Denaaa
Liebe Biggi, mein 10 Monate altes Baby hat sich in den letzten Monaten total verändert. Wir hatten einen tollen Start. Stillen hat super geklappt und es war ein sehr pflegeleichtes Baby. Seit 2/3 Monaten ist es aber sehr schwierig mit ihm geworden. Vor allem wenn es krank ist sind die Nächte der absolute Wahnsinn. Obwohl wir es nie sns Tragen gewöhnt haben, ist das das einzige, was ihm, wenn überhaupt hilft. Die Brust beruhigt ihn nicht mehr so, dass er dadurch einschlafen würde. An der Brust einschlafen klappt selten, da es sehr unruhig trinkt. Es versucht ständig über mich zu klettern und an die andere Brust zu kommen und so im ständigen Wechsel. Hinzu kommt, dass es nun seit einigen Wochen beim trinken meine Brust von sich weg drückt. Er ist sehr stark und ich kann das gar nicht verhindern. Dadurch wird meine Brustwarze aber langgezogen und das Stillen zur Tortur. Ich bin nun auch schwanger und dadurch sowieso stark gereizt. Er hat mittlerweile 7 Zähne. Ich habe ihm Mal Schmerzmittel gegeben, weil ich dachte vllt hat er vom Zahnen Schmerzen, aber das hat nichts gebracht. Mittlerweile bin ich am überlegen früher als geplant abzustillen, weil das Stillen mittlerweile stark belastend ist. Hast du vielleicht eine Erklärung, was da sein könnte und vor allem warum er meine Brust regelrecht misshandelt? Ganz liebe Grüße und danke für deine Mühe!
Liebe Denaaa, tatsächlich habe ich den Verdacht, dass sich deine Milch durch die erneute Schwangerschaft reduziert hat und dein Baby versucht, durch das Wechselstillen instinktiv mehr Milch zu bekommen. Das funktioniert nicht und dein Kind ist unzufrieden und unruhig. Manche Babys kommen mit dieser Situation gut zurecht, andere leider nicht und ich habe auch keine wirkliche Lösung. Würde dein Kind denn die Flasche akzeptieren? Wie wichtig ist dir das Stillen im Moment? Ich freue mich auf deine Antwort, einen lieben Gruß Biggi
Denaaa
Liebe Biggi, vielen Dank für die Antwort! Darauf bin ich gar nicht gekommen. Fläschchen trinkt er auch seit einigen Wochen nur ungern und wenig. Essen tut er allerdings gut. Stillen ist für mich aufgrund der positiven Aspekte für seine Gesundheit wichtig, weshalb ich es schon gerne bis zum 1. Geburtstag durchziehen würde, allerdings in reduzierter Form. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich ihn demnächst nachts abstille, indem mein Mann mit ihm im anderen Zimmer schläft. Mit meinem Mann schläft er eh ruhiger und lässt sich durch ihn auch viel schneller in den Schlaf begleiten. Vielen Dank nochmal!
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