Wirbelwind2014
Liebe Stillberatung Mein Baby war noch nie eine gute Schläferin. Seit Oktober kommt sie nachts wieder stündlich. Ich habe es bis jetzt gezwungenermaßen ertragen aber ab 01.03. muss ich wieder arbeiten und einigermaßen aufnahmefähig sein (mein Mann hat ab dann Elternzeit). Von allen Seiten wird mir geraten ich solle sie einfach nachts nicht mehr stillen und wenn sie weint trösten und Wasser anbieten. Dies fühlt sich aber nicht richtig an. Was würden Sie mir raten?
Liebe Wirbelwind2014, tatsächlich ist es ein normaler entwicklungsphysiologischer Verlauf, dass Babys in diesem Alter nachts (wieder) vermehrt aufwachen. Dieses Aufwachen liegt nicht an der Ernährung des Kindes, wird also nicht besser, wenn du jetzt die Beiskost vorantreiben würdest, sondern ist entwicklungsbedingt. Darum ist Abstillen in der Regel auch keine Lösung sondern nur eine Verschiebung der Belastung. An der Brust findet es eben nicht nur Milch, sondern auch Geborgenheit, die ebenso wichtig ist wie die Milch an sich :-) Und die gerade in der Nacht gebraucht wird. Die unruhigen Tage und Nächte sind furchtbar anstrengend, daran kann ich mich auch noch gut erinnern. Trotzdem: Sie sind normal und werden garantiert irgendwann vorbei sein. Wann, kann ich leider nicht sagen. Aber sie gehen wirklich vorbei! In dieser Zeit verarbeiten Kinder vieles in der Nacht, und brauchen die Bestätigung, dass Mama ganz nah ist, und die beruhigende Milch, noch ziemlich. Es ist kein Rückschritt, wie es scheint, sondern zeigt, dass sich dein Kleines weiter entwickelt! Gerade, weil Du jetzt wieder arbeiten musst, ist es für Dein Kind wichtig, dass es nicht noch weitere Veränderungen erleben muss. LLLiebe Grüße Biggi
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