Mitglied inaktiv
Essensplan meines Sohnes 15 1/2 Monate alt *5h morgens bekommt er immer noch eine Milumil 2, würde er sie nicht trinken, würde er nicht weiter schlafen, erst vor 2 Wochen nochmal ausprobiert, war tagelang eine Katastrophe. Ob er wirklich hunger hat weiß ich aber nicht - ein anderes Getränk bringt ihn aber nicht zum Schlafen.... *8:30h kleine Scheibe Brot, 1/3 Obstgläschen *10:30h 2-3 Bissen Banane *12h Mittagessen, entweder Gläschen 250g oder Mittagessen vom Tisch *zwischen 15:30-16:00h GOB Gläschen 190g *19h ein Teller Milchbrei oder 1 große Scheibe Brot mit Wurst oder ähnl. Zwischendurch knabbert er überall schonmal mit, wenn wir einkaufen sind Kekse oder etwas Brötchen, da er sonst nicht im Kinderwagen bleibt. Bisher alles kein Problem, Noah hat alles gegessen. Seit 3-4 Wochen - kann ich es ihm kaum recht machen. Morgens hat er keine Lust auf Brot - nur wenn er nicht im Stuhl sitzen muß, wenn er sich frei bewegen kann kommt er immer und íßt sein Brot auch auf. Mittags kann ich es auch nicht immer recht machen. Gestern hat er sein Möhren-Kartoffelgemüse weggeschoben vor dem ersten Bissen. Hat auf meinen Teller gezeigt und meine Ravioli gegessen. Im Moment mag er am liebsten Spaghetti, Reis und Gemüse oder fertig-Gläschen. Mittags ist er sein GOB komplett auf, hat er schon immer gemacht. Und jetzt zu Abends. Seit 1 Woche schiebt er seinen Milchbrei weg. Brot kriegt man nur in ihn rein, wenn man ihn aus dem Stuhl lässt und hinter ihm her läuft oder er kommt zwischen dem Spielen freiwillig. Heute hat er nur die Scheibe Wurst vom Brot gegessen. Hatte noch eine Milch-Getreide-Mahlzeit als Tetrapack, da hat er 80ml von getrunken, Brot verweigert. Habe ihm eine Waffel gegeben, auch da hat er nur ein paar Bissen genommen. Weiß nicht, was ich ihm noch anbieten soll, was auch für die Nacht sättigt...... Gestern Nacht hat er um 4h die Flasche bekommen. Danke für ihre Antwort.
Veronika Klinkenberg
Hallo, um den 15.Lebensmonat herum fängt ein sehr spannender Abschnitt in der Entwicklung eines Kindes an: es entdeckt seinen eigenen Willen. Und was noch viel interessanter ist, es entdeckt, dass es Macht und Einfluss hat. In diesem Alter wollen Kinder ihre Kräfte mit den Eltern messen. Sehr schnell entwickeln sie ein Gespür für die „Schwachstellen“ der Eltern. Die Mahlzeiten eignen sich besonders gut für kleine Kämpfe, denn hier haben Eltern ihre besondere Schwachstelle. Das Verhalten Ihres Kleinen ist also nicht untypisch. Nun ist es ganz wichtig möglichst gelassen, ruhig aber auch konsequent zu bleiben. Umso weniger Aufmerksamkeit Sie diesen Situationen schenken, desto schneller wird Ihr Söhnchen wieder in ein gesundes Essverhalten finden, immerhin hat er ja schon einmal ganz problemlos gegessen. Besonders wichtig ist es die Mahlzeiten möglichst immer zu festen Zeiten, gemeinsam am Tisch in angenehmer Atmosphäre einzunehmen. In der Gesellschaft schmeckt es besser und Kinder übernehmen ganz selbstverständlich über kurz oder lang die Ernährungsweise, die ihnen vorgelebt wird. Bieten Sie eine gesunde Auswahl an Essen an. Ihr Kleiner darf von dem Angebot auswählen, was er davon essen möchte. Essen Sie selbst immer mit Genuss vor Ihrem Kleinen. Ein gesundes Abendessen besteht normalerweise aus einer Kombination von Milch und Getreide. Hier sind belegtes Brot und eine Tasse Milch, ein Milchbrei oder ein Müesli aus Joghurt bzw. Milch, Getreideflocken und Obst möglich. Aber auch eine Kombination der Speisen ist denkbar. Was isst die ganze Familie abends? Lassen Sie Ihr Söhnchen immer selbstständig essen und bei Interesse von allen Speisen probieren. Da Kinder in diesem Alter austesten möchten, wo ihre Grenzen sind und wie die Mama reagiert, kann ich Sie nur ermutigen konsequent vorzugehen und beim Verhalten am Tisch Grenzen zu setzen. Gegessen wird nur am Tisch. Hat der Kleine die Möglichkeit zwischendurch