Mitglied inaktiv
Amon wird am 2.juni 1 jahr und ich möchte ihn so langsam mal abstillen. (von mir aus auch schnell) ich hab einfach keine lust mehr. 1jahr denke ich reicht aus. nun ist amon aber so das er noch Frühs, mittags, abends und nachts unbedingt an die brust will.er schreit so lange bis ich entnervt nachgebe. flasche....? nee will er nicht. und aussn trinkbecher trinkt er nur sporadisch. wenn er müde ist WILL er unbedingt an die brust, vorher schläft er nicht ein. es sei denn wir sind mit dem KIWA unterwegs. neulich hat er auch ne halbe stunde geschrien weil er müde war und an die brust wollte. das war weil wir im auto unterwegs waren. wie stell ich das an um ihm abzugewöhnen? könnte das psyschiche folgen haben wenn ich apprup aufhöre? naja so schnell wirds dann doch wohl nicht gehen, denn wenn ich wirklich mal eine stillmahlzeit auslasse hab ich nen mega prallen busen. freue mich denn immer aufs stillen weils dann erleichterung bringt. salbeitee oder pfeffitee reduzieren doch die milchmenge oder? aber was wenn er dann rumschreit weil die milch zu wenig ist? ach ich bin so hin und hergerissen. auf eine art will ich endlich abstillen weil es mich einfach nervt. in der nacht kommt er teilweise bis zu 3mal. manchmal schläft er auch durch. es nervt mich ständig um die mittagszeit im schlafzimmer zu hocken zum stillen das er dann einschlafen kann. flasche haben wir schon versucht. mit muttermilch die ich vorher abgepumpt hatte. er nuckelt nur kurz dran und guck mich dann an wie: wassn das???? bekomme dann auch ein schlechtes gewissen wenn ich ihn "zappeln" lasse. versuche ihm dann nen teebecher anzubieten. aber den trinkt er dann und will trotzdem an die brust. wie kann ichs anstellen um amon zu entwöhnen? ach ja, bevor ichs vergesse. amonchen ißt bei uns am familientisch schon alles mit. also frühstück, mittag, abendbrot und zwischendurch auch mal ne banane, kekse oder so.
Kristina Wrede
Liebe Supermami5, allmählich und mit viel Liebe ist die Antwort auf deine Frage. Ich würde das Kind nicht schreien lassen. Vielleicht versuchst Du es damit, die Stillzeiten beim Einschlafen immer weiter zu verkürzen. Damit meine ich, Du stillst dein Kind eine bestimmte Zeit und dann nimmst Du es sanft von der Brust und streichelst es, kuschelst mit ihm, bietest ihm zusätzlich ein Kuscheltier oder eine Schmusedecke an usw. Im Laufe der Zeit verkürzt Du die Zeit an der Brust immer mehr. Auch wenn dein Mann nicht regelmäßig am Abend da ist, kann er dich zu den Zeiten zu denen er verfügbar ist unterstützen. Kinder können ganz deutlich zwischen Mama und Papa unterscheiden und dein Mann kann mit seinem Sohn ein ganz anderes Einschlafritual durchführen als Du das machen würdest, ohne dass dies Probleme beim Kind geben muss. Ich möchte dir nun noch ein paar nicht so drastische Methoden ein Kind abzustillen beschreiben. Vielleicht findest Du etwas, was dir zusagt. Eine Methode, die sich beim allmählichen Abstillen bewährt hat heißt "biete nicht an, lehne nicht ab". Das bedeutet, dass Du deinem Kind die Brust nicht von dir aus anbietest, aber auch nicht ablehnst, wenn es danach verlangt. Viele Kinder wurden auf diese Weise abgestillt. Eine weitere Möglichkeit heißt Ablenkung. Durch Ablenkung abzustillen bedeutet, deine Gewohnheiten von Tag zu Tag erheblich zu verändern. Du musst die vertrauten Stillsituationen vermeiden und neue Betätigungsfelder schaffen. Für das eine Kind kann das bedeuten, dass ihr viel häufiger Ausflüge zu Orten unternehmt, die deinem Kind gefallen und wo es viele Menschen und viel Trubel gibt. Für ein anderes Kind bedeutet dies vielleicht, das Leben erheblich ruhiger zu gestalten, um Situationen, die es als bedrohlich empfindet, zu verringern. Es kann auch ablenkend wirken, wenn Du dein übliches Verhalten in bestimmten Situationen veränderst. Wenn Du zum Beispiel sitzen bleibst anstatt dich hinzulegen, wenn Du dein Kind zum einschlafen bringst. Andere Möglichkeiten sind Vorlesen, Singen oder vielleicht ein neues Spielzeug. Manchmal bringt es dich auch weiter, wenn du das Stillen immer dann, wenn dein Kind diesen Aufschub verkraften kann, für eine Weile verschiebst. Das kannst Du flexibler handhaben als den Vorsatz eine bestimmte Stillmahlzeit ausfallen zu lassen. Du kannst auch versuchen die Stillzeiten zu verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Du kannst