Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich hab' mal 2 Fragen. 1. Mein Sohn ist jetzt fast 5 Monate alt und wird voll gestillt (mit Ausnahme von gelegentlichem Fencheltee bei Blähungen, ca. 1 mal die Woche)Seit einiger Zeit entwickelt er reges Interesse an allem, was wir uns so in den Mund stecken ;o) Er ist dann kaum ruhig zu halten und würde uns das sofort nachmachen, wird sogar regelrecht ungehalten, wenn wir ihm das verweigern. Gleichzeitig steht der sonst eher ungeliebte Fencheltee ganz hoch im Kurs, er "fährt total drauf ab" und klammert sich an die Flasche, wenn man mit Füttern aufhören will. Ich hab so den Eindruck, die Abwechslung im Geschmack gefällt ihm. An der Brust trinkt er völlig normal und ohne Probleme. Meine Frage: woran merke ich eigentlich, dass ihm die Milch nicht mehr reicht und ich mit Beikost anfangen sollte? Wollte eigentlich bis Weihnachten damit warten, um die ersten 6 Monate "voll zu machen". Er gedeiht sehr gut und ich habe nicht den Eindruck, dass er hungrig bleibt, ich glaube es ist eher "mental" bei ihm, dass er jetzt mal etwas Abwechslung möchte. 2. Bestehen eigentlich Erfahrungen bezüglich Tätowieren in der Stillzeit? Gehen da irgendwelche Giftstoffe in die MuMi über? Schon mal herzlichen Dank für Deine ausführliche und kompetente Beratung! Susanne
? Liebe Susanne, die Bereitschaft eines Babys für die Beikost lässt sich an den folgenden Punkten erkennen: • es ist in der Lage alleine aufrecht zu sitzen, • der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, • es zeigt Bereitschaft zum Kauen, • es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken, • es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen läßt. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, ist der Zeitpunkt für den Beginn der Beikost gekommen (meist ist das Kind dann etwa ein halbes Jahr alt, es kann aber auch eventuell jünger (eher selten) oder älter (nicht ganz so selten) sein) und Du kannst deinem Kind langsam zusätzliche Nahrung ergänzend zur Muttermilch anbieten. In der mir vorliegenden Literatur gibt es keine Aussagen zum Thema Tätowierung und stillen. Sicher ist es nicht günstig, eine Tätowierung im Bereich der Brust während der Stillzeit durchzuführen, denn eine Wunde an der Brust in der Stillzeit ist immer problematisch. Außerdem sind die Veränderungen der Brust in der Stillzeit doch noch lange nicht abgeschlossen, wenn das Baby noch so klein ist und es ist überhaupt sinnvoll, eine Tätowierung in diesem Bereich erst nach dem Abstillen und der Rückbildung der Brust machen zu lassen. An anderen Körperstellen muss halt das Risiko, das mit einer Tätowierung überhaupt einhergeht (Infektionsgefahr, Übertragung von Krankheitserregern, wenn die Nadeln und Farbe nicht absolut sauber sind, z.B. ist der Anteil der Hepatitis-C-positiven Menschen unter den Menschen mit einer Tätowierung deutlich höher als bei nicht tätowierten Menschen) bedacht werden. Ob Farbe in die Milch übergeht, kann ich nicht sagen, da mir dazu keine Informationen vorliegen. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo, ich stelle mit bei meinem Sohn 4 1/2mon) die gleiche Frage. Körperlich scheint die Milch vollkommen auszureichen, allerdings ist er sehr faziniert, wenn wir essen und versucht irgendwie an unser Essen heranzukommen. Habe mal versucht (nur aus Interesse und nur sehr wenig, ihm Möhrenbrei zu geben. Nikolas war sehr angetan davon. Jetzt bin ich hin - undher gerissen. Weihnachten war auch mein "Stichdatum", um mit halbfester Nahrung zu beginnen: Warte gespannt auf Biggis Antwort
Mitglied inaktiv
Hallo Sonja, ich habe jetzt zwischenzeitlich beschlossen, meinem kleinen den ersten Brei zu Weihnachten zu schenken, mit Schleife drum ;o)Er ist allergiegefährdet, deshalb werde ich wohl das erste Zufüttern noch so lang wie möglich hinaus ziehen, aber wenn Dein Kind kein allergiegefährdetes ist, kannst du ja mal versuchen, ob es ihm Spaß macht. Viele Grüße ;o) Susanne
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