Mitglied inaktiv
HAllo Biggi, ich habe bei meinem Sohn mit Beikost angefangen (6 Monate alt) die Mittagsmahlzeit hatten wir nach 1 Woche ersetzt, er wollte auch nicht mehr von der Brust trinken. Nun will ich in ein paar Wochen mit der Abendmahlzeit anfangen, was füttert man da am besten? Griesbrei? Was ist eigentlich mit Schmelzflocken? Wenn wir dann irgendwann auch abends und nachmittags nicht mehr stillen, was kann ich ihn dann morgens geben, da ich dann mit dem Stillen aufhören möchte.
? Liebe Felse, Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ein Baby mit sieben Monaten eine bis zwei zusätzliche Beikostmahlzeiten ergänzend zur Muttermilch bekommt, mit acht Monaten zwei bis drei, mit neun Monaten zwei bis vier, und mit zehn bis zwölf Monaten drei bis fünf. Daneben kann und darf es so oft gestillt werden, wie es möchte. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wird entsprechend häufig gestillt, ist andere Milch nicht notwendig. Wird seltener gestillt, braucht das Kind einen Ersatz für die Muttermilch, entweder Milchbrei oder künstliche Säuglingsnahrung. Das heißt, dass die nächste Mahlzeit für Ihr Kind durchaus milchfrei sein kann, wenn es weiterhin noch mindestens drei Mal gestillt wird. Als Abendmahlzeit würde sich dann zum Beispiel ein milchfreier Getreidebrei anbieten. Wenn Sie vor dem ersten Geburtstag restlos abgestillt haben wollen, dann werden Sie wohl kaum darum herum kommen, künstliche Säuglingsnahrung als Ersatz für die Muttermilch einzusetzen. Die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. hat einen recht guten Ratgeber für die Ernährung im Babyalter herausgegeben, der sich besonders eignet, wenn nicht gestillt wird. Er heißt „Gesunde Ernährung von Anfang an" und kann bei der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 222, 20099 Hamburg bestellt werden. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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