Taekdine
Hallo, aus gesundheitlichen Gründen muss ich meine 15 Monate alte Tochter nun abstillen. Bisher habe ich es nachts in Angriff genommen, da es für mich da am schwersten ist mit der Dauernuckelei. Sie schläft auch seit dem unterbinden des dauernuckelns öfter durch, oft gibt es aber auch eine Schreiphase von 1-2 h. Seit zwei Tagen habe ich nun nachts ganz dem Stillen entsagt. Ich merke allerdings, dass sie einen Nuckelersatz braucht. Sie nimmt leider keine Flasche (mehr, seit dem ersten Geburtstag, sie bekam Zwiemilch) und auch keinen Schnuller. Sie schläft noch im Familienbett. Mir ist aufgefallen, dass sie nun zum Aufwachen sehr lange stillt, etwa 30-60 Minuten und auch tagsüber öfter kommt. Pendelt sich das von alleine ein oder wie reduziere ich dies am besten? Ich habe mir die Deadline zur Mitte Mai gesetzt. Zur Zeit Stille ich sie noch in den Schlaf, zum Mittagsschlaf nuckelt sie nun leider auch wieder Dauer und ich darf nicht weg, das soll auch demnächst enden. Allerdings war es mir nachts erstmal wichtiger. Ich hoffe Sie haben ein paar Tipps für mich, wie ich sie sanft entwöhnen kann, nachdem es nachts nicht ganz so toll für sie lief, da sie einen Ersatz braucht.. Danke schonmal und liebe Grüße Nadine
Liebe Nadine, eine Methode, die sich beim allmählichen Abstillen bewährt hat heißt „biete nicht an, lehne nicht ab". Das bedeutet, dass Du Deinem Kind die Brust nicht von Dir aus anbietest, aber auch nicht ablehnst, wenn es danach verlangt. Viele Kinder wurden auf diese Weise abgestillt. Eine weitere Möglichkeit heißt Ablenkung. Durch Ablenkung abzustillen bedeutet, Deine Gewohnheiten von Tag zu Tag erheblich zu verändern. Du musst die vertrauten Stillsituationen vermeiden und neue Betätigungsfelder schaffen. Für das eine Kind kann das bedeuten, dass Ihr viel häufiger Ausflüge zu Orten unternehmt, die Deinem Kind gefallen und wo es viele Menschen und viel Trubel gibt. Für ein anderes Kind bedeutet dies vielleicht, das Leben erheblich ruhiger zu gestalten, um Situationen, die es als bedrohlich empfindet, zu verringern. Es kann auch ablenkend wirken, wenn Du Dein übliches Verhalten in bestimmten Situationen veränderst. Wenn Du zum Beispiel sitzen bleibst anstatt Dich hinzulegen, wenn Du Dein Kind zum einschlafen bringst. Andere Möglichkeiten sind Vorlesen, Singen oder vielleicht ein neues Spielzeug. Manchmal bringt es Dich auch weiter, wenn du das Stillen immer dann, wenn Dein Kind diesen Aufschub verkraften kann, für eine Weile verschiebst. Das kannst Du flexibler handhaben als den Vorsatz eine bestimmte Stillmahlzeit ausfallen zu lassen. Du kannst auch versuchen die Stillzeiten zu verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Du kannst Dein Kind eine kleine Weile anlegen und es dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Als Saugersatz bietet sich ein ein Lutschetuch an. Viele Mütter geben ihrem Baby auch einfach ein getragenes Shirt in die Hand oder ein kleines Stofftuch, welches sie vorher im BH getragen haben. Probiere es mal aus! LLLiebe Grüße Biggi
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Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
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