Alexiell
Hallo, mein Sohn ist jetzt 8 Monate alt und wir haben immer noch stark mit der Verdauung zu kämpfen. Er wird von Blähungen und z.T. recht festem Stuhl geplagt. Der Kinderarzt hatte uns auch schon Laxbene verschrieben. Damit wurde zumindest die Stuhlkonsistenz besser, aber das kann doch keine Dauerlösung sein. Er bekommt mittags Gemüse-Fleisch-Brei und abends Gries-Früchte-Milchbrei. Seit einigen Tagen ab und zu vormittags einen selbstgebacken Keks (Dinkelmehl-Banane-Öl oder Hafer-Apfelmus). Ansonsten wird er gestillt (insb. nachts will er alle 3h gestillt werden). Oft wacht er aber auch auf, weil er Bauchschmerzen hat, dann hilft meist nur noch ein Kümmelzäpfchen. Wir geben ihm so viel wie möglich Kümmel-Anis-Fenchel-Tee und auch Fenchel in den Brei. Haben Sie noch Ratschläge für uns, was wir tun können um die Situation zu verbessern? Vielen Dank.
Doris Plath
Liebe „Alexiell“, können Sie mir bitte vorab noch ein paar Infos geben. Wie sieht denn der Gries-Früchte-Milchbrei konkret aus. Welchen Brei, welche Zutaten verwenden Sie hier? Wie viel isst Ihr Junge bei den Mahlzeiten? Bei den Keksen, nehmen Sie da Vollkorngetreide? Mahlen Sie das Getreide selbst? Wie viel trinkt Ihr Jungen denn von den Kräuter-Tees? Waren die Blähungen und auch der z.T. feste Stuhl auch schon vor der Beikosteinführung, also unter reiner Muttermilchernährung auch schon vorhanden? Auf Ihrer Rückmeldung freut sich Doris Plath
Alexiell
Hallo Frau Plath, Vielen Dank für Ihre Antwort. Zum Grieß-Früchte-Milchbrei: Wir nehmen Griesbrei ab 6 Monate von Alete (150ml Wasser, 50g Pulver) und geben 40g selbstgemachten Birnen-Apfelmus hinzu. Zur Breimenge: Abends wie eben angegeben, mittags ca. 200g, von den Keksen 1-2, wieviel er beim Stillen trinkt weiß ich natürlich nicht. zum Mehl: ich nehme Dinkelmehl Type 630 von Frankenmehl (ich glaube nicht, dass das Vollkornmehl ist). Zur Tee-Trinkmenge: ca. 170ml Blähungen hatte er schon immer, erst hieß es "3-Monats-Kolik", dann "kann auch bis zum 6. Monat dauern". Nun sind es schon 8 Monate und er quält sich immer noch damit. Viele Grüße und Danke für Ihre Hilfe.
Alexiell
Ach noch zur letzten Frage: der feste Stuhl begann erst mit der Beikosteinführung.
Doris Plath
Liebe „Alexiell“, Danke für die vielen Infos, jetzt kann ich mir ein klareres Bild machen. Es gibt natürlich einfach Babys, die haben ein sensibleres Bäuchlein als andere. Auch bei uns Erwachsenen „verdaut“ jeder anders. Mir scheint Ihr Kleiner neigt zu Blähungen. Erfahrungsgemäß werden diese nach den ersten Monaten zwar besser. Aber auch hier kann die Intensität unterschiedlich sein und bei machen Kinder anhalten. Beim Blick auf den Speiseplan Ihres Jungen, erscheint mir nichts ungewöhnlich. Dass der Stuhl mit Einführung fester Kost sich verändert und auch „fester“ wird, das ist völlig normal. Es ist keine reine Milchernährung mehr wie die allerersten Monate, das macht sich natürlich auch beim Stuhl bemerkbar. Solange sich Ihr Schatz zwar anstrengen muss (roter Kopf und festes Drücken), aber dabei nicht vor Schmerzen weint, ist das Stuhlverhalten Ihres Sohnes nicht bedenklich. Es gibt auch Lebensmittel, die bei manchen Babys eher einen festeren Stuhl hervorrufen. Dazu gehören Banane und Karotte. Diese mal bitte nur in kleinen Mengen in den Speiseplan einbauen. Beim Keks am Vormittag ist zwar im Rezept Obst dabei. Vielleicht ist es hier ratsamer, das Obst noch extra anzubieten. Ihr Kleiner kann zum Keks noch ein paar Löffel Obstbrei essen. Unser Gläschen "HiPP Pflaume mit Birne" ist hier besonders geeignet. Das Obst bringt zum einen Flüssigkeit, zum anderen wirkt es oft Stuhl auflockernd. Sie können den Keks auch ins Obstmus bröseln. Ich habe noch eine Idee. Probieren Sie für abends einmal unsere Gute-Nacht-Brei im Glas (sind alle ohne Zuckerzusatz). Nehmen Sie mal die beiden Sorten „Haferbrei pur“ und „7-Korn“. Zu diesen Breien bitte noch wie gehabt Obstmus untermischen. Wenn Sie mittags den Gemüse-Fleisch-Brei selber kochen, darauf schauen, dass er nicht zu „kompakt“ ist. Lieber noch etwas Flüssigkeit zugeben. Und auch hier bieten sich noch ein paar Löffelchen Früchte als Nachtisch an. Versuchen Sie das mal eine Woche aus und beobachten, wie es dem Bäuchlein Ihres Buben dabei geht. Bedenken Sie bitte immer, dass ein Effekt erst nach mehreren Tagen sichtbar wird, da es dauert bis sich der Magen-Darm-Trakt auf eine „neue“ Kost eingestellt. Sie können mir dann gerne Rückmeldung geben. Danach können wir uns ggf. an den Obst-Getreide-Brei am Nachmittag machen. Auch Massagen und Babygymnastik lockern und regen die Verdauung an. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Sohn sich stets bewegen kann, denn auch durch Rollen und Strampeln wird die Verdauung munter. Ich wünsche Ihnen und dem Kleinen alles Gute und eine schöne Woche! Doris Plath
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