deinen Sohn eine kleine Weile anlegen und ihn dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Außerdem möchte ich dir das Buch "Wir stillen noch über das Leben mit gestillten Kleinkindern" von Norma J. Bumgarner empfehlen, das bei La Leche Liga und jeder La Leche Liga Stillberaterin (auch hier im Still Shop) und im Buchhandel erhältlich ist. Zum Schluss noch etwas, was unter Umständen paradox klingt: einige Kinder stillen sich von alleine ab, sobald ihre Mutter die Abstillbemühungen aufgibt. Wichtig ist, dass dein Kind weiterhin deine Liebe und Zuneigung spürt und Du nicht gleich die Geduld verlierst, wenn es nicht so schnell klappt mit dem Abstillen. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Deshalb halte ich auch nicht viel von der Lösung, dass die Mutter einige Tage alleine verreist. Diese plötzliche Trennung kann das Kind in tiefe Trauer und Verzweiflung stürzen und vor allem: Was macht die Mutter, wenn das Kind nach der Rückkehr doch wieder an die Brust will? Sobald sich die Brust nach dem Abstillen gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
das mit dem reduzieren hab ich schon versucht. er wird sofort wach und schreit dann los. haben schon extra einen kirschnucki gekauft aber den mag er nicht. er brüllt solange bis die brust wieder da ist. er verlangt sie regelrecht und wehe die ist nicht zur stelle wenn er will. ablenken oder so bringt leider nichts. amon fängt jeden abend gegen 18.30uhr an rumzumeckern weil es die stillzeit ist. frühs und mittags das gleiche. bieten wie gesagt becher an aber die trinkt er dann und fordert trotzdem noch die brust. auf eine art finde ich es super schön so langegestillt zu haben. auf der anderen seite weiss ich das wenn ich nochmal ein kind bekommen sollte nicht so lange stillen werde. wir sind immer eingeschränkt. müssen spätesten um 3/4 7 zu hause sein weil er um 7 gestillt wird zur nacht. (19uhr) würde gerne mal länger unterwegs sein. ich will mal kurz was berichten. und zwar waren wir von meinem geburtstag an 2 tage auf we urlaub. irgendwie hat er uns den abend immer ein wenig vermiest weil er eben spätestens 19uhr wirklich so unausstehlich war weil er die brust noch nicht bekam. ich kann aber nicht in einem vollen hotelrestaurant stillen. er bekam essen, er bekam seinen becher, haben versucht ihn mit spielzeug hinzuhalten.... alles vergeblich. oder wenn ICH alleine mal wegwill. es ist nicht möglich weil ich weiss das er spätestens wenn er müde wird unausstehlich wird weil er an die brust will. ich muss amon IMMER in der nähe haben, falls er trinken will. zum arzt alleine geht auch nicht. oder einfach mal einkaufen gehen für den alltäglichen gebrauch. mein mann ruft mich dann völlig entnervt an und bittet mich nach hause wegen ihm. es stresst mich so gebunden zu sein. ich will mal wieder was für mich tun. schwimmen gehen oder zum friseur. aber mit amon nicht möglich. :(
Kristina Wrede
Liebe Supermami5, viele Frauen erleben zwischendurch eine Phase der Stillmüdigkeit. Sie wünschen sich wieder mehr Freiraum für sich und auch wieder mehr Verfügungsrecht über Ihren Körper. Dieses Gefühl kennt vermutlich jede Frau, die längere Zeit stillt. Doch das ist letztlich nicht wirklich etwas, was sich durch Abstillen erreichen ließe, denn es ist nicht wirklich so, dass das Stillen die Frau "anbindet" und müde macht, sondern es ist die Mutterschaft. Wir alle haben irgendwann oder immer wieder einmal Sehnsucht nach dem Leben v.K. (= vor dem Kind) als "Mama noch eine Frau war". Muttersein ist einer der härtesten und anstrengendsten Berufe der Welt ist, der sieben Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr einen 24 Stunden Dienst ohne Urlaubsanspruch und Krankschreiben bedeutet. Und an dieser Tatsache ändert sich nichts, ob frau nun stillt oder nicht. Selbst wenn Du jetzt abstillst, wird dein Kind DICH brauchen und Du musst andere Wege finden, um es zu beruhigen. Amon ist in einem Alter, in dem die meisten Babys sehr anhänglich sind und nur die Mama brauchen und so sehr Du dich jetzt darüber ärgerst, so sehr wirst Du gerade diese Zeit einmal vermissen ;-), glaub mir. Hab noch ein wenig Geduld und versuche das Abstillen jetzt nicht um jeden Preis schnell durchzuziehen. Lass deinem Kind die Zeit, die es braucht um Abschied nehmen zu können. Lieben Gruß, Kristina
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