jonas2015
Hallo :) Mein sohn 5 monate alt wird vollgestillt. Seit 2 wochen bekommt er mittags karotten,kartoffel oder kürvbis - das essen war von anfang an kein problem. Da ich eigentlich seit er 3 monate ist abstillen will - es aber leider nicht funktioniert weil er von keiner flasche trank. Jetz probierte ich die MAM flaschen - muttermilch trinkt er ruck zuck aus - sobald etwas anderes darin ist spuckt er es aus. Auch wasser und tee. Nun zu meinen fragen :) Wenn er mittag zu essen bekommt sollte er doch etwas wasser oder tee trinken? Ich muss ihn danach stillen wegen der flüssigkeit - da macht das essen für mich keinen sinn!? Bei unserer mutter kind beratung meinte die hebamme ich solle mir die tabletten zum abstillen verschreiben lassen und an einen wochenende wo mein mann zu hause ist die tabletten nehmen und den kleinen nicht mehr anlegen dann würde es funktionieren. Habe große angst dass er dann nichts mehr trinkt und ich ein schreiendes kind zu hause habe. Vielen dank im voraus.
Kristina Wrede
Liebe jonas2015, im gesamten ersten Lebensjahr sollte (Mutter-)Milch die Grundlage der Ernährung eines Säuglings sein. Offensichtlich weiß dein Kleiner das... Und tatsächlich empfehlen wir, vor oder nach dem Füttern zu stillen, allein schon, weil dadurch viele Nährstoffe aus der Beikost besser aufgenommen werden im Organismus deines Babys. Abstilltabletten allein werden euer Problem nicht lösen, denn sie funktionieren nicht wie ein Knopf, auf den du drückst und die Milch versiegt. Wenn du dann doch dein Kind stillst, wird weiter Milch produziert. Und wenn er sich wirklich weigert, etwas anderes zu trinken, dann weiß ich auch keine Alternative. Man kann ein Baby nicht mit Gewalt dazu bringen, etwas zu sich zu nehmen, was es so deutlich ablehnt. Vielleicht ist es für dich interessant zu wissen, dass Babys, die fremde Milch ablehnen oft zu denen gehören, die sie auch nicht vertragen. Die einfach Mamas Milch brauchen, wie die Natur das vorgesehen hat. Vielleicht also hat er einen guten Grund, sich zu weigern? Nur dass wir den eben nicht kennen.... Vielleicht gibt es ja etwas, das du verändern kannst, so dass das Stillen für dich doch eine Alternative sein könnte, zumindest so lang, wie dein Kleiner es noch braucht? Lieben Gruß, Kristina
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