SaJo16
Hallo, Meine Tochter ist 80cm groß und wiegt 8,6 kg und somit groß und schlank. Ich habe sie 8 Monate gestillt, danach sind wir auf PRE Milch umgestiegen. Der Umstieg war nicht leicht, da sie monatelang die Flasche verweigert hat. Nun das gleiche beim Brei. Seit sie 5 Monate ist, haben wir schon diverse Versuche gestartet mit der Beikosteimführung und immer wieder Pausen eingeführt. Zwischendurch gab es mal Phasen wo sie Mittags- und Abendbrei gegessen hat. Sogar mal Nachmittagsbrei. Aber spätestens nach 14 Tagen wurde wieder alles verweigert und es ging wieder von vorne los. Sie schlägt einem die Löffel aus der Hand, schreit oder spuckt einfach alles direkt wieder aus. Auch wenn sie Stückchen selbst in den Mund legt, wird es kurz danach mit der Zunge wieder rausbefördert. Das gilt auch für Wasser trinken aus einem Becher oder Magiccup Becher. Sie trinkt und lässt es wieder vorne aus dem Mund laufen. Wir haben alles probiert, von Brei (selbstgemacht oder Gläschen), Fingerfood…. PRE Milch trinkt sie ohne Probleme liebend gern. Aber auch immer nur so viel wie sie möchte und somit trinkt sie die auch nicht immer leer. Motorisch entwickelt sie sich ganz normal. Auch schläft sie gut bin etwa 19:30 Uhr bis 6-7 Uhr am nächsten morgen, wobei sie nachts meist 1x kurz wach wird 120 ml Milch trinkt und dann direkt weiterschläft. Mittagsschlaf macht sie auch ca. 2,5 bis 3h. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich versuche immer alles mit Geduld und ruhig. Und esse auch immer mit ihr. Aber so langsam fällt mir Geduld auch schwer und ich heule z.B. während ihrem Mittagsschlaf wo sie es nicht merkt. Eisen und Zink werte möchte der Arzt bisher noch nicht kontrollieren, weil Blutabnehmen bei so kleinen nicht so einfach bzw. gut wäre?! Aktuelle PRE Milch Menge bei kompletter Essens- Verweigerung: Morgens 230 ml Mittags 150ml Nachmittags 150 ml Abend 230ml Nachts 120 ml Auch Milch einfach wegzulassen funktioniert nicht. Sie isst dann einfach gar nicht.
Barbara Doyle
Liebe "SaJo16", ich kann so gut nachvollziehen, wie belastend diese Situation für Sie als Mutter ist. Man will einfach nur das Beste für sein Kind und möchte, dass es sich gesund uns ausgewogen ernährt. Bitte nehmen Sie jetzt erst einmal jeglichen Druck von sich selbst. Sie als Mutter haben keine Schuld am Essverhalten Ihrer Tochter, halten Sie sich das immer wieder vor Augen! Und sprechen Sie mit dem Rest der Familie über Ihre Sorgen. Diese auszusprechen wird Ihnen sichtlich gut tun und wieder neue Energie geben. Ein kleiner Trost für Sie: Ihre Tochter ist kein Einzelfall! Dass Kinder phasenweise sehr wenig oder so gut wie gar nichts essen und gar bestimmte Lebensmittel ablehnen, kommt immer wieder vor. Sie sind in engem Kontakt mit dem Kinderarzt - solange dieser mit der Entwicklung Ihrer Kleinen zufrieden ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Die Milch ist die Schraube, an der gedreht werden muss, keine Frage. Denn wird die Milch weniger, steigt erfahrungsgemäß der Appetit auf anderes. Ich kann schon nachvollziehen, dass Ihre Bedenken groß sind, Ihre Tochter könne dann gar keine Nahrung mehr zu sich nehmen, aber hier kann ich Sie wirklich beruhigen: jedes gesunde Baby hat sich noch früher oder später an die Beikost gewöhnt. Bei der Umstellung auf die Pre-Nahrung sah ja auch erst einmal alles so aus, als würde Ihr Mädchen die Flasche komplett verweigern. Durch Ihre Geduld und Beharrlichkeit hat sich das Blatt aber dann doch gewendet. Erst einmal gut zu wissen: Ihre Tochter KANN essen, hat sich sogar schon auf mehrere Mahlzeiten eingelassen. Anfangs war die Einführung der Beikost sicherlich eine spannende Abwechslung für Ihre Tochter, und sie hat sich aus Neugierde auch darauf eingelassen. Vermutlich hat sie aber schnell gemerkt, dass Essen vom Löffel richtig anstrengend sein kann. Auch schmeckt die Beikost - sei es Gemüse, Obst oder Brot - anders als die gewohnte Muttermilch oder Milchnahrung. An diesen neuen Geschmack möchte sich Ihr Mädchen ganz langsam gewöhnen. Um die Spannung aus der ganzen Situation zu nehmen machen, legen Sie jetzt erst einmal eine Woche Pause mit der Beikost ein. Dann geht es an einen kompletten Neustart. Sie fangen dann wieder an, mittags einen (im Moment noch fein pürierten) Gemüsebrei zu reichen. Sollte Ihre Tochter hartnäckig die Milchflasche einfordern, dann zeigen Sie ihr, dass Sie konsequent sind, auch wenn es Ihnen als Mutter sicherlich sehr schwer fällt. Machen Sie in diesem Fall kurz Pause, lenken Sie Ihre Kleine ein wenig ab (Lieblingsspielzeug, aus dem Fenster schauen etc.), und versuchen Sie es nach ca. 5 Minuten erneut. Hat sie weiterhin keine Lust zu essen, akzeptieren Sie es, und versuchen Sie es an einem anderen Tag wieder – Sie können (und wollen) sowieso nichts erzwingen. Gehen Sie nach immer dem gleichen Schema vor, wird Ihre Tochter so mit der Zeit die Grenzen erkennen. Klappt es mit der Mittagsmahlzeit gut, führen Sie ganz behutsam weitere Zutaten und dann auch Mahlzeiten ein, Schritt für Schritt. Holen Sie sich wenn möglich Hilfe beim Füttern. Können vielleicht Papa, Oma, Opa etc. einmal das Füttern übernehmen? Dann könnten Sie als Mutter einfach einmal durchatmen. Es kann auch helfen Teller und Löffel (andere Farbe) zu wechseln, und so eine unbelastete Situation zu schaffen. Bieten Sie eine "neue Atmosphäre": Anderer Essplatz, ruhige Esssituation, keine Ablenkungen, kein Stress. Eine ganz andere (Körper)Haltung beim Füttern, kann oft für Entspannung sorgen. Liebe „SaJo16“, ich hoffe, diese Tipps bringen wieder mehr Ruhe in Ihren Tagesablauf und an den Familientisch. Und glauben Sie daran, Ihre Ruhe und Gelassenheit wird sich auszahlen, auch wenn es jetzt noch nicht danach aussieht. Ich wünsche Ihnen ganz, ganz viel Kraft – Sie und Ihre Kleine schaffen das! Herzliche Grüße Ihre Barbara Doyle
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