Mitglied inaktiv
Hallo Biggi!! Ich habe meinen Sohn vor 11 Tagen abgestillt.Gestern im laufe des Tages merkte ich ,wie meine Brust spannte und sich Knoten bildeten(nur die rechte). Habe die Milch dann ausgestrichen. Wurde zwar besser aber die Knoten sind noch da gewesen. Habe dann in der Nacht meinen Sohn für so 10 Sekunden angelegt und es war gleich viel besser(habe keinen Pumpe da).Kann ich das so machen oder soll ich mir eine Pumpe besorgen?Ist das ok, wenn noch kleine Knoten in der Brust sind und ich die erst ausstreiche, wenn die größer sind?Wie lange bleibt die Milch noch in der Brust und wo geht sie hin?Vielen Dank!!
? Liebe Ramona, Nach dem Abstillen wird noch einige Zeit (Wochen bis Monate) Milch gebildet wird. Solange Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. hast, besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Sobald Du jedoch Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommst, kannst Du gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Selbstverständlich kannst Du statt zu pumpen auch dein Kind kurz und vorsichtig die Milch so weit abtrinken lassen, dass die Knoten und das Spannungsgefühl nachlassen. Du brauchst deine Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern kannst und sollst weiterhin entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Manche Frauen empfinden einen stützenden, aber in keinem Fall einengenden BH in der Abstillphase als angenehm. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, einen BH zu tragen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Widersteh der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. LLLiebe Grüße Biggi
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