Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

18 monate und abstillen

Frage: 18 monate und abstillen

Haaze

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Guten Morgen! Ich werd's nie schaffen, meine kleine abzustillen... Wir stillen seit einer Woche nach gordon ab. Die ersten drei Nächte liefen gut, aber die letzten vier Nächte, ganz ohne busen, gingen gar nicht. Sie wachte alle 2 std auf, war für 1 std wach und weinte und bettelte, schlief dann wieder (auf mir) ein für weitere 2 std... sie hat mir auch einen knutschfleck am hals gemacht. Hauptsache saugen. Und gestern fings dann an merkwürdig werden: sie machte kein mittagsschläfchen, schlief nur eine halbe std um 17 uhr, nach einer Nacht die alles andere als erholsam war. Üblich sind 2 std nickerchen. Und dann verlor sie noch ihre stimme! Sie ist heiser! Ansonsten aber keinerlei Erkältungserscheinungen. Gestern war ihr zweiter eingewöhnungstag in der krippe - kann sie da schon was aufgefangen haben? Hast du schon mal ein eineinhalbjähriges kind erlebt, das heiser ist? Für mich ist das ja psychosomatisch. Aber ich bin auch seeehr großherzig. Was mach ich denn bloß? Ich möcht nicht mehr stillen, hätte gern wieder mehr Freiheit. Nachts, gestillt, schläft die kleine ganz schlecht, hat noch nie gut geschlafen. Trotzdem ist sie mit abstillen gar nicht einverstanden. Wir hatten ja auch kein bisschen Erfolg mit gordon bisher. Ich weiß nicht wie tun... Ich möcht ihr ein wundervolles kleinkindleben am busen schenken, aber mirs auch nett machen... Was meinstn du? Alles alles liebe! Martina


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Liebe Martina, ich habe den Eindruck, deine Maus ist überfordert. Sie gewöhnt sich gerade in der Krippe ein, was bedeutet, dass sie von ihrer Hauptbezugsperson getrennt wird und sich an ein völlig neues Umfeld mit für sie (noch) fremden und potentiell bedrohlichen Menschen gewöhnen muss. Gleichzeitig möchtest du sie abstillen, was für sie ebenfalls einer lebensbedrohlichen Situation gleichkommt. Rein instinktiv gesprochen... Denn sie weiß ja nicht, dass alles gut ist und keine Gefahr droht. Ich empfehle, eines nach dem anderen zu machen. Wenn du sie jetzt noch ein Weilchen weiterstillst, hat sie die Möglichkeit, bei dir Ruhe und Sicherheit und Geborgenheit zu finden. Das hilft ihrem Stresszentrum im Gehirn, zur Ruhe zu kommen, und kann sie für die Umstellung wegen Krippe stärken. Und es gibt viele Babys, die trotz Krippe gestillt werden. Sie bekommen dann, wenn sie nicht bei Mama sind, keine Brust, aber wenn sie zusammen sind, dürfen sie nach Bedarf stillen. Das funktioniert für viele Familien sehr gut. Vielleicht magst du dich nebenan im Stillforum mit anderen Müttern austauschen, die schon ähnliches erlebt haben wie du und dich ermutigen können, einen für euch passenden Weg zu finden? Lieben Gruß, Kristina


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Liebe Martina, ich habe den Eindruck, deine Maus ist überfordert. Sie gewöhnt sich gerade in der Krippe ein, was bedeutet, dass sie von ihrer Hauptbezugsperson getrennt wird und sich an ein völlig neues Umfeld mit für sie (noch) fremden und potentiell bedrohlichen Menschen gewöhnen muss. Gleichzeitig möchtest du sie abstillen, was für sie ebenfalls einer lebensbedrohlichen Situation gleichkommt. Rein instinktiv gesprochen... Denn sie weiß ja nicht, dass alles gut ist und keine Gefahr droht. Ich empfehle, eines nach dem anderen zu machen. Wenn du sie jetzt noch ein Weilchen weiterstillst, hat sie die Möglichkeit, bei dir Ruhe und Sicherheit und Geborgenheit zu finden. Das hilft ihrem Stresszentrum im Gehirn, zur Ruhe zu kommen, und kann sie für die Umstellung wegen Krippe stärken. Und es gibt viele Babys, die trotz Krippe gestillt werden. Sie bekommen dann, wenn sie nicht bei Mama sind, keine Brust, aber wenn sie zusammen sind, dürfen sie nach Bedarf stillen. Das funktioniert für viele Familien sehr gut. Vielleicht magst du dich nebenan im Stillforum mit anderen Müttern austauschen, die schon ähnliches erlebt haben wie du und dich ermutigen können, einen für euch passenden Weg zu finden? Lieben Gruß, Kristina


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