Mitglied inaktiv
liebste biggi nach langer pause melde ich mich zurueck ;)) meine tochter ist jetzt 19monate alt und ich gedenke endlich abzustillen. Freunde meinten wenn ich selber eine paste aus senf-oel-pfeffer etc herstelle und diese bevor ich stille auf die brustwazten streiche wuerde meine kleine nach 2-3 mal anlegeversuch dann die Nase voll haben von der "kaput riechenden Mumi" und selber nicht mehr wollen. effektiv oder nicht? human?? dann NOCH EINE frage lara wacht naechtlich nochimmer auf und will gestillt werden. soll ich da einfach auf wasser umstellen oder dann gar nichts geben und versuchen sie so zu beruhigen damit sie lernt abends durchzuschlafen?? was waere aus uns geworden ohne Deine hilfe,beistand und rat?? vielen vielen dank !! umarame DIch recht herzlich deine yasemin aus istanbul
s. Antwort weiter unten
Mitglied inaktiv
biggi wird dir sicher erzaehlen, von der methode des "nicht mehr anbietens der brust"..wohl etwas sinnvoller, als diese grausamkeit, die du da schilderst..mit schlecht riechenden pasten. ich hoffe, du hast nicht ernsthaft erwogen, dass zu tun. bedenke, was das brusttrinken fuer deine lara bedeutet! und ploetzlich riecht sie senf, pfeffer etc..!!! wenn alle stricke reissen, dann still sie doch weiter, bedenke auch die vorteile zb einschlafen am busen (versus lange einschlafzermonien) und gesunde fluessigkeit.. tschau, martina
Mitglied inaktiv
Hallo Yasemin, übelschmeckenden Saft auf die Brustwarze zu streichen - das habe ich auch als Abstillmethode gehört und ich finde diese Lösung nicht mal so verkehrt. Nur Senf und Pfeffer scheinen mir da nicht das richtige zu sein. Viel zu scharf im kleinen Kindermund. In einigen Ländern (Bali glaub ich) wird ein Saft von einer Pflanze genommen, leider weiß ich nicht welche. Biggi hatte mir von der Idee abgeraten, aber ich finde sie nach wie vor einleuchtend. Ich kann dann nämlich dem Kind erklären: "Erst heute abend schmeckt die Milch wieder. Jetzt ist sie alle und es schmeckt nicht. Die Milch reicht nur für Babys, große Mädchen essen noch Brot." So ungefähr würde ich vorgehen. Wenn sie dann trotzdem probieren will, würde sie schnell merken, dass die Milch momentan nicht schmeckt. Und darauf vertrauen, dass es abends wieder gut schmeckt. Ich finde nicht, dass es ein Vertrauensbruch wäre, denn ich würde ihr die Veränderung erklären. Und damit hätte ich auch einen humanen Weg, sie von der nächtlichen Stillerei zu entwöhnen. Da trinkt sie gern noch so viermal. Normalerweise wäre eine Frau mit einem Kleinkind (rein evolutionstechnisch gesehen) wieder schwanger. Und da stillen sich die meisten Kleinkinder von alleine ab, denn die Milch schmeckt nicht mehr so wie gewohnt, weil sie sich auf die Bedürfnisse des Babys umstellt. Ich würde praktisch nur das gleiche Procedere mit einem Saft versuchen und äußerlich den Geschmack verändern. So weit ich weiß, gibt es leider keinen Tee, der den Geschmack der Muttermilch verändert. Aber leider konnte mir bisher keiner sagen, was man nehmen könnte. Pfeffer und Senf kommen für mich definitiv nicht in Frage, weil die Kinder die Schärfe ja gar nicht so schnell aus dem Mund bekommen. Liebe Grüße Heike
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