Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & FlÀschchen an Annelie Last:

Zu wenig Milch?

Frage: Zu wenig Milch?

Clarinette21

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Liebe Frau Plath, Meine 7,5 Monate Tochter wurde 5,5 Monate voll gestillt. Mit dem Beginn der Beikost wollte sie plötzlich tagsĂŒber nicht mehr stillen, weswegen wir sehr rasch mehrere Mahlzeiten ersetzt haben. Bis vor kurzem sah unser Essensplan so aus: 7:00 Stillen 9:15 Milchbrei aus 100 ml Vollmilch und 10g wechselndem Getreide und 2 EL Obstmus 12h 120-180 g GemĂŒse-Kartoffel-Fleisch-Brei 15h ca 100 g Getreideobstbrei 18:00 Milchbrei aus 100 ml Vollmilch und 10 gr Getreide 19:30 Einschlafstillen 22:30 Stillen Noch 2 Mal stillen in der Nacht. (Der Versuch die Portionen zu erhöhen endeten immer mit starkem Erbrechen meiner Tochter) Nun kann ich ihr keine Kuhmilch mehr geben, weil sie die letzten Male immer einen roten Ausschlag mit kleinen BöÀschen um den Mund bekommen hat, auch bei der Verwendung von Pre, nicht aber bei der Verwendung von Aptamil Pepti. Ich möchte ihr ungern kĂŒnstliche SĂ€uglingsnahrung geben und habe den Milchbrei daher jetzt einige Male mit Muttermilch zubereitet. Das ist aber nur suboptimal, weil erstens das hĂ€ufige Abpumpen etwas nervt und zweitens der Brei sehr flĂŒssig ist. Inzwischen stillt sie auch Tags wieder gern zwischendurch, isst aber auch die Malzeiten gut. Ich frage mich, wie viel (Mutter)Milch sie noch braucht. Ob es möglich wĂ€re, den Morgen- und Abendbrei Milchgrei zuzubereiten oder ob ich ganz im Gegenteil besser wieder hĂ€ufiger stillen sollte. Den Abendbrei könnte ich problemlos wieder weg lassen, der war mit der Hoffnung des besseren Schlafs verbunden, sie hĂ€ngt aber glaube ich nicht daran. Beim Morgen und Nachmittagsbrei ist das schon schwieriger, da ich berufstĂ€tig bin und auch das öffentliche Stillen mit einem so aktiven Baby nicht mehr so angenehm finde. Trotzdem wĂŒrde ich mich natĂŒrlich entsprechend arrangieren, wenn es erforderlich wĂ€re. FĂŒr Ihre EinschĂ€tzung bezĂŒglich der Anzahl der "zulĂ€ssigen" milchfreien Malzeiten wĂ€re ich sehr dankbar! Viele herzliche GrĂŒĂŸe, Claire S.


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Liebe „Clarinette21“, Ihr MĂ€dchen benötigt bis zum ersten Geburtstag noch tĂ€glich 400 bis 500 ml/g Milch und „Milchhaltiges“ (wie Milchbrei). Nun ist es schwer abzuschĂ€tzen, wie viel Ihr Kind noch an Muttermilch trinkt. Im Alter Ihres MĂ€dchens sind meist zwei grĂ¶ĂŸere Stilleinheit und abends eine Portion Milchbrei (200-250 g) ausreichend. NatĂŒrlich können es statt einer großen, auch zwei kleine Portionen Milchbrei sein – wie bisher. Wie Sie sehen so viel Milch muss es gar nicht mehr sein. Den Mittagsbrei und auch den Nachmittagsbrei also bitte unbedingt milchfrei lassen. Klassischerweise werden Kinder im Alter Ihres Kindes vormittags und abends bzw. zum Einschlafen gestillt. Da Ihre Kleine auch noch nachts Milch bekommt, brauchen Sie sich ĂŒber ein zu wenig an Milch sicher (noch) keine Gedanken machen. Ohne einen Milchbrei könnte es vielleicht knapp werden, ist aber fĂŒr mich schwer einzuschĂ€tzen. Durch das Abpumpen wissen Sie vielleicht ungefĂ€hr, wie viel Ihre Kleine durchschnittlich trinkt? Je nach Muttermilchmenge, kann Ihre Kleine eine bzw. zwei kleine Milchbreie bekommen. TagsĂŒber und zwischendurch wĂŒrde ich nicht mehr so hĂ€ufig stillen. Der ErnĂ€hrungsplan sollte nicht zu „milchlastig“ sein, da die Milch sonst die Beikost, die in diesem Alter die wichtigen NĂ€hrstoffe liefert, verdrĂ€ngt. Die Breiportionen sind ja noch recht klein. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt ĂŒber die Reaktionen Ihrer Kleinen auf die Kuhmilch und SĂ€uglingsmilch. Er wird Ihnen vielleicht zu einer Spezialnahrung raten. Dies wĂ€re, wenn Sie keine abgepumpte Muttermilch mehr verwenden möchten, die einzige Alternative. Oder Sie stillen wieder mehr, um die tĂ€glich die 400 bis 500 ml/g Milch zu erreichen. FrĂŒhlingshafte GrĂŒĂŸe und ein schönes Wochenende, Annelie Last


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