Mitglied inaktiv
hallo, wollte euch mal meine efahrung zum thema nachts stillen, bzw. abstillen mitteilen. vielleicht macht es ja der ein oder anderen mut. :-) ich habe meinen sohn (fast 12 monate) immer nach bedarf gestillt. mit 6 monaten habe ich angefangen beikost einzuführen. er hat 11 monate lang nicht eine nacht durchgeschlafen. er kam nachts sehr häufig teilweise stündlich. ich habe lange mit mir gehadert, was wohl das beste wäre. habe die bücher von sears gelesen und war oft hier im forum. das nächtliche stillen wurde nicht seltener, sondern immer häufiger. jetzt steht eine op für ihn an und ich soll ihn nachts spätestens um 3.00 uhr das letzte mal stillen. mir graute vor dieser nacht und ich selbst bin auch total k.o. vom permanenten schlafmangel. eine stillberaterin vor ort hat mir empfohlen, mein mann solle das nächtliche abstillen übernehmen. halbherzig sind wir diesen versuch angegangen, aber mein sohn wollte sich nicht von meinem mann beruhigen lassen, sondern wollte nur zu mir. ich habe ihn dann in der ersten nacht ohne brust immer wieder in den schlaf gesungen und er hat auf meinem bauch geschlafen. in der zweiten nacht wollte er schon nicht mehr an die brust, sondern es reichte ihm, wenn ich ihn auf meinen bauch/brust legte, dort schlief er wieder ein. die aufwachphasen verschoben sich immer weiter nach hinten und jetzt nach 1 woche schläft er schon durch von ca. 20.30 uhr bis ca. 5.30 uhr. wenn er nachts aufwacht lässt er sicht gut beruhigen. jetzt stille ich ihn morgens gegen 5.30 uhr und abends zum einschlafen noch und werde das auch beibehalten, solange er möchte. hätte ich gewusst, dass es so problemlos klappt, hätte ich es schon vorher probiert, aber ich denke, er war jetzt einfach soweit und von selbst hätte er nachts nicht aufgehört zu stillen. vielleicht konnte ich ja jemandem helfen, bei der netscheidung, denn ich war auch so unsicher. liebe grüsse esmeralda
Mitglied inaktiv
Hallo, hm wie oft habe ich den Satz gehört "hätte ich gewusst, dass es so problemlos klappt, hätte ich es schon vorher probiert" Aber es heißt keinesfalls, dass es vorher auch schon geklappt hätte und dann keine "Probleme" gegeben hätte. Man kann es mal versuchen, sollte aber dann sowas nicht auf biegen und brechen durchziehen (ala Kast-Zahn). Viele wundern sich auch, dass die Kinder "urplötzlich" gleichzeitig mit dem Abstillen duchschlafen und denken, dass die Kinder schon eher durchgeschlafen hätten, hätten sie nur eher abgestillt. Auf die Idee, dass das Kind nun einfach so weit war loszulassen und nachts nicht mehr diese Art von Nähe braucht kommen leider die wenigsten. Ich finde es aber schön, dass du hier deine Erfahrung geschildert hast. Meist hört man ja eher von der Brechstangenmethode. LG Sandra
Mitglied inaktiv
hallo sandra, deshalb habe ich ja geschrieben, dass ich denke, dass er jetzt soweit war. die holzhammermethode hätte ich nie durchgezogen. und ein oder zwei monate vorher, wäre er sicher nicht soweit gewesen. aber ich bin sicher, hätte ich ihm nicht die anregung dazu gegeben, dann hätte er noch ewig weitergenuckelt nachts. jetzt ist es okay für ihn und ich bin auch ehrlich gesagt froh darüber. gruss esmeralda
Mitglied inaktiv
Hallo, habe nur noch mal eine Frage, nämlich ob dein Kind jetzt immernoch bei Dir schläft oder in seinem eigenen Bett. Bei uns ist es genauso. Meine Tochter ist 15 Mt., schläft im Ehebett und kommt nachts ca. alle 2 - 3 Std., manchmal kann ich sie mit dem Schnuller beruhigen, aber meistens gibt sie nicht eher auf, bis ich sie stille. Dabei trinkt sie aber kaum Milch, sondern es geht eher um das in den Schlaf nuckeln. Ich habe im Aug. (mein Mann hat dann Urlaub) vor, sie abzustillen und befürchte schon, daß es ziemlich viele Tränen gibt, aber dein Bericht hat mir etwas Mut gemacht, es doch zu versuchen. MfG
Mitglied inaktiv
hi russie, unser sohn schläft noch bei uns im bett und ich will es auch dabei belassen. ausserdem finde ich abstillen und an ein eigenes bett gewöhnen zuviel des guten. alles gute!!! lg esmeralda
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