Mitglied inaktiv
Ich bin 39 und Mutter eines dreieinhalbjàhrigen Buben. Mein Sohn kam mit Zangengeburt zur Welt und das Stillen war sowohl fuer ihn als auch fuer mich ein schoenes Erlebnis. Ich habe bis zum 6. Monat voll gestillt, danach beigefuettert und ab dem 1. Lebensjahr war das Stillen fuer ihn (Schnuller und Flasche wurden immer von ihm vehement abgelehnt), Schnullerersatz in Notsituationen und Einschlafritual. Dann mit der Zeit brauchte er das Saugen nur noch zum Einschlafen bzw. Weiterschlafen.Seit ein paar Monaten, ungefàhr mit dem EInsatz des Kindergartens, nur noch manchmal falls er in der Nacht aufwacht. Ich persònlich habe dazu eine komplett natuerliche Einstellung und glaube, dass alles mit der Zeit von selbst aufhoeren wird. Mein Problem: Vor einer Woche ca. liess ich meine Brust kontrollieren. Keine Knoten in der Brust feststellbar, aber granulàeres Druesengewebe (Dysplasie)- laut Arzt haette ich mit der Stilldauer etwas uebertrieben und die Brustdruese so darauf reagiert -, weiters sowohl in der linken als auch in der rechten Achselhoehle ein kleiner Lymphknoten tastbar. Der Arzt zeigte sich ruhig und meinte aber rein routinemaessig sollte eine Sonographie durchgefuehrt werden. Von Mammographie sprach er nicht. Seit diesem Moment bin ich was das "Abund Zu Stillen" anbelangt unsicherer geworden. Dazu kommt, dass meine linke Brust (von jeher die groessere und vollere), durch das laengere Nicht-stillen (so glaube ich) etwas schmerzt (dieser Tatsache mass der Arzt keine Bedeutung zu). Koennten die Schmerzen andere Ursachen haben? Ist alle vier /fuenf Tage einmal des Nachts Stillen meiner Gesundheit abtraeglich? Sollte ich etwas unternehmen. Nach wievielen Tagen hoert der Milchfluss dann auf? Schmerzt das normalerweise ein bisschen? Mein Sohn scheint tagelang ohne auszukommen, aber dann ploetzlich (als wuesste er, dass es dann einmal fuer immer aus sein wird), wuenscht er wieder diesen Kontakt, oder traumt symbolisch davon. Was raten Sie mir?
? Liebe Sabine, es ist traurig, dass der Arzt sie so verunsichert hat. Ihre Stillgeschichte klingt so wunderschön, genau so, wie es viele Frauen erleben dürfen und wie es für Mutter und Kind wünschenswert ist. Ihre Haltung dazu ist so herrlich „normal", denn Sie haben absolut recht: irgendwann wird die Stillzeit von selbst zu Ende sein, ohne Ihr Zutun. Es ist schlichtweg Unsinn davon zu sprechen, dass es eine Frau „mit der Stilldauer übertrieben habe", das zeigt höchstens davon, dass die oder derjenige keine Ahnung vom Stillen hat. Langes Stillen bringt für Mutter und Kind gesundheitliche Vorteile und ist der Gesundheit der Mutter NICHT abträglich. Gegen Ende der Stillzeit ist es normal, dass ein Kind, das sich selbstbestimmt abstillt nur mehr sporadisch an die Brust kommt. Die laktierende Brust fühlt sich anders an, als die Brust einer nicht stillenden Frau und sie stellt sich deshalb im Tastbefund und im Ultraschall (Sonographie), aber auch in der Mammographie anders dar. Deshalb ist es notwendig, dass die Ärztin bzw. der Arzt, der eine stillende Frau untersucht Erfahrung mit stillenden Frauen hat. Verfügt sie/er nicht über diese Erfahrung, dann kann es zu Fehlinterpretationen kommen. Was nun die Schmerzen betreffen, so sollte dies von jedem Arzt ernst genommen werden. Es kann sein, dass es einfach nur davon kommt, dass die Brust zu unregelmäßig entleert wird, aber es sollten Schmerzen immer abgeklärt werden. Ehe Sie sich jetzt verrückt machen (lassen) sollten Sie die Meinung einer Ärztin/Arzt mit Erfahrung mit stillenden Frauen einholen. Eine zweite Meinung ist sicher eine gute Wahl. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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