Murmel2017
Hallo :-) Ich habe ein Problem mit dem stillen und hoffe sie können mir weiter helfen. Mein Sohn ist jetzt 9 Tage alt und hatte ein zu kurzes Zungenband. Da er mir innerhalb von std nach der Geburt die brustwarzen schon blutig gesaugt hatte, ließ ich es bei der u2 durch trennen und danach konnte er ein bisschen besser trinken. Gefühlt hat er einen viel zu kleinen Mund für meine großen mamillen und schafft es nicht sie ganz in den Mund zu nehmen. Nachdem meine Brüste dann inklusive Milchstau völlig entzündet waren, habe ich drei Tage lang mit stillhütchen überbrückt um die mamillen heilen lassen zu können. Nun habe ich die hütchen vorgestern in die Ecke geworfen weil es sich nicht richtig anfühlte. Tagsüber geht es mit dem anlegen ganz gut abgesehen davon dass er nur einen Teil fassen kann aber nachts haben wir irre Probleme. Er liegt vor der Brust, leckt sie an, zieht dann den Kopf wieder weg und schreit die Brust an. Er nimmt sie einfach nicht in den Mund und wird dann irgendwann hysterisch... Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich noch tun soll? So geht die ganze Nacht drauf und beide Seiten sind total frustriert und müde. Vielleicht haben sie ein paar Tipps wie ich ihn dazu bekomme an die Brust zu gehen? Entschuldigen sie bitte den langen Text -_-
Kristina Wrede
Liebe murmel2017, du brauchst dringend kompetente Unterstützung vor Ort. Bitte schau mal, ob es eine Stillberaterin bei euch gibt. Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl stillen.de (Still und Laktationsberaterinnen IBCLC). Von hier aus ist es ziemlich schwer zu helfen. Vermutlich braucht deine Maus Hilfe dabei, sich das "korrekte Andocken" anzutrainieren, vor allem, den Mund weit genug auf zu machen. Zuweilen bekommen die Kleinen aufgrund von Verspannungen den Mund nicht weit genug auf, um genügend Brust in den Mund zu nehmen. In diesen Fällen helfen neben Therapeuten (z.B. solche, die "orofasziale Stimulation nach Castillo Morales" beherrschen) auch Gesichtsmassagen (z.B. ganz sanft mit einem weichen Puderpinsel, oder mit "schmetterlingsweichen" leicht kraulenden Fingerspitzen, immer von den Schläfenknochen in Richtung Kinn streichen, auf beiden Seiten des Gesichtes, ca. 20 Mal pro Seite und mehrmals am Tag). Stillhütchen sind ein Hilfsmittel, das in bestimmten Situationen seine Berechtigung hat. Die Kunst besteht darin, zu erkennen, wann dieses Hilfsmittel wirklich hilft und wann nicht. Wichtig ist außerdem, dass die Frau, die mit Stillhütchen stillt gut begleitet wird und da hapert es leider sehr oft. Außerdem gibt es Probleme, die sich nur scheinbar durch die Verwendung eines Stillhütchens lösen lassen und hier gilt es gut zu unterscheiden, ob die Frau dann aufgibt, weil das Problem nicht gelöst wurde oder weil sie mit Stillhütchen stillt. Ich drück die Daumen, dass diese Hinweise euch ein bisschen weiterhelfen! Lieben Gruß, Kristina
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