Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 8 Monate alt und ich bin am abstillen. Gleich vorweg: Ich hab mir das genau überlegt mit dem Abstillen und sogar mein Sohn scheint kein allzu großes Problem damit zu haben. Unsere Stillmahlzeiten waren größtenteils nur mehr gehampel, gezerre und Stress pur für mich, weil er einerseits Hunger hatte und andererseits schon wieder unterwegs sein wollte. Er hat sich beim Stillen ständig weggedreht und war schon garnicht mehr richtig bei der Sache und nur weitergetrunken, weil ich weiter angeboten habe..... Er wird morgens gestillt, bekommt Mittags Brei, nachmittags gab es bis vor 3 Tagen noch Stillen, nun gibt es Obst-Getreide-Brei und abends gibt es Milchbrei (und danach nochmal ein paar Minuten Einschlafstillen). Nun hatte ich während meiner Stillzeit sehr oft Milchstaus, da ich recht viel Milch hatte (und wohl noch habe). Wie kann ich dem nun vorbeugen beim Abstillen? Die letzten Tage habe ich nachmittags etwas gepumpt (nur etwas, um den Druck zu nehmen) und ich trinke 2 - 3 Tassen Pfefferminz-Tee über Tag. Gestern abend ist mein Sohn dann bei unseren Einschlafritual (Gesang und Kuscheln) eingepennt, bevor er seine Einschlafmahlzeit getrunken hat. Dementsprechend bin ich heute morgen auch mit Knubbeln in den Brüsten aufgewacht.... Die Flasche nimmt er nun auch problemlos durch einen kleinen "Trick", also das wär auch kein Problem. Ich weiß eben nur nicht genau, wie ich meiner Brust verklickern soll, dass die Nachmittags und Abendsmilch nun nicht mehr gebraucht wird und bald auch die morgens nicht mehr.... Soll ich ganz normal wie bei einem Milchstau vorgehen und "gekühlt" halten und immernur etwas ausstreichen oder pumpen? Oder rapide vorgehen und komplett kühlen, Milchproduktion völlig abbrechen, evtl. mit Globuli? Reichen ihm dann 2 Milchmahlzeiten oder soll ich ich den Obst-Getreidebrei lieber nochmal durch Milch ersetzten? (Ich weiß, es heißt ja BEIkost) Mehr kann ich ihm ja nicht aufdrängen...Milch hinterher nimmt er nicht (ausser abends nach dem Milchbrei, wobei dies ja mehr nuckeln ist) Ich würde mich sehr über einen Tipp freuen. Danke im Vorraus, MamaChrista
Liebe MamaChrista, mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Sollte die Brust jetzt zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo, danke für die schnelle Antwort. Soll ich denn dann noch am besten eine Breimahlzeit streichen und stattdessen eine Flasche geben? Ich stille ja nach Bedarf und hab ihn immer trinken lassen, wenn er wollte, aber zu mehr als unseren Essensplan oben hab ich in ihn nicht bekommen. Und nachts pennt er durch bzw. will dann nicht essen, wenn er wach ist.
Liebe MamaChrista, wenn Sie am Morgen nicht mehr stillen, können Sie Milch anbieten und am Abend bekommt Ihr Baby ja sowieso einen Milchbrei. Wenn Ihr Baby bald neun Monate alt wird, reichen zwei Milchmahlzeiten, ansonsten können Sie zwischendurch noch Milch aus dem Becher anbieten. LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Vielen lieben Dank!!!
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