Mitglied inaktiv
Wann gewöhnt sich der Körper an den reduzierten Milchbedarf? Mittags stille ich seit zwei Tagen gar nicht mehr, weil meine kleine ( 6 monate ) inzwischen bei einer kompletten Portion Gemüse angekommen ist. Vorher habe ich natürlich immer ein bisschen mehr zugefüttert, damit die Milchmenge sich anpasst, aber irgendwie habe ich immer noch soooo viel Milch! Ich trinke schon mittags ca. 500ml Salbeitee, sonst kaum noch etwas anderes; habe den BH schon enger gemacht und die Brust gekühlt. All die tollen Tipps helfen nicht, oder bin ich zu ungeduldig? Zwei Tage ist ja auch noch nicht allzulange gell? Gibt es noch weitere Massnahmen, die ich ergreifen könnte? Habe schon vor lauter Verzweiflung vorhin etwas ausgestrichen, weil die Brust richtg knotig wird und schmerzt...
Liebe Reti, die Brust ist ein recht träges Organ, das seine Zeit braucht, um sich auf Veränderungen einzustellen und generell ist es so, dass die Einführung der Beikost langsam erfolgen sollte und das Ziel, eine Mahlzeit zu ersetzen, erst nach einigen Wochen tatsächlich erreicht sein sollte. Sie können nun immer dann, wenn ihre Brust prall und voll wird und Ihre kleine Tochter nicht mehr trinken mag, vorsichtig gerade so viel Milch ausstreichen oder abpumpen, dass das unangenehme Spannungsgefühl nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Bitte keinesfalls mehr Milch als unbedingt notwendig aus der Brust entleeren, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einnschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Es gibt auch homöopathische Mittel und naturheilkundliche Mittel, die zur Regulation der Milchmenge eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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