immer wieder häppchenweise zu essen, trainiert das auf lange Sicht ein falsches Ernährungsverhalten. Achten Sie darauf, dass die Mahlzeiten in ruhiger Umgebung gegeben werden und keine Ablenkung (Musik, Spielzeug, Fernseher) stört. Ablenkungen sind auf Dauer keine Lösung. Wenn Ihr Söhnchen nicht auf seinem Platz sitzen bleibt, immer wieder aus seinem Stühlchen klettert und herum läuft, setzen Sie es zweimal zurück und sagen in ruhigem Ton „beim Essen bleibst Du am Tisch sitzen“. Beim dritten Mal beenden Sie seine Mahlzeit und räumen ab. Ich bin mir sicher, wenn Sie ruhig Ihren Standpunkt vertreten, wird Ihr Söhnchen diese Entwicklungsphase bald überstehen und wieder in gesundes Essverhalten finden. Haben Sie keine Angst, ein Kleinkind „verhungert nicht vor vollem Teller“ und auch ausgefallene Vorlieben (meist zeitlich begrenzt) führen nicht sofort zu Mangelerscheinungen. Viele Grüße Veronika Klinkenberg
Mitglied inaktiv
Die letzten 2 Tage ist es noch schlimmer geworden. Ißt morgens nur noch den Brotbelag. Überlege jetzt mal ein anderes Brot zu kaufen - er beißt auch gar nicht ab, als wolle er von Anfang an kein Brot. Nur wenn er aufstehen darf ißt er ein wenig davon. Müsli mit Milch verweigert er auch. Gestern hab ich ihm in Verzweiflung ne halbe Milchschnitte gegeben, die hat er gegessen. Mittagessen hat er heute wieder weg geschoben. Habe dann meinen Teller in die Mitte gestellt und wir haben zusammen davon etwas Reis mit Gulaschsoße gegessen. Kartoffeln, Karotten und Rindfleisch wollte er wieder nicht. Gestern nachmittag aß er nur ein halbes GOB Gläschen, Abends hat er ne halbe Banane und etwas Cornflakes gegessen, nachts hat er wieder um 4h ne Flasche bekommen, kriegt er sonst meist gegen 5h. Er schläft auch noch schlechter als sonst (schläft meist schlecht). Ob es eine Phase ist? Ist nur so komisch für mich, dass ein Alles-Immer-Auf-Und-Zwischendurch-Auch-Nur-Esser plötzlich jeden Tag weniger mag und ißt..... -Verzweifel-
Veronika Klinkenberg
Hallo, ich kann gut nachvollziehen, dass es für Sie komisch erscheint, dass ein Alles-Immer-Auf-und-zwischendurch-Auch-Nur-Esser plötzlich wie ein Spatz isst. In meiner langjährigen Tätigkeit ist das bei Kleinkindern kein untypisches Verhalten, sondern kommt immer wieder vor. Kinder in diesem Alter legen zumindest phasenweise ein sehr eigenwilliges Verhalten an den Tag und diese Eigenwilligkeit zu akzeptieren fällt uns Erwachsenen zunächst schwer. Gut möglich, dass ein Zahnungsschub oder häusliche Unruhe ihr Übriges tun, die Hauptursache macht in der Regel ein ganz normaler Entwicklungsschritt aus. Beobachten Sie Ihren kleinen Schatz: solange er fit und aufgeweckt ist, besteht kein Grund zum Verzweifeln. Bedenken Sie auch, dass ein Kleinkind nicht mehr die Energiemengen wie ein Säugling mit seinem enormen Wachstum benötigt. Begegnen Sie der Sache möglichst ruhig und gelassen, lassen Sie sie nicht "hochkochen". Gehen Sie in kleinen Bereichen auf Ihr Söhnchen ein, erfüllen Sie aber nicht ausschließlich Sonderwünsche. Sie machen das ganz richtig: Essen Sie mit Ihrem Söhnchen zusammen, das kann ruhig auch der gemeinsame Teller sein. Essen Sie mit Genuss vor Ihrem Kleinen. Wenn er bei den Hauptmahlzeiten ablehnt, gibt es bis zur nächsten Mahlzeit nichts, auch nicht aus Verzweiflung eine "Milchschnitte". Der Kleine weiß genau was er anstellen muss, um ans Ziel zu kommen. Das heißt aber nicht ein absolutes Süßigkeitsverbot. Die dürfen Sie weiterhin wohl dosiert zu den Zwischenmahlzeiten anbieten. Versuchen Sie es auch mit einer anderen Brotsorte, Knäckebrot kracht so schön, "HiPP Knusperbrot" ist wunderbar dünn und lässt sich gut knabbern. Bestreichen Sie das Brot mit einem Belag, den Ihr Söhnchen nicht so leicht abnehmen kann. Sie kriegen das hin, lassen Sie sich nicht entmutigen. Viel Erfolg Veronika Klinkenberg
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