vulpesvulpes
Liebe Biggi, vielleicht kannst du mir mit paar praktischen Tipps helfen. Ich habe eine 5 Monate alte Tochter, die ich von Anfang an voll stille. Sie hat nie was anderes als Muttermilch bekommen. Ich kämpfe allerdings mit einer hohen Milchproduktion. Ich habe auch große Brüste (große Speicherkapazität), sie sind auch in der Schwangerschaft um 3 Körbchengrößen gewachsen. Meine Hebamme sowie eine tolle Stillberaterin der LLL haben mir geholfen, die Milchmenge zu reduzieren. Wenn ich zu viel Milch habe, spannen meine Brüste und laufen aus. Meine Tochter, die auch ordentlich zugenomen hat, bekommt dann die Symptome einer Laktoseüberladung mit starker Gasbildung, Bauchweh, sowie explosiven, aufgeschäumten Stühlen (die aus jeder Windel auslaufen). Wenn die Milchmenge geringer ist, haben wir beide Ruhe, die Kleine hat keine Verdauungsbeschwerden. Ich habe wahrscheinlich eine idiopatische Hyperlaktation. Blockstillen funktioniert, jedoch nach einigen Tagen Ruhe steigt langsam die Milchmenge wieder an. Bereits 4 Blockstillen-Sessions habe ich hinter mir. Seit über 2 Wochen trinke ich täglich 1-2 Tassen Salbeitee und die Milchmenge erhöht sich nicht mehr. Das war so das Intro. Nur zu meinem "Problem". In einer Woche muss ich an einem Kurs (Re-Zertifizierung) teilnehmen. Mit Fahrtzeit werde ich ca. 8 Stunden weg sein. In der Zeit wird sich mein Mann um unsere Tochter kümmern. Aufgrund der Hyperlaktation habe ich nie zusätzlich abgepumpt, daher haben wir keinen Milchvorrat. Sowohl die Hebamme als auch die Stillberaterin raten vom Abpumpen ab und empfehlen, der Kleinen in meiner Abwesenheit künstliche Säuglingsnahrung zu geben. Ich habe schon fertige Fläschchen gekauft und habe prinzipiell nichts dagegen. Allerdings würde ich - für meine innere Ruhe - mindestens eine, am liebsten 2 Milchmahlzeiten vorbereiten. Wir wissen nicht ob sie die Formulanahrung annimmt (auch wenn die Hebamme meint, ein hungriger Säugling wird schon alles trinken) und ich möchte, dass mein Mann einen schönen Tag mit unserer Tochter verbringt und, dass ich nicht zum gestressten Ehemann und hungrigen Baby am Abend nach Hause komme :)) Was meinst du, soll ich das mit dem Abpumpen sein lassen oder kann ich irgendwie abpumpen, ohne, dass ich die Milchmenge wieder erhöhe? Wenn ich vor dem Stillen 30-40 ml abpumpe wird nur fettarme Vordermilch sein... wäre das ein Problem für eine oder 2 Mahlzeiten? Ich bin schon vorgeschädigt wegen der Laktoseüberladung :)) Und natürlich der andere Punkt wäre, wie mache ich dann, wenn ich beim Kurs bin? Soll ich nur kleine Mengen Milch ausstreichen/abpumpen, dass nur der Druck weg ist? oder eher so viel abpumpen, dass die Brüste weicher werden? Sorry für den langen Text und Danke im Voraus!
Liebe vulpesvulpes, du solltest tatsächlich keine zu großen Mengen auf einmal abpumpen, um nicht zu sehr in das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage einzugreifen. Mengen zwischen 30 und 50 ml zwei oder drei Mal täglich ergeben recht rasch einen stattlichen Vorrat und auch die Milchmenge wird nicht zu sehr erhöht. Während dem Kurs solltest du auf alle Fälle zu den üblichen Stillzeiten abpumpen, um einen Stau zu vermeiden und die Brust auch zwischendurch ausstreichen, wenn sie spannt. Evtl. kannst du die Brust auch leicht kühlen. Ich wünsche dir einen stressfreien Tag! Ganz liebe Grüße Biggi
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