Mitglied inaktiv
Hallo Frau Bader, ich bin seit April 2007 in einem größeren Unternehmen beschäftigt. Im Jahr 2009 befand ich mich ein Jahr lang in Elternzeit, war vorher normale Angestellte. Als ich im Januar 2010 aus der Elternzeit zurückkam, wurde ich aufgrund meiner vor der Elternzeit geleisteten Arbeit und der herovrragenden Leistungen (Zitat der Geschäftsführung) nicht, wie von mir zuerst vermutet, in meiner alten Position weiter beschäftigt, sondern habe eine Führungsposition (in Ausbildung) mit Teamverantwortung übernommen. Die Einarbeitungszeit sollte laut Geschäftsführung und Management ca. 6 Monate andauern und ein vollwertiger Vertrag als Teammanagerin (bisher alter Vertrag mit Zusatzvereinbarung über die Führungstätigkeit in Ausbildung) sollte mir dann angeboten werden, sobald die 6 Monate um sind (Juli 2010) und eine freie "Planstelle" als Teammanagerin frei wäre. Nun ist es so, dass 4 Wochen nach mir ein Arbeitskollege ebenfalls als Teammanager in Ausbildung beschäftigt wurde, zu den gleichen Konditionen wie ich. Er wurde jedoch nicht schwanger im Mai 2010, sondern ich. Weiterhin hieß es jedoch in den monatlichen Kennzahlengesprächen mit meinem Vorgesetzten: meine Leistungen sind hervorragend, man warte, bis eine Planstelle frei ist und dann bekomme ich meinen "richtigen" Vertrag und habe keine Zusatzvereinbarung mehr, die jederzeit vom Unternehmen kündbar ist. Ich habe mich, sofort nach Beginn der Schwangerschaft, mit der Geschäftsführung und dem Management unterhalten und angekündigt, dass ich nicht erneut in Ekternzeit gehen werde, sondern lediglich über die Dauer des Mutterschutzurlaubes zuhause bleibe. Dies hat das Management sehr erfreut. Mein Mann (der ebenfalls im gleichen Unternehmen, aber in einem anderen Projekt) beschäftigt ist, hat auch gleich schriftlich mitgeteilt, dass er 1 Jahr lang in Elternzeit gehen wird, sobald unser Kind im Januar 2011 geboren wird. Nun wurde mein Kollege, der einen Monat später in die Einarbeitung übernommen wurde als ich, am 01.12.2010 als vollwertiger Teammanager übernommen und hat den Vertrag bekommen, den ich, laut bisheriger Aussage des Unternehmens, bekommen sollte. Im gleichen Zuge wurde mein monatliches Kennzahlengespräch mit mir geführt, mit der Aussage, dass meine Leistungen nicht der Grund hierfür wären, weil sie (wie beim Kollegen auch) exzellent seien. Ein Grund wurde nicht genannt, nur angedeutet: der Ausfall wg. Mutterschutz. Gleichzeitig wurde immer wieder beteuert: aber sobald du wieder zurück bist und eine freie Planstelle da ist (kann manchmal Jahre dauern, denn dafür muss ein Teammanager erstmal das Unternehmen verlassen), bekomme ich natürlich auch einen Vertrag. Nun meine Frage: ist es rechtens? Ich habe nämlich das Gefühl, dass man mich "beruhigen" möchte, damit ich nichts unternehme. Welche Möglichkeiten habe ich, realistisch gesehen? Viele Grüße aus Hamburg, Selena
Hallo, es stellen sich hier, bei dem komplexen Gebiet, verschiedene Fragen. 1. Haben Sie schrifltich, dass Sie eine Planstelle bekommen? 2. Gibt es einen sachlichen Grund für den Vorzug? Sie haben doch nur zwei Möglichkeiten: Die Faust in der Tashe machen u abwarten oder sich wehren. In letzteren Fall rate ich Ihnen, sich an einen Kollegen vor Ort zu begeben u alle Unterlagen vorzulegen. Wenn nachweisbar ist, dass er wegen Ihrer SchwS bevorzugt wurde, gibt es eine Chance Liebe Grüsse, NB
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