Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, meine Tochter ist jetzt 17 Monate alt und wird noch abends zum Einschlafen und nachts (sehr oft, je nachdem wieviel sie tagsüber isst) gestillt. Eigentlich wollte ich nie so lange stillen, aber nachdem sie sich monatelang so vehement gewehrt hat, habe ich mich "meinem Schicksal ergeben" und siehe da: seit ihrem ersten Geburtstag konnte ich die Stillmahlzeiten tagsüber endlich ersetzen. Mein großes Problem sind die Nächte, bzw. das sättigende "Abendmahl". Sie isst seeeehr wenig und nicht sehr abwechslungsreich. Brei wollte sie noch nie essen. Ich habe jetzt gemerkt, dass sie gerne eine relativ große Portion Nudeln (pur mit etwas Butter) abends isst und in Kombination mit dem Einschlafstillen danach recht lange schläft. Ist es ok, wenn ich ihr jetzt vorerst täglich Nudeln gebe? Oder ist das zu einseitig? Ich wollte sie schon so oft auf längere Schlafphasen konditionieren, aber wenn sie nachts aufwacht, bin ich viiiel zu müde, um etwas anderes zu tun, als die Brust zu geben. Mein Mann ist beruflich viel unterwegs und deshalb nicht mit einzubeziehen. Das Buch von Elizabeth Pantley hilft mir leider nicht viel, da sie wirklich nur aufwacht, um kurz zu trinken. Danach reißt sie sich sofort los und dreht sich um. Mein zweites Problem: ich werde wenn sie 2 wird wieder 3 Tage/Woche arbeiten gehen (müssen). Sollte ich sie bis dahin abgestillt haben? (ich gehe mal davon aus, dass sich bis dahin das Stillen nicht von allein erledigt hat?!) Ihre Kinderärztin hat mir gesagt, dass ich sie bis sie 18 Monate ist, abgestillt haben sollte, da Kinder jenseits der 1 1/2 Jahresgrenze sonst abhängig würden von der Brust. Stimmt das? Ich bin inzwischen sehr unsicher was das Abstillen angeht, da sie sehr anhänglich und schüchtern ist und es mir vorkommt, als ob ihr das Stillen gut tut, um auch wieder runterzukommen nach einem aufregenden Tag. Oder bilde ich mir das ein? Vielen Dank vorab und liebe Grüße, Eva
Liebe Eva, meine Tochter hat ein Jahr lang nur Nudeln gegessen und so lange sie gestillt wurde, habe ich mir nie Sorgen gemacht ;-). Ich würde jetzt auch nicht um jeden Preis abstillen, denn dein Kind braucht die Milch anscheinend wirklich noch sehr und hat richtigen Hunger. Stillen bedeutet nicht automatisch eine größere Abhängigkeit und ganz sicher wird dein Kind auch wenn es nicht mehr gestillt wird emotional von dir abhängig sein. Eltern sein bedeutet unabhängig vom Stillen, dass das Kind auf einen angewiesen ist und dass es eine Bindung zwischen Mutter/Eltern und Kind gibt. Die WHO empfiehlt ausdrücklich für ALLE Kinder eine Stillzeit von bis zu zwei Jahren und darüber hinaus. Die Ernährungsempfehlungen der WHO sind (in englisch) nachzulesen unter www.who.int/chd/publications/newslet/diaglog/9/feeding_young_children.htm . Es steht in der Innocenti Deklaration ausdrücklich, dass diese Empfehlungen für alle Kinder und nicht nur für Kinder in Drittweltländern Anwendung finden. Die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt ebenfalls eine mindestens einjährige Stillzeit für alle Kinder und darüber hinaus solange Mutter und Kind es wollen. Die neueste Verlautbarung der American Academy of Pediatrics ist übrigens seh eindeutig. Dort steht nämlich „There is no upper limit to the duration of breastfeeding and no evidence of psychologic or developmental harm from breastfeeding into the third year of life or longer“. (Es gibt keine Obergrenze für die Stilldauer und keinen Beleb für Schädigungen hinsichtlich der Psyche oder der Entwicklung, wenn bis in das dritte Lebensjahr oder länger gestillt wird) Zum Thema Sucht empfehle ich „Frühe Suchtprophylaxe – das Angebot des Originals, bevor die Suche nach Ersatz beginnt“ Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen in Kandern (Obere Dorfstraße 7, D 79400 Kandern) LLLiebe Grüße Biggi Welter
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Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
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Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
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Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Liebe Biggi, ich hatte dir bereits Anfang des Jahres geschrieben. Mein Sohn ist inzwischen 15 Monate alt und kam an 33+6 durch eine Not-Sectio zur Welt mit anschließenden Neo-Intensiv Aufenthalt. Trotz Stillberatung sind wir leider nie komplett vom Pumpen weggekommen. Mittlerweile Stille ich gar nicht mehr herkömmlich, sondern Pumpstille nur noch. ...
Liebe Biggi, Meine Tochter wird nächste Woche eins und stillt noch seeeehr viel. Sie sollte ja bereits mehr essen, bevorzugt die Milch. Daran müssen wir weiter arbeiten. Nun ist es so, dass bei mir eine Op bevorsteht, wofür ich abgestillt haben muss (Nabelbruch, dafür müssen die Hormone wieder "normal" sein). Nun wollte ich erst nachts abstillen, ...
Guten Tag, Ich bräuchte gern ein paar Ratschläge und Tipps zwecks Abstillen. Meine Tochter wird demnächst 17 Monate alt und ich habe sehr unsere gemeinsame Stillzeit genossen. Doch mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr Stillen möchte. Meine Tochter stillt noch häufig. Mindestens 2 mal an einem Kitatag, am Wochenende ...
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