Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen und pumpen

Frage: Abstillen und pumpen

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Hallo, ich bräuchte dringend einen Rat :( Ich bin eine "Pumpmama" und habe mich jetzt dazu durchgerungen abzustillen aus den verschiedensten Gründen. Nicht nur weil es mir einfach zu zeitintensiv ist und ich die Zeit nicht mit meinem Sohnemann nutzen kann, sondern momentan vor allem weil ich ständig Probleme habe. Doch wie stille ich am besten und am schnellsten ab? Ich habe es regelmäßig dass sich links oder rechts die Milch staut, sie nicht richtig fließt und meine Brust hart wird und schmerzende Stellen entwickelt. Auch tut mir das pumpen oftmals weh. Wie gehe ich die Sache am besten an? liebe Grüße


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Louana, Du pumpst einfach bei jeder Pumpsitzung etwas weniger ab und signalisierst so der Brust, dass der Bedarf sinkt. Als nächsten Schritt lässt Du eine Pumpzeit ausfallen. Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpst gerade so viel Milch aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Auf diese Weise lässt Du eine Pumpzeit nach der anderen ausfallen, bis Du gar nicht mehr pumpst. Du brauchst deine Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern kannst und sollst weiterhin entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Manche Frauen empfinden einen stützenden, aber in keinem Fall einengenden BH in der Abstillphase als angenehm. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, einen BH zu tragen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Widersteh der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. LLLiebe Grüße Biggi


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