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Baby 14 Monate beißt in Brustwarze und weint

Frage: Baby 14 Monate beißt in Brustwarze und weint

KlickKlackPlumps

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Hallo, mein 14 Monate altes Baby hat sich zuletzt zu etwa 70 Prozent stillen lassen und zu 30 Prozent Beikost gegessen. Es gab mal Zeiten, da hat sie auch mehr Beikost gegessen - ich habe mich immer sehr nach ihr gerichtet. Seit zwei Tagen reagiert sie nun sehr ungewöhnlich. Sie fordert das Stillen ein (dafür gibt sie einen bestimmten Laut von sich) trinkt dann kurz und beißt mir in die Brustwarze oder sie dreht sich wieder von der Brust weg, sobald sie frei ist und weint. Auch beim Essen ist sie eher zurückhaltend und isst nur sehr kleine Mengen. Ich habe das Gefühl, ihr ist übel. Nachts trinkt sie ganz normal die Muttermilch, es sei denn, sie ist nicht mehr nur im Halbschlaf, sondern richtig wach. Auch dann fordert sie die Brust ein und weint dann aber, wenn ich sie ihr anbiete, ganz widersprüchlich. Tagsüber ist sie sehr anhänglich, aber nicht weinerlich. Das ist sie aber ansonsten auch eher. Sie macht zudem gerade einen Entwicklungssprung durch. Abends fällt es ihr schwer, in den Schlaf zu finden, da sie sonst gerne beim Stillen eingeschlafen ist. Sie schläft inklusive kurzen Mittagsschlaf nur noch ca. 11 Stunden in 24 Stunden. Abends schreit sie sehr lange und lässt sich kaum beruhigen. Ich habe das Gefühl, sie ist total wütend und unzufrieden. Abends ist die Brust so voll, dass es schmerzt. Würde sie nachts nicht trinken, hätte ich einen Milchstau. Auch die Brustwarzen schmerzen. Wenn ich sie mit dem Finger von der Brust löse, weil sie mich beißt, weint sie auch anschließend. Ich versuche dabei möglichst vorsichtig zu sein, um die Situation nicht noch zu verschlimmern, aber das lösen oder die Unterbrechung des Beißens scheint auch unangenehm zu sein. Ich weiß nicht, ob es von Bedeutung ist, aber sie wurde vor etwa 10 Tagen geimpft. Ansonsten gab es keine Veränderung, die mir bewusst ist (keine neuen Pflegeprodukte, anderes Essen oder Ähnliches). Ich habe nicht das Gefühl, dass sie sich Abstillen möchte, da sie ja immer wieder das Stillen einfordert. Aber momentan ist die Situation für uns beide frustrierend und ich möchte ihr weitere Tränen diesbezüglich ersparen... Ich möchte ihr so gerne helfen! Haben Sie eine Idee, weshalb sie sich plötzlich so verhalten könnte und vielleicht sogar ein paar Tipps für mich? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!!


Biggi Welter

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Liebe KlickKlackPlumps, das hört sich nach einem Stillstreik an. Kann es sein, dass deine Kleine zahnt oder Ohrenschmerzen hat und deshalb an der Brust streikt? Am besten besprichst Du mit einer Stillberaterin in deiner Nähe, wie Du vorgehen kannst. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps, wie dein Kleines vielleicht doch mehr trinkt: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. LLLiebe Grüße Biggi


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