Stephie13
Liebe Biggi, mich beschäftigt derzeit das Thema Abstillen und die damit verbundene Hormonumstellung. Mein Sohn ist zweieinhalb und ich stille ihn tagsüber noch ein bis dreimal und nachts nach Bedarf (das kann alles sein, von einmal bis dauerhaft an der Brust, je nachdem welche Phase wir gerade durchmachen). Da ich schon länger den Wunsch hege, ein zweites Baby zu bekommen und auch weil die Nächte teilweise sehr anstrengend sind (vor allem die, mit dem Dauergenuckel) überlege ich schon länger, ob es nicht an der Zeit wäre, abzustillen. Jetzt habe ich aber schon öfter gelesen, dass manche Frauen nach dem Abstillen richtig Probleme bekommen können. Schlafstörungen, Panikattacken, ja sogar von richtigen Depressionen war die Rede. Das macht mir richtig Angst. Ich muss dazu sagen, dass ich im 1. Lebensjahr meines Sohnes eine postnatale Depression entwickelt hab, mit starken Zwangsgedanken und auch Schlafstörungen. Jetzt geht es mir wieder gut, aber die Angst nochmal in ein so tiefes Loch zu fallen, sitzt sehr tief. Ich dachte eigentlich immer, dass bei Langzeitstillenden die Hormone gar nicht mehr so anders sind, als bei nicht stillenden Frauen. Kannst du mir die Angst ein bisschen nehmen? Das würde mir sehr gut tun. Was ich jetzt auf keinen Fall brauchen kann, sind Horrorgeschichten, wie schlimm das Abstillen war. Liebe Grüße, Stephie
Liebe Stephie, in der Regel ist der Hormonhaushalt nach einer so langen Stillzeit gar nicht mehr so stark von den "Stillhormonen" beeinflusst, doch von Frau zu Frau ist das immer wieder anders, und wenn du spüren solltest, dass da etwas aus dem Gleichgewicht kommt, solltest du deinen Gynäkologen bitten, deinen Hormonstatus zu prüfen. Auch der Hausarzt könnte dich dann auch mal ganz generell durchchecken und prüfen, ob deine Eisenwerte in Ordnung sind oder dir Vitamine oder bestimmte Spurenelemente fehlen. Lieben Gruß und hab keine Angst! Biggi
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