Mitglied inaktiv
Meine Tochter ist 7,5 Monate alt. Das Stillen klappte von Beginn an sehr gut. Ich mußte zusätzlich meist nachts abpumpen, um den Druck zu nehmen. Bis zum 6.Monat habe ich voll gestillt, dann nach und nach mit Beikost begonnen. Inzwischen bekommt sie nur noch morgens Milch, habe mit Aletemil 2 begonnen. Meine Frage: Die rechte Brust produziert weiterhin Milch, ist z.T. hart. Wenn ich meine Tochter anlege, damit der Druck genommen wird, wird die Milch sofort wieder nachgebildet. Das geht bereits seit einigen Tagen so. Ich wäre Ihnen für einen Rat dankbar. Friederike
? Liebe Friederike, die Brust ist ein träges Organ, das keine raschen Veränderungen mag. Falls die Brust zu spannen beginnt und Sie ihr Baby nicht anlegen können oder wollen, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was als angenehm empfunden werden kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Naturheilkundliche Mittel wie Salbeitee können ebenfalls helfen. Keinesfalls sollten Sie jetzt jedoch „literweise" Salbeitee trinken, zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt sind normalerweise sinnvoll. Pfefferminztee hat ebenfalls eine milchreduzierende Wirkung und schmeckt nicht so scheußlich wie Salbeitee. Es gibt auch homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. Haben Sie ein wenig Geduld, Ihre Brust braucht einfach Zeit. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, vielen Dank für die Ratschläge. Friederike
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