Seturanna
Liebe Stillberatung, wir haben mittlerweile ein echtes Problem. Unsere kleine Mila (11Wochen) schläft bei uns im Familienbett. Sie lässt sich tagsüber gar nicht ablegen und nachts nur neben mir. Sie schläft meist von 17-19 Uhr bei mir im Wohnzimmer ist dann nochmal wach und gegen 20/20:30 mache ich sie Bett fertig (Schlafanzug, Spieluhr...) Sie wird zum Einschlafen im Liegen gestillt und kurz bevor sie schläft legt sich der Papa neben sie und ich komme meist auf 3h Schlaf, denn hier schläft sie ganz gut bis 24:00 Uhr. Dann hat sie Hunger und ich stille im Liegen (ca 30 Minuten) sie schläft auch wieder ein aber nur sehr unruhig. Will alle 10 Minuten an die Brust aber nur um daran zu riechen/ einmal zu Nuckeln - sich zu beruhigen. Sobald ich mich minimal bewege oder wegdrehe weint sie sofort mit geschlossenen Augen. Ich kann so aber einfach nicht mehr die ganze Nacht liegen. Schnuller nimmt sie nur sehr ungern und schläft damit auch nicht ein. Hand halten, auf Bauch, pucken usw. hilft alles nichts, sie gibt erst Ruhe wenn die Brust wieder in ihrem Gesicht ist. Ich kann so überhaupt nicht mehr schlafen und das nun die dritte Woche. Mein Baby kommt doch so sicher auch nicht zur Ruhe. Beim Osteopathen waren wir auch - scheinbar alles ok. Hoffe Sie können mir helfen. Lieben Dank!
Kristina Wrede
Liebe Seturanna, oh je, du hast offensichlich eines der Babys mit besonderen Bedürfnissen erwischt. Da lässt sich auch nicht viel ändern, denn jedes Kind ist, wie es ist. Kennst du das Buch "Das 24-Stunden-Baby" von Sears? Seine Tochter, mit der er damals diese Erfahrungen gemacht hat, ist das beste Beispiel dafür, dass es wirklich klappt: Auch sie können eigenständige, unabhängige, glückliche Menschen werden, und all das, was du jetzt dafür gibst, dient ihr als "Nahrung" weit über das Füttern hinaus. Schau du, dass du gut auf dich achtest, Ruhepausen findest, vielleicht mal jemanden, der morgens oder am Nachmittag mit der Kleinen im Tragetuch spazieren geht, damit du dich ausruhen oder in die warme Wanne legen kannst. Außerdem möchte ich dir empfehlen (sofern du nicht privat versichert bist), dich von deinem Hausarzt krank schreiben und dir eine Haushaltshilfe verschreiben zu lassen (dazu musst du erklären, dass dein Mann nicht zuhause bleiben kann und auch sonst niemand in der Familie da ist, der sich um die Versorgung deines Kindes [das ist der erforderliche Wortlaut!] kümmern kann. Wenn du erst einmal Entlastung im Alltag hast, hast du etwas mehr Luft um durchzuschnaufen. Und um dich jedes Mal, wenn auch dein Kind ruht, selbst (mit) ins Bett zu legen! Ehrlich gesagt ist DIESER Schritt meist auch recht schnell in Angriff genommen, ein Termin beim Hausarzt reicht, dann ein Anruf bei der Nachbarschaftshilfe, Sozialstation oder Kinderbüro (je nachdem, wer sich bei euch um das Thema "Haushaltshilfe im Krankheitsfall" kümmert). Das "Problem Kind" braucht meist mehr Zeit... Ich weiß, dass das nicht recht tröstet, doch bedenke, dass sie ERST Wochen alt ist. Das ist noch gar nichts, und viele andere Babys haben in diesem jungen Altern noch genau wie sie zu kämpfen. Es wird besser, garantiert!!! (und ist ohne Stillen auch nicht automatisch ruhiger...) Trägst du sie im Tragetuch? Falls nicht könnte das auch helfen, weil sie dann tagsüber intensive Nähe tanken kann. Ich könnte mir vorstellen, dass dir der Besuch einer Stillgruppe gut tun könnte, denn dort findest du Frauen, die ganz ähnliche Fragen haben wie du, oder schon Antworten darauf gefunden haben. Kompetente Unterstützung und der Austausch von Mutter zu Mutter sind unendlich wertvoll... Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl stillen.de (Still und Laktationsberaterinnen IBCLC). Lieben Gruß, Kristina
kathrinundclara
Liebe Seturanna, falls es dich tröstet oder Mut macht: meine Tochter war ganz gleich!! Es wird mit der Zeit besser, du musst einfach Geduld haben! Jetzt ist sie fast 8 Monate alt und kein Vergleich zu den ersten Wochen. :) Alles Gute Kathrin
Seturanna
Liebe Kristina, ich danke dir! In der Manduca habe ich sie täglich, da sie sich ja nicht ablegen lässt und ich sonst gar nichts mehr machen kann denn den Kinderwagen mag sie auch nicht. Ich bin aber beruhigt, dass auch du mir sagst, dass sie einfach extrem Nähe braucht und diese möchte und werde ich ihr auch geben. Das mit der Haushaltshilfe ist eine super Idee! Da werde ich mich gleich mal erkundigen! Ganz Lieben Dank!
Seturanna
Liebe Kathrin, das tröstet mich tatsächlich! Dann ist es wirklich nicht nur ein Spruch, das mit der Zeit alles besser wird :-). Ich danke dir!
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