Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, meine Tochter ist jetzt 9 1/2 Monate alt und ich würde sie gerne abstillen. Tagsüber bekommt sie die Brustgegen 7, 1/2 8 Uhr, ca. 1/2 h nach der Mittagsmahlzeit und dann nochmal gegen 17 Uhr. Leider habe ich den Fehler gemacht, dass Lena nur Einschläft, wenn ich sie in den Schlaf trinken lasse. Im Moment macht sie 2 kurze Schläfchen am Tage und geht abendes zwischen 7 und 1/2 8 ins Bett. Leider kommt sie nachts fast im 1 1/2 Stunden-Rhythmus, so dass auch mein Schlaf häufig unterbrochen wird. Jetzt bin ich es so leid, dass ich abstillen will. Nun meine Frage: 1) Wie bekomme ich mein Kind zum Schlafen ohne Brust? 2) Wie schaffe ich es, dass sie nachts nicht mehr so häufig kommt? 3) Was gebe ich ihr statt MuMi und wieviel? Lena ist gerne grobere Kost (sie hat 2 Zähne) und mag Brei überhaupt nicht! Danke für Deinen Rat! Andrea
? Liebe Andrea, ich habe es heute schon einmal geschrieben: wenn Du der Meinung bist, dass für euch jetzt der Punkt gekommen ist, wo Du abstillen willst, dann still ab, ABER erwarte dir keine Wunder. Abstillen ist nicht gleichbedeutend mit durchschlafen und auch nicht mir besserem Einschlafen. Das eine ist unabhängig von dem anderen. Vielleicht kannst Du in der Nacht statt von jetzt auf gleich nicht mehr zu stillen, die Zeit an der Brust schrittweise immer weiter verkürzen, so dass der Übergang fließend ist. Eine andere Möglichkeit ist es, dass statt dir dein Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Also nicht Du wendest dich jedesmal dem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Das Verändern von Ritualen kann helfen. Wenn dein Partner nicht einspringen kann, bleibt es an dir, dein Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Wichtig ist, dass dein Kind weiterhin deine Liebe und Zuneigung spürt und Du allmählich und mit viel Liebe vorgehst und nicht zu schnell die Geduld verlierst. Denke daran, dass das Stillen für dein Kind viel mehr ist, als nur Ernährung. Ein Patentrezept, das die Bedürfnisse und die Seele des Kindes achtet und dazu führt, dass ein Kind nachts nicht mehr (so oft) aufwacht, habe ich nicht. Hier hilft in erster Linie Geduld und abwarten, bis das Kind so weit ist, dass es diesen Entwicklungsschritt gemeistert hat. Gleichzeitig sollte sich die Mutter den Alltag so einfach wie möglich machen und sich Nischen suchen, die sie für sich selbst zur Erholung nutzen kann. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wird nicht mehr gestillt, muss das Kind einen Ersatz für die Muttermilch bekommen und ein Kind unter einem Jahr hat in der Regel auch noch ein so ausgeprägtes Saugbedürfnis, dass es die Flasche braucht und dann künstliche Säuglingsnahrung als Ersatz für die Muttermilch bekommt. Milchbrei oder eventuell auch ein gröbere Milchgetreidebrei sind ebenfalls Möglichkeiten eine Milchmahlzeit zu geben. LLLiebe Grüße Biggi
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