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Baby 10 Mon. will am liebsten nur an die Brust

Frage: Baby 10 Mon. will am liebsten nur an die Brust

Anne7485

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Hallo, meine kleine ist jetzt 10 Monate jung und seit ca einer Woche +/- will sie am liebsten wieder nur noch an die Brust. Wir waren schonmal soweit das ich sie tagsüber garnicht mehr stillen musste nur einmal nachts und morgens. Sie stürtzt sich förmlich auf meine Brust. Nuckelt dann bischen dran oder spielt auch mal und freut sich. Sie hat keinen Nuckel, schon seit über einem halben Jahr nicht mehr. Sie wird auch nicht in den Schlaf gestillt oder dergleichen. Ich kann es mir im Moment nicht eklären was sie hat. Viell haben sie eine Idee. Vielen Dank in Voraus.


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Liebe Anne, also ich kann natürlich von hier aus auch nicht sagen, WARUM deine Maus sich so verhält. Doch es ist recht häufig in dem Alter - du siehst ja, allein heute gibt es schon 3 Anfragen zu dieser Thematik. Wenn du es nicht möchtest, kannst du NEIN sagen. Schon mit knapp einem Jahr verstehen Babys durchaus, dass es bestimmte Regeln gibt und so kann eine Mutter mit ihrem Kind in diesem Alter sehr wohl ausmachen, dass nur zu bestimmten Zeiten und/oder an bestimmten Orten gestillt wird. Eine Stillmama muss keine Selbstbedienungsbar sein! Wenn euch das häufige Stillen oder das Stillen in der Öffentlichkeit nicht (mehr) recht ist, ist es absolut ok zu entscheiden, dass das Baby nicht immer und überall uneingeschränkt gestillt wird. Wichtig ist, dass ihr erst einmal für euch entscheidet, wann nicht mehr gestillt werden soll. Und dass ihr akzeptiert, dass die Babys da erst einmal protestieren (also schreien) werden. Was sollen sie auch anderes tun. Je gelassener, klarer und überzeugter ihr seid, desto leichter wird es euren Kleinen fallen, sich auf die neue Regel einzulassen. Es sind nur 2-3 Tage, dann sollte es "geschnackelt" haben: "Mama liebt mich auch wenn ich nicht stillen darf. Sie ist bei mir, alles ist gut." Am Anfang hilft es, klein anzufangen. Eine Situation genügt. Entscheidet ihr z.B., dass zuhause nur noch auf dem Sofa gestillt wird, dann geht immer mit den Babys aufs Sofa, wenn ihr denkt, jetzt ist Stillen dran. (Natürlich nur, wenn diese Regel für euch sinnvoll ist.) Oder ihr entscheidet, dass auf dem Spielplatz nicht mehr gestillt werden soll, sondern nur zuhause, oder im Auto. Wenn ihr merkt, die Kleinen brauchen die Brust, dann geht ihr heim, oder ins Auto. Sucht also den Ort auf, an dem es für euch ok ist. Versteht ihr, wie ich's meine? Also auf der einen Seite klare Situationen definieren, wo/wann Stillen ok ist und wo/wann nicht, und sich selbst daran halten egal wie sehr das Baby protestiert. Und dann aber auch die Kleinen insofern unterstützen, dass ihr selbst die JA-Situationen schafft. Das schenkt den Babys Vertrauen und Sicherheit... auch in eure Entscheidungen! Allerdings sollten bei „Katastrophen" auch Ausnahmen erlaubt sein - aber ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass jede Abweichung von der Regel dem Kind möglicherweise signalisiert: "Diese (neue) Regel gilt jetzt nicht mehr, du darfst wieder, wann immer du willst." Lieben Gruß, Kristina


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