Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Schreien nach der Flasche

Frage: Schreien nach der Flasche

lisa b.

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Hallo, mein Sohn ist 11,5 Wochen alt und bekommt Zwiemilch. Leider habe ich nicht genug Muttermilch und so muss ich noch einiges zufüttern. Mein Sohn bekommt 6-7 Flaschen a 120 ml - wovon er täglich ca 700-800 ml trinkt. Bislang haben wir ihm beba opti pro pre gegeben- jetzt wollen wir auf Hipp bio pre combiotik umstellen da unser Sohn nach jeder Flasche schreit. Er trinkt unglaublich hastig und möchte tagsüber am liebsten im Abstand von 2-2,5 Stunden trinken. Nachts wird er alle 4-5 Stunden wach. Sobald die Flasche leer ist schreit er unglaublich, lässt sich nicht beruhigen und krümmt sich. Manchmal hört es auf sobald er ein Bäuerchen gemacht hat. Nachts schreit er nicht lange. Auch wenn wir ihm größere Portionen Milch zubereiten schreit er. Gestillt wird er hauptsächlich abends zum beruhigen und einschlafen. Manchmal reicht ihm die Brust auch nachts und er wird dann erst um 4 Uhr wach und bekommt die Flasche. Tagsüber möchte er so gut wie nie an die Brust. Er wiegt ca 6 kg (geburtsgewicht war 2790gr) und hat 1-2 mal täglich Stuhlgang. Er hat außerdem starke Blähungen. Wir füttern mit mam Flaschen. Das schreien nach den Mahlzeiten ist unglaublich belastend. Woran kann das liegen? Über eine Rückmeldung freue ich mich. Gruß Lisa b.


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Liebe Lisa b. , mein erster Gedanke war, dass Ihr Liebling von den kleineren Mengen mit 120 ml womöglich einfach nicht ausreichend satt ist und er protestiert, weil er mehr haben möchte. Füttern Sie Ihren Sohn auf jeden Fall ganz nach seinem Hunger mit Milch. Ist ein Kind nach der angebotenen Flasche noch nicht satt, wird etwas mehr angeboten, andererseits können auch Reste im Fläschchen verbleiben, wenn ein Baby gesättigt ist. Sie merken als Mama selbst sehr schnell, mit welcher Menge und welcher Anzahl an Fläschchen Ihr Junge zufrieden ist und was ihm gut tut. Auch wenn es leicht gesagt ist, versuchen Sie selbst Ruhe zu bewahren und den Tag ruhig zu strukturieren. Ein ruhiger Tagesablauf ist besonders wichtig. Oder wenn Sie selbst angespannt sind und evtl. unter (Zeit)Druck stehen. Oft klappt es zum Beispiel nachts, wenn Ruhe eingekehrt ist und nichts stört, recht gut mit dem Füttern. Ähnlich wie Sie es beschreiben. Achten Sie darauf, dass Ihr Sohn beim Trinken bequem liegt. Beobachten Sie ob Ihr Baby in sitzender oder liegender Position besser trinkt oder isst. Vielleicht ist es sogar besser wenn es nicht die Stillposition ist. Überprüfen Sie mal die Füttersituationen. Schreit Ihr Kleiner immer dann, wenn es in der Umgebung „lauter zugeht“? Dann können Sie hier für Abhilfe sorgen indem Sie sich ein ruhiges Plätzchen suchen. Nehmen Sie sich viel Zeit zum Füttern. Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre, ohne Störungen und Ablenkungen, evtl. ein leicht abgedunkelter Raum. Schauen Sie mal, ob genug Milch aus dem Sauger kommt: bei umgekehrter Flasche sollte ein Tropfen pro Sekunde fließen oder der Sauger verstopft ist. Ansonsten muss Ihr Kind zu stark saugen und protestiert deshalb nach einer Weile. Bitte suchen Sie auch noch mal das Gespräch mit Ihrem Kinderarzt, damit die Ursachen für das Schreien nach den Mahlzeiten und die starken Blähungen geklärt sind. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kleinen von Herzen, dass sich die Situation bald entspannt! Doris Plath


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