Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, leider komme ich mit einer höchst unangenehmen Sache. Seit ich stille (meine Tochter ist am 5.8.03 geboren- also seit knapp 3 Monaten) habe ich fast jede Woche einen oder mehrere dicke Milchstaue gehabt. Jede noch so kleinste Veränderung im Trinkrythmus wurde sofort von der Brust mit einem Milchstau quittiert, der sich immer ca. 3 Tage hinzog. Ich stille abwechselnd nur mit einer Brust pro Mahlzeit, so war immer eine Brust extrem angeschwollen. Wegen dieser Sache wollte ich eigentlich schon längst aufhören mit Stillen, doch niemand unterstütze mich, da es allerorten hieß: es dauert ca. 2 Monate bis sich das eingespielt hat. Hat es aber nicht! Auch Salbeitee, den ich seit fast 4 Wochen täglich abends trinke hat nichts genutzt um die Milchbildung zu reduzieren. Jetzt bin ich wirklich endlich am abstillen (ich hatte mich die ganze Zeit davor gefürchtet- wegen Milchstau)und habe nun tatsächlich enormen Milchstau. Seit 4 Tagen ersetze ich lediglich 1 Mahlzeit (von insgesamt 6) mit dem Fläschchen und jeden Abend habe ich eine extrem pralle Brust- dann die ganze Nacht durch immer abwechselnd die eine, dann die andere. Vor allem fängt es mehr und mehr an an der Brust auch weh zu tun durch das ständige An- und Abschwillen der Brust- es ist auch beim Anlegen total unangenehm inzwischen. Ich nehme stündlich Phytolacca D2 aber soviel nutzt es nicht bisher, kühle die Brust nach jedem Stillen lange, trinke Salbeitee.. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll- fühle mich richtig krank und bin körperlich auch total schwach und ausgelaugt und kann kaum noch mein Kind hochnehmen. Es muss doch noch andere Mittel geben die Schmerzen abzustellen, die das Abstillen verursacht??? Hätte ich von diesen Schmerzen gewußt und dass das Abstillen sich wie eine Krankheit anfühlt, hätte ich lieber nicht mit Stillen angefangen. Bin dankbar für jeden Rat!!! Schöne Grüße Simone
? Liebe Simone, ich kann verstehen, dass Sie bisher das Stillen nicht als angenehme Erfahrung verstehen und mehr als nur frustriert sind. Doch ich werde den Verdacht nicht los, dass Ihre Betreuung nicht unbedingt optimal war und ist. So ist es zwar ein Tipp, bei sehr viel Milch immer nur eine Seite pro Stillmahlzeit anzubieten, aber dann muss frau auch wissen, was sie mit der anderen Seite tut, um zu verhindern, dass es dort unangenehme Schwellungen oder gar einen Milchstau und Schlimmeres gibt. Beim Abstillen darf in einer solchen Situation nur ganz langsam vorgegangen werden. Bis eine vollständige Mahlzeit ersetzt ist, müssen mehrere Tage, am besten sogar mindestens eine Woche vergehen, sonst sind massive Probleme, so wie Sie es jetzt erleben, vorprogrammiert. Wird das Abstillen so gestaltet, dass die Brust (und damit die Frau) ausreichend Zeit hat, sich auf diese Veränderung einzustellen und unterstützend bei bedarf gerade so viel Milch vorsichtig ausgestrichen oder abgepumpt, dass die unangenehme Spannung nachlässt, dann ist der Abstillvorgang auch nicht mit solchen Schmerzen und unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. Begleitend eingesetzte homöopathische Mittel müssen unbedingt gezielt für die jeweilige Frau ausgewählt werden, sonst helfen sie nicht. Außerdem braucht die Frau viel Ruhe. Ich kann Ihnen nur wärmstens ans Herz legen, dass Sie sich schnell wie möglich mit einer Stillberaterin in Ihrer Nähe in Verbindung setzen, die Ihnen im direkten Kontakt gezielt weiterhilft. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Dazu brauche ich Ihren Wohnort mit Postleitzahl. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo Simone! Bist du ganz sicher, daß Deine Schilddrüse in Ordnung ist? Deine Probleme mit zu viel Milch könnten durch eine Schilddrüsenfehlfunktion ausgelöst werden. Wie oft legest Du denn an? Manchmal liegt es auch an Problemen mit dem "Stillmamagement", wenn das Stillen solche Probleme macht, wie du es beschreibst. da könnte Dir eine Stillberaterin vor Ort im direketn Gespräch weiterhelfen. Shau mal bei www.LaLecheLiga.de nach, ob jemand in deiner Nähe ist. Alles Gute! Martina A.
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