Helen20112013
Hallo! Mein Sohn ist jetzt 12 Monate alt. Ich stille ihn noch ziemlich viel. Sowohl tags als auch nachts. Die Flasche hat er nie akzeptiert, genauso wie einen Schnuller. Mama schmeckt halt doch besser :) Seit Anfang des Monats wird er in der Kita eingewöhnt, was sich als schwierig herausstellt, da er das Essen dort total verweigert. Zu Hause isst er schon 'normales' Esse, aber nur selten nennenswerte Mengen. Wenn es hoch kommt mal 10 Nudeln oder so. Jetzt möchte ich das zu Bett bringen etwas verändern. Bisher habe ich ihn immer gestillt, bis er am schlafen war. Das kann schon mal ne gute halbe Stunde oder länger dauern. Da er ja keinen Schnuller nimmt, nuckelt er nach kurzem nur und trinkt nicht mehr. Wenn ich ihn aber löse, fängt er gleich das. Meckern an. Oft auch noch wenn ich das Gefühl habe, dass er eigentlich schon am schlafen war. Dieses Schnullern möchte (zumindest beim abendlichen Einschlafen) ich gerne etwas 'eindämmen' damit ich mich meiner großen Tochter (3) widmen kann.beide meiner Kinder lassen sich nur von mir ins Bett bringen. Vorallem der Kleine. Er lässt sich auch von niemand anderen beruhigen, wenn er nachts aufwacht. Wie schaffe ich, ihm das. Nuckeln abzugewöhnen? Ohne dass die Einschlafprozedur zu lange dauert und es großartig Geschrei gibt? Wenn ich ihn löse und etwas weiter weg gehe, 'robbt' er mit dem Kopf nach und sucht hecktisch nach seinem 'Schnuller' Wäre toll, wenn mir hier jemand helfen kann. Liebe grüße! Helen
Kristina Wrede
Liebe Helen, wenn dein kleiner Mann in der Kita "streikt", dann liegt das sicher nicht daran, dass du ihn noch stillst. Es ist völlig normal, dass ein Einjähriger noch keine enormen Mengen isst (und schon gar nicht, wenn er sich irgendwo noch nicht sicher fühlt), und am besten hilfst du ihm, wenn du ihm mit Geduld und Verständnis begegnest. Vielleicht trinkt er ja abgepumpte Milch aus einem Trinklernbecher? Oder du kannst die Kita-Zeiten zunächst noch etwas verkürzen, um ihm dadurch die Eingewöhnung leichter zu machen? Je nachdem, wie schwer dein Kleiner ist, könnte es eine Möglichkeit sein, dass du ihn abends ins Tragetuch packst (auf den Rücken) statt ins Bett. Dann kannst du Zeit mit deiner "Großen" verbringen, ohne dass er auf die ihm wichtige Nähe verzichten muss und ohne dass du ihn dauerstillen müsstest. Wenn du dann zu Bett gehst, kannst du deinen Sohnemann mit zu dir nehmen. Vermutlich liegt er nachts sowieso bei dir, damit du nicht ständig aufstehen musst in der Nacht, wenn er dich braucht. In jetzt bewusst abzustillen würde ich in dieser Phase nicht empfehlen, es würde ihn vermutlich nur noch mehr verunsichern. Meist hilft genau das Gegenteil: Sättige ihn an Nähe, an Geborgenheit, am Gefühl, geliebt zu werden, dann löst er sich leichter von dir als wenn du versuchst, ihn zur Lösung zu drängen. Erst wenn das mit der Kita gut funktioniert würde ich den nächsten Schritt in Angriff nehmen. Sonst könnte es gut sein, dass du dein Kind überforderst. Lieben Gruß, Kristina
Helen20112013
Vielen Dank für die Antwort! Sie hat mir wieder. Mut gemacht. Meine Große habe ich fast 21 Monate gestillt. Gegen Ende nur noch Abends und nachts. sie hat jedoch auch nen Schnuller genommen. Abgepumpte Muttermilch weigert sich die Kita zu geben. Ich glaub auch nicht, dass er sie trinken würde, wenn er sonst auch (fast) nichts isst und trinkt. Am Freitag hat er in der Kita das erste Mal eine kleine Portion gegessen! Das Tragetuch, in dem ich ihn sowieso viel trage bzw. Getragen habe (er läuft jetzt lieber) wäre eine gute Idee, wenn er von der Großen nicht so sehr abgelenkt werden würde. Selbst Mittags/Nachmittags bekomm ich ihn oft sehr schlecht zum schlafen, wenn sie daheim ist. Deshalb lass ich sie (leider) fast immer länger in der Kita, damit er mir schläft und ich am späten. Nachmittag (nach4) zwei einigermaßen gelaunte Kids hab. Komplett abstillen wollte ich eh nicht. Die Kita hat mir zwar empfohlen tagsüber nicht mehr zu stillen, damit er isst und nich denkt, er bekommt ja sowieso Milch sobald ich da bin. Aber das halte ich nicht aus. Wobei es an manchen Tagen recht lange ohne Stillen klappt. Heute von 6 Uhr Morgens bis 3 Uhr nachmittags! Vielleicht wäre es sogar etwas länger ohne gegangen, wenn ich nicht Schmerzen wegen der zu vollen Brust bekommen hätte. :) Es tut gut, mit jemanden reden zu können, der einen versteht und ein bisschen helfen kann. Viele Grüße Helen
Kristina Wrede
Liebe Helen, hast du mal nachgeschaut, ob es eine Stillgruppe in eurer Nähe gibt? Dort findest du ganz viele Frauen, die dir Mut machen können, weil sie auf dem selben Weg sind wie du! Lieben Gruß, Kristina
Helen20112013
Direkt bei uns ist leider keine Stillgruppe. Dazu müsste ich schon in die Münchner. Innenstadt fahren, was mit in der regel zu stressig ist. Ich hab ja auch nur noch zwei Wochen, bis ich wieder vollzeit arbeite. Aber mein Kleiner hat sich mittlerweile einigermaßen eingewöhnt, isst dort kleine Portionen und schläft mittags dort. Wenn auch leider sein schlaf über den Tag verteilt viel zu wenig ist :( Danke nochmal!
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