Mitglied inaktiv
ich bin im Moment voll in der Zwickmühle. David ist heute genau 10 Monate alt und wird tagsüber noch so 2-3x und nachts "unendlich.." gestillt. Wasser trinkt er nur Schlückchenweise zum Essen. So mein Problem ist,das ich am 21.1. ne eklige Knieoperation habe,wo ich 1 woche im Krankenhaus bin. Leider ist das ne Spezialklinik,die nicht in der Nähe ist. Bei meiner letzten OP im Juni,hat David 3 Tage Flasche bekommen,und dann habe ich wieder gestillt. diesmal geht das halt nicht. Ich werde auch starke Schmerzmittel bekommen,damit mein Knie mobilisiert wird.Ich weiß nicht,ob ich jetzt abpumpen soll,auf Vorrat,oder Flaschenmilch,oder braucht er gar nix mehr bis dahin?Ich bin total ratlos! Ich fühl mich so nen bißchen schlecht,das ich ihn jetzt abstillen muß.Ich weiß bloß nicht,was mein Mann mit David nachts machen soll.Selbst wenn er abends eine Flasche bekommt,er wird so im Schnitt 5-8-x wach. Grüße# stephie
Liebe stephie, bleib ganz ruhig, deine Männer schaffen das schon. Im Moment würde ich einen Vorrat an abgepumpter Muttermilch anlegen, damit dein Sohn nicht gleich auf dich und seine Milch verzichten muss. Dein Mann kann diese mit dem Becher geben oder nachts eine Flasche damit anbieten. Während deines Krankenhausaufenthalts kannst Du Milch abpumpen und verwerfen, so vermeidest Du einen Milchstau und auch die Milchmenge wird nicht sehr zurück gehen. So lange Du in der Klinik bist und es dir nicht gut geht, muss dein Mann deinen Kleinen auf irgendeine Weise beruhigen. Sobald Du aber sitzen oder bequem liegen kannst und wieder ganz wach bist, kannst Du dein Kind auch in der Klinik wieder stillen (die Ärzte können stillverträgliche Mittel geben). Ich kann deine Sorge wirklich gut nachvollziehen, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir auch sagen, dass unsere kleinen "Großen" sehr gut unterscheiden können zwischen "NichtdaseinKÖNNEN" und wollen. Dein Sohn ist in einem Alter, in dem er verstehen kann, dass Du nachts nicht bei ihm sein kannst und die beiden Männer werden einen Weg finden, die Nächte gut zu überstehen. Mein Mann ist damals mit dem Auto durch die Stadt gefahren und die Kinder haben Lichter gezählt, bis ihnen die Augen zufielen, an anderen Tagen durften die Kinder auf der Couch in Papas Arm einschlafen und wenn es gar nicht gegangen wäre, hätten sie mich eben nachts besucht ; ). Wenn dein Mann mehrmals täglich mit deinem Kleinen vorbei käme, euch beim Anlegen hilft (und das sollte im Liegen ja machbar sein, ähnlich wie nach einem Kaiserschnitt), dann sollte das machbar sein. Natürlich ist es sicher nicht machbar, dass dein Kleiner die ganze Zeit dabei bleibt, denn wenn Du nicht in einem Einzelzimmer liegst und jemanden dabei hast, der sich mit ihm beschäftigen kann, bringt das ja einige Unruhe in den Krankenhausalltag und gerade in den ersten Tagen wirst Du wohl sicher so viel wie möglich liegen müssen. Wenn's dann besser geht, könntest Du ja die Möglichkeit prüfen, in ein Einzelzimmer zu wechseln, oder auf eine andere Station verlegt zu werden, wo dein Kleiner weniger "stört". Auf jeden Fall würde ich weiter um einen Kompromiss mit dem Krankenhaus ringen. Frage doch mal nach, ob es nicht eine Kontaktperson im KKH gibt, die für die Belange der Patienten zuständig ist. Wenn Du die auf deine Seite bekommst, wird die Verhandlung mit den Ärzten eventuell leichter. Signalisiert Du Bereitschaft, die Richtlinien des Krankenhauses anzuerkennen, ist es oftmals leichter, Ausnahmen zu erwirken! Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Ihr eine Lösung findet! LLLiebe Grüße, Biggi
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