Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich möchte erst mal danke sagen für Deine bisherigen Ratschläge. Ich habe nicht aufgehört mit dem Stillen! Als mein Sohn vor 2 Wochen krank wurde (Fieber) war ich sehr froh darüber, dass ich ihn für zwei Tage ausschließlich stillen konnte. Ich muss meinem Kind nun doch eine Stillmahlzeit am Tag abgewöhnen, und zwar die vorm Schlafen gehen (unsere Abendprozedur: essen, wickeln, stillen, kuscheln, Schlaflied, wach ins Bett legen, einschlafen gegen 19 Uhr). Ich werde ab März an einem Abend in der Woche arbeiten gehen ( bin von 16 - 20.45 Uhr nicht da)und so muss ihn der Papa ins Bett schaffen. Wir haben schon mehrfach Anlauf genommen, bisher ohne Erfolg und dafür mit viel Schreien und letzlich Nachgeben von mir. Vor ein paar Tagen war ich abends extra nicht da, auch das hat nicht funktioniert. Hast Du vielleicht eine Idee wie wir vorgehen könnten? Viele Grüße Manu
Liebe Manu, ich würde nicht ganz abstillen am Abend, denn für dein Kind ist es schlimmer, wenn es abends nun gar nicht mehr gestillt werden würde. Wenn Du arbeitest, wird dein Kind sich daran gewöhnen, dass es an diesem Abend nicht geht mit dem Stillen und dein Mann wird einen Weg finden, wie er das Baby beruhigen kann. Dein Mann kannst das Kind tragen. Durch das Tragen wird das Bedürfnis des Kindes nach Körperkontakt, Geborgenheit, Wärme und Nähe gestillt und mit einem gut gebundenen Tragetuch hat er mindestens eine Hand frei, um andere Dinge zu tun. Das Kind kann gebündelt werden. Das Bündeln gibt dem Baby das Gefühl von Geborgenheit und lässt es seinen Körper und seine Grenzen spüren. Das Gefühl von Begrenzung hilft dem Kind sich sicher zu fühlen. Er kann ein Nest bauen. Auch hier ist die Begrenzung der springende Punkt, der dem Kind Geborgenheit vermittelt. Massage, eine warmes Bad oder auch ein warmes Körnerkissen können beruhigend wirken. Schaukelbewegungen (Wiege, Hängematte, Schaukelstuhl, mit Tragetuch spazieren gehen, Kinderwagen), monotone Geräusche (Staubsaugen, Auto fahren), beruhigende Musik, Singen und Tanzen mit dem Baby und auch der Schutz vor Überreizung (viele Besucher, Fernseher) helfen einem Kind sich zu beruhigen. Als Saugersatz bietet sich ein Finger (von Kind oder Vater oder Mutter) oder eventuell auch ein Lutschetuch an. Sicher ist es nicht immer der leichteste Weg, wenn die üblichen "ausgetretenen" Pfade verlassen werden, aber ich denke, es lohnt sich, andere Alternativen zu versuchen. Mach dir nicht so große Sorgen, ich kenne unzählige Mütter, die arbeiten und Papas, die ihre Kinder dann ins bett bekommen. LLLiebe Grüße, Biggi
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