Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter Lola ist jetzt 7 Monate alt. Seit 3 Wochen isst sie freudig und fast schlingend ihren Mittagsgemüsebrei. Seit 3 Tage ist dieser mit Hühnerfleisch angereichert und mit weniger Wasser zubereitet, damit die Konsistenz fester ist. Nach einem Gläschen (190-210g) ist sie zufrieden und muss nicht mehr gestillt werden. Nun möchte ich ihr gern noch etwas zu trinken verabreichen, doch sie sieht die Flasche nur als Spielzeug. Eine Trinklernflasche (andere Tülle oben drauf, mit Griffen an der Seite) hatte leider nur bei erstmaligem Einsatz mehr Erfolg: 50 ml abgekochtes Wasser waren getrunken. Wie kann ich Lola dazu bringen, zu trinken? Dazu kommen weitere Fragen: Der Stuhl ist mittlerweile recht fest. Doch leider ist nicht jeden Tag die Windel voll. Nachts schreit sie seit 2-3 Tagen stündlich, und ist nur schwer zu beruhigen (meist an der Brust). Vorher habe ich nur 2x nachts gestillt. Manchmal pupst sie dann auch. Gerade nachts bin ich dann doch sehr überfordert und hilflos. Wir versuchen sie gemeinsam im Familienbett zu trösten. Verträgt sie den Brei, also das Fleisch nicht? Woran erkenne ich, was sie nicht verträgt? Das nächtliche Schreien kann auch am Zahnen liegen. Ärztin meint, man sieht noch nichts, aber wer weiß.
Veronika Klinkenberg
Hallo, prima, dass Lola so begeistert ihren Mittagsbrei isst. Die Umstellung auf feste Nahrung ist ein ganz neuer Entwicklungsschritt. Sie wirft viele Fragen auf und bringt natürlich kleine Veränderungen mit sich. Dass sich das Stuhlverhalten ändert, ist ganz normal. In der Regel wird der Stuhl etwas fester. Wie häufig Baby´s Stuhlgang haben, kann ganz unterschiedlich sein und bedeutet nicht in jedem Fall Verstopfung. Wie sieht denn der Stuhl aus, wenn ihn die Kleine absetzt? Muss Sie sich beim Stuhlabsatz sehr anstrengen, fühlt sie sich unwohl dabei? Enthält der Mittagsbrei Karotte? Wenn das der Fall ist, würde ich vorerst Karotte aus dem Speiseplan streichen. Von den Inhaltsstoffen zählt Karotte nämlich zu den stuhlfestigenden Gemüsesorten und kann bei „Beikostneulingen“ mit empfindlichen Bäuchlein zu festerem Stuhl führen. Ihr erster Gedanke, zusätzliche Flüssigkeit könne für Abhilfe sorgen, ist richtig. Normalerweise sorgt die Milch zu diesem Zeitpunkt noch dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt abgedeckt wird. Ist der Stuhl aber sehr fest, wäre ein zusätzliches Getränk sicher sinnvoll. Babys müssen auch hier sehr viel lernen, es dauert also einige Zeit, bis sich der Nachwuchs hierfür begeistern lässt. Bieten Sie immer wieder kleine Mengen Getränk (Tee, Wasser, Fruchtschorle) an. Üben Sie mit Lola, zeigen Sie ihr in übertriebener Form wie man trinkt und gehen Sie mit bestem Beispiel voran. Vorübergehend können löffelweise auflockerndes Obst für eine Lockerung des Stuhles sorgen. Unruhige Nächte sind anstrengend, kein Wunder dass Sie überfordert und angespannt sind. Dass Kinder in diesem Alter sich nachts häufiger melden ist nicht untypisch. Am Fleisch liegt es sicher nicht, Unverträglichkeiten auf Fleisch sind nicht bekannt. Kommende Zähnchen sind eine Möglichkeit. Aber auch „Störfaktoren“ wie Entwicklungsschübe mit der Entdeckung von Neuem, intensives Träumen etc sind gerade in diesem Alter typisch. Versuchen Sie die Zeit geduldig zu überstehen, ein ruhiger, strukturierter Tagesablauf mit festen Essens- und Ruhezeiten ist sehr hilfreich. Auch sorgen beruhigende Rituale wie Gute-Nacht-Liedchen, Buch vorlesen etc. für Geborgenheit und einen beruhigten Schlaf. Weiterhin viel Freude mit Lola Veronika Klinkenberg
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