, oder einführst, denn es sind ja nur von uns festgelegte Konventionen... Was und wann ein Baby zu essen braucht weiß vor allem dieses Baby selbst am besten. Und es ist auch gar nicht zwingend eine "schlechte Angewohnheit", dass dein Kleiner in den Schlaf gestillt werden möchte. Seit Jahrtausenden und in unzähligen Kulturen ist es so, dass Mütter ihre Babys in den Schlaf stillen. Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden. Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses „natürliche" Verhalten des Babys nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem: Babys wissen nicht, was zur Zeit „Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben. Es hat seinen Grund, warum stillende Mütter die besten Einschlafhilfen SIND. Beim Saugen an der Brust findet ein Baby das, was es braucht: Trost, Nahrung, Sicherheit. Wenn es also prinzipiell für dich ok ist, dann schenk ihm diese Zeit, und nutze sie selbst für Momente, in denen du mal abschalten kannst... Lieben Gruß, Kristina
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