Mitglied inaktiv
sehr geehrte frau heindel, meine tochter ist inzwischen 19 monate alt und ich stille sie immer noch abends und nachts - eigentlich. in letzter zeit war sie häufiger krank und hat sich deshalb angewöhnt, auch tagsüber mal an die brust zu wollen, wenn sie sich schlecht fühlt. jetzt will ich aber wirklich abstillen und frage mich, ob es ok ist, wenn ich ein paar tage wegfahre und mein mann dann auf die kleine aufpasst? andererseits habe ich sorge, dass alles ein bisschen viel für sie werden könnte, weil grade auch die babysitterin, die jeden tag gekommen ist, aufgehört hat u an die neue ist sie noch nicht richtig gewöhnt und zusätzlich machen wir grade kita eingewöhnung. meinen mann findet sie zwar super, aber nur wenn es ihr richtig gut geht. er hat sie auch noch nie ins bett gebracht etc. ich wäre ca eine woche weg. ich habe sorge, dass es für sie doppelt schlimm sein könnte - kein stillen mehr und mama auch noch weg - was meinen sie? vielen dank im voraus barsole
Kristina Wrede
Liebe Barsole, Sie geben sich ja quasi selbst schon die Antwort: Ja, ich denke, es wäre zuviel. Sicher scheint es verlockend, das Thema Abstillen einfach dadurch zu "erzwingen", dass Mama nicht verfügbar ist, aber erfahrungsgemäß klappt es nicht immer. Was ist, wenn nach Ihrer Rückkehr die Kleine umso mehr nach der Brust verlangt, angetrieben durch die Angst und Unsicherheit, ob's nicht vielleicht unverhofft wieder AUS sein könnte mit dem schönen Stillen? Wir empfehlen eher den sanften Weg. Zunächst einmal sollten Sie noch ein wenig warten, bis wieder Ruhe und Normalität einkehren im Alltag Ihrer Tochter. Dann müssten die Stillmahlzeiten tagsüber wieder weggefallen sein, und Sie können sich ans Abstillen in der Nacht machen. Auf jeden Fall würde ich bereits tagsüber mit ihr darüber sprechen, dass die Stillzeit nun zu Ende geht, jedoch nicht von heute auf morgen jede Stillmahlzeit streichen. Sinnvoll könnte es sein, erst das Einschlafstillen am Abend zu "beenden". Dabei könnte es tatsächlich helfen, wenn Sie ein neues Abendritual einführen, und z.B. Papa sie ins Bett bringt. Wenn das gut klappt, könnte das Stillen vor dem Aufstehen das nächste sein, was wegfällt, in dem Sie bzw. Ihr Partner mit der Kleinen aufsteht und etwas leckeres zum Frühstück bereitet. Dann kann das Stillen in der Nacht angegangen werden. Vielleicht wird Ihre Tochter dennoch nachts aufwachen und zumindest einen Schluck Wasser brauchen. Rechnen Sie also auf jeden Fall damit, dass die Nächte nicht zwangsläufig gleich ruhig werden. Mit Geduld, Ruhe und viel Liebe sollte es jedoch ohne Schwierigkeit funktionieren - vor allem dann, wenn Sie auch wirklich überzeugt davon sind, dass die Zeit zum Abstillen gekommen ist. Herzlichen Gruß, Kristina Heindel